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Gefährliche Geschenke. Ritual, Politik und die Sprache der Korruption in der Eidgenossenschaft im späten Mittelalter und am Beginn der Neuzeit
  
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Gefährliche Geschenke. Ritual, Politik und die Sprache der Korruption in der Eidgenossenschaft im späten Mittelalter und am Beginn der Neuzeit [Taschenbuch]

Valentin Groebner
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Jahresbestseller 2011
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 312 Seiten
  • ISBN-10: 387940741X
  • ISBN-13: 978-3879407415
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.606.133 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen gutes Buch mit kleineren Schwächen, 13. August 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Gefährliche Geschenke. Ritual, Politik und die Sprache der Korruption in der Eidgenossenschaft im späten Mittelalter und am Beginn der Neuzeit (Taschenbuch)
Dem Autor ist hier eine sehr umfangreiche Darstellung zur Rolle der Geschenke im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit innerhalb der Eidgenossenschaft gelungen. Er hat dazu viele Informationen zusammengetragen und weiß in weiten Teilen des Buches mit seiner Argumentation zu überzeugen. Besonders die Auseinandersetzung mit der Rolle der Geschenke bei der Entstehung der frühneuzeitlichen städtischen Verwaltung und die Analyse von Bestechung und Korruption im Sprachgebrauch der Zeitgenossen wissen zu gefallen. Dazu stellt er dem Leser sehr anschaulich die unscharfen Trennlinien und die enge Verknüpfung zwischen legalen und verbotenen Geschenken plausibel dar. Es gelingt ihm dabei zu zeigen, dass die Begriffe mit denen die verbotenen Geschenke bezeichnet werden, nicht klar definiert, sondern elastisch und auslegbar sind. Je nach politischer Lage und Bedarf kann sich erlaubt in verboten und umgekehrt verwandeln. So argumentiert der Autor für den Leser schlüssig, dass die Begriffe eben aus ihrer Mehrdeutigkeit ihre Wirksamkeit beziehen. Sehr positiv anzumerken bleibt auch die Verwendung vieler Quellen und deren kritische Betrachtung. Den guten Gesamteindruck trübt vor allem die oftmals unlogische und brüchige Struktur. Dies äußert sich zum einen im häufig fehlenden Bezug des Textes zu seinen Überschriften (Kap.1.1.- Wo ist der Bezug von Marcel Mauss zum Mittelalter?)und zum anderen in einer oft ungeordneten Struktur der Teilkapitel. Besonders negativ sticht dabei ins Auge, dass der Autor dem Titel seiner Untersuchungen, den gefährlichen Geschenken, nur die zweite Hälfte seines Buches widmet. Eine weitere Schwäche besteht in der ab und zu auftauchenden Betrachtung inhaltliche irrelevanter Aspekte und den zahllosen Wiederholungen und Beispielen. So ergibt sich abschließend, trotz zahlreicher kleiner Schwächen ein guter Gesamteindruck des Buches. Allen, die sich für das Thema interessieren, würde ich das Buch sehr empfehlen.
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4.0 von 5 Sternen gutes Buch mit kleineren Schwächen, 13. August 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Gefährliche Geschenke. Ritual, Politik und die Sprache der Korruption in der Eidgenossenschaft im späten Mittelalter und am Beginn der Neuzeit (Taschenbuch)
Dem Autor ist hier eine sehr umfangreiche Darstellung zur Rolle der Geschenke im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit innerhalb der Eidgenossenschaft gelungen. Er hat dazu viele Informationen zusammengetragen und weiß in weiten Teilen des Buches mit seiner Argumentation zu überzeugen. Besonders die Auseinandersetzung mit der Rolle der Geschenke bei der Entstehung der frühneuzeitlichen städtischen Verwaltung und die Analyse von Bestechung und Korruption im Sprachgebrauch der Zeitgenossen wissen zu gefallen. Dazu stellt er dem Leser sehr anschaulich die unscharfen Trennlinien und die enge Verknüpfung zwischen legalen und verbotenen Geschenken plausibel dar. Es gelingt ihm dabei zu zeigen, dass die Begriffe mit denen die verbotenen Geschenke bezeichnet werden, nicht klar definiert, sondern elastisch und auslegbar sind. Je nach politischer Lage und Bedarf kann sich erlaubt in verboten und umgekehrt verwandeln. So argumentiert der Autor für den Leser schlüssig, dass die Begriffe eben aus ihrer Mehrdeutigkeit ihre Wirksamkeit beziehen. Sehr positiv anzumerken bleibt auch die Verwendung vieler Quellen und deren kritische Betrachtung. Den guten Gesamteindruck trübt vor allem die oftmals unlogische und brüchige Struktur. Dies äußert sich zum einen im häufig fehlenden Bezug des Textes zu seinen Überschriften (Kap.1.1.- Wo ist der Bezug von Marcel Mauss zum Mittelalter?)und zum anderen in einer oft ungeordneten Struktur der Teilkapitel. Besonders negativ sticht dabei ins Auge, dass der Autor dem Titel seiner Untersuchungen, den gefährlichen Geschenken, nur die zweite Hälfte seines Buches widmet. Eine weitere Schwäche besteht in der ab und zu auftauchenden Betrachtung inhaltliche irrelevanter Aspekte und den zahllosen Wiederholungen und Beispielen. So ergibt sich abschließend, trotz zahlreicher kleiner Schwächen ein guter Gesamteindruck des Buches. Allen, die sich für das Thema interessieren, würde ich das Buch sehr empfehlen.
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