Octavia Haslett, die verwitwete Tochter von Sir Basil Moridore, wurde erstochen in ihrem Bett aufgefunden, anscheinend hatte sie einen Einbrecher bei seiner Tat behindert. Inspektor William Monk, der immer noch durch seinen Gedächtnisverlust behindert ist, wird zusammen mit Sergant Evan mit den Ermittlungen beauftragt. Sie finden schnell heraus, daß der Täter ein Mitglied des Haushaltes sein muß, so daß sie den Täterkreis drastisch einengen können. Bei einer gründlichen Durchsuchung findet sich bei einem der Lakaien eine mögliche Tatwaffe. Als sich Monk weigert, diesen zu verhaften, wird er von seinem Vorgesetzten Runcorn, den er in der Vergangenheit mit seiner Starrköpfigkeit und seinem überragenden Können unter starken Druck gesetzt hatte, entlassen. Monk setzt seine Ermittlungen auf eigene Faust fort, wobei ihn heimlich Sergant Evan unterstützt. Um über die Geschehnisse im Haus weiterhin auf dem Laufenden zu bleiben, schleust er seine ehemalige Mitstreiterin Hester Latterly als Gesellschafterin ein. Zwar können sie die Exekution des verhafteten Lakaien nicht verhindern, dennoch kommen sie dem wahren Täter auf die Spur...
In diesem Roman übernimmt Anne Perry zum einen aus den Inspektor-Pitt-Romanen die Situation, daß Ermittlungen aus zwei Richtungen aufgenommen werden, andererseits hat sie dem Gespann Monk-Latterly eine vollkommen eigene Dynamik mitgegeben, da beide aufeinander angewiesen sind, ohne miteinander auszukommen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)