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Gefährliche Geliebte: Gelesen von Joachim Król Audio-CD – Audiobook, 31. März 2006

4.2 von 5 Sternen 158 Kundenrezensionen

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Produktinformation


Mehr über den Autor

Haruki Murakamis Karriere begann 1974 an einem warmen Frühlingstag: Während eines Baseballspiels kam ihm die Inspiration zu seinem ersten Roman. Es war der Start einer beeindruckenden literarischen Laufbahn des 1949 in Kyoto geborenen Autors. Nach seinem Abschluss an der Waseda-Universität in Tokio betrieb er zunächst eine kleine Jazzbar. Später verbrachte er mehrere Jahre als freier Schriftsteller und Dozent in Princeton, USA. Murakamis Leidenschaft für die Literatur kennt, im wahrsten Sinne des Wortes, keine Grenzen - übersetzt er doch auch berühmte Kollegen wie John Irving ins Japanische.

Produktbeschreibungen

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Der Traum von der absoluten Perfektion macht augenscheinlich auch gestandenen Autoren in beruhigender Regelmäßigkeit zu schaffen: "Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah" -- das hatte der mit allen wichtigen Literaturpreisen seines Landes ausgezeichnete Japaner Haruki Murakami in seinem gleichnamigen Erzählband bereits geschildert.

Jetzt taucht sie wieder auf, die hundertprozentige Frau: Sie hört auf den Namen Shimamoto und wird sich im Laufe des Romans mehr und mehr als Gefährliche Geliebte erweisen. Vorerst aber ist sie ein zwölfjähriges Mädchen "mit ausdrucksvollen Gesichtszügen" und einem steifen linken Bein; und diese Spätfolge einer Kinderlähmung kann Haruki Murakami eben wirklich so beschreiben, als ob Gehfehler von jeher der Inbegriff der Erotik wären!

Shimamoto also ist die erste Liebe des Ich-Erzählers Hajime: Gemeinsam bestreiten sie den leidigen Schulweg und führen sich Nat King Cole und Bing Crosby aus der elterlichen Plattensammlung zu Gemüte. Ein Mal hält -- es ist dies der unerhörteste Moment jener unschuldigen Kinderliebe -- Shimamoto für zehn Sekunden Hajimes Hand; und so etwas bleibt, nachdem man sich längst aus den Augen verloren hat, ja dann immer als tiefe Sehnsucht gegenwärtig.

Erst an der Schwelle zur Midlife-Crisis treffen die beiden sich wieder: Hajime ist inzwischen ein glücklich verheirateter Familienvater und Inhaber zweier gepflegter Jazz-Bars; er hat sich in einer -- sagen wir: achtzigprozentigen -- Realität eingerichtet, und Shimamoto rüttelt nachhaltig am Fundament. Dabei bleibt sie ein vollendetes Mysterium, was sich vor allem darin äußert, dass sie bei nahezu jedem Auftritt -- und für meinen Geschmack eben etwas zu oft -- vielsagend lächelt.

Ansonsten aber hat Murakami das allgegenwärtige gedankliche Kreisen um verpasste Gelegenheiten, um die hundertprozentige Leidenschaft und die so viel weniger anstrengende Durchschnittsrealität in gewohnter Meisterschaft -- subtil und überaus fesselnd -- erzählt. --Christine Wahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Die verführerische Leichtigkeit von Murakamis Texten ist allerdings trügerisch. Unter der Oberfläche tun sich Abgründe auf, in die man nicht gefahrlos blickt." (Berliner Zeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

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Von Ein Kunde am 12. August 2002
Format: Taschenbuch
Haruki Murakamis „Gefährliche Geliebte" befasst sich mit dem Thema der Obsession, geboren aus dem Gefühl ein unfertiges Wesen zu sein, eine leere bzw. unvollendete Seite an sich zu haben, die man mit dem Objekt seiner Begierde möglichst vollständig ausfüllen möchte.
Genau dass ist nämlich das Problem von Hajime, der Hauptfigur dieses Romans, dessen Name im Japanischen schlicht und einfach „Beginn" bedeutet.
Doch so einfach verläuft nicht alles in seinem Leben. Als Einzelkind, wächst er in einer Umgebung auf, in der 2-3 Kinder pro Einfamilienhaus + Hund oder Katze, die eigentliche Normalität darstellen, von der er nun mal eindeutig abweicht.

Minderwertigkeitskomplexe machen sich bei ihm breit, er fühlt sich als unkomplettes Wesen, scheint etwas zu vermissen, was er nicht in Worte fassen kann, wovon jedoch die Entwicklung seines gesamten Lebens abhängig zu sein scheint. Mit zwölf, freundet er sich zum ersten Mal mit einem Menschen „seiner Sorte" an, d.h. einem weiteren Einzelkind, das noch dazu ein Mädchen ist und ein hinkendes Bein hat. Und obwohl das zarte Band der Freundschaft und des tiefen gegenseitigen Verständnisses für die eigene Situation, nicht stark genug ist um einen Umzug und Schulwechsel Hajimes in der wirklichen Welt zu überstehen, bleibt dennoch ein letzter Faden übrig, der die Beiden für längere Zeit aneinander bindet.
Für Hajime wird das Mädchen Shimamoto zu seiner Obsession, die ihn nie ruhen lässt. Den leeren Teil seines Selbst, der durch die kurze Zeit der Bekanntschaft mit ihr, scheinbar zu seiner Befriedigung ausgefüllt worden ist, versucht er mit anderen Frauen und erotischen Eskapaden zu vervollständigen.
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Format: Taschenbuch
Das Buch ist der Grund warum Sigrid Löffler das literarische Quartett verließ, nachdem es dort heftig kontrovers diskutiert wurde - Marcel Reich Ranicki fand es erotisch und Siegried Löffler nicht. Bessere Publicity gibt es wohl kaum. Das relativ kurze Buch bietet für jeden etwas: philosophische Einsprengsel für den Philosophen, etwas melancholische Sehnsucht für den Träumer, und sorgfältig formulierte Metaphern für den Literaten: 'Der Job war nichts für mich. Ich hatte das Gefühl, mein Lebensende starre mir ins Gesicht. Die Monate und Jahre würden vertröpfeln wie Wasser aus einem undichten Hahn, und ich würde immer mehr abstumpfen.' (S.54).

Der Roman handelt von einem wohlhabender Jazzclubbesitzer mit Stadthaus, Ferienwohnung und Musterfamilie, der eine Affäre beginnt. Zunnächst wird in ausführlichen Rückblenden von den Beziehungen der Hauptfigur Hajime berichtet. Eindrucksvoll schildert Haruki Murakami, wie mit jeder neuen Beziehung im Leben des heranwachsenden Protagonisten ein Stück Zauber verloren geht. Es ist wahr, in unserer Jugend sind die Emotionen am stärksten, wenn noch so vieles geheimnisvoll ist und die Gefühle noch nicht durch den Verstand getrübt werden. Die erste Verliebtheit, das erste Mal und die erste Beziehung bleiben etwas besonderes. Die späteren Wiederholungen erreichen nicht dieselbe emotionale Intensität.

Als erwachsener Familienvater ist bei Hajime der Zauber und die Aufregung der ersten Liebe fast völlig verschwunden, als plötzlich mitten in einer leichten Midlife-crisis in einer seiner Bars seine erste Jugendliebe Shimamato auftaucht.
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Von Ein Kunde am 17. Mai 2002
Format: Taschenbuch
Murakami scheint zwei Arten von Romanen zu schreiben: einerseits Bücher wie "Wilde Schafsjagd", die aus Elementen von Roman, Krimi und Mystik bestehen, und traurige Liebesgeschichten.In denen finden eigentlich keine unerklärlichen mystischen Vorkommnise statt-niemand geht durch Wände oder ist ein Medium oder ähnliches.Dafür ist in diesen Romanen die Liebe selber das Mysterium.Dieser Roman gehört wie "Norwegian Wood" zur zweiten Sorte.Ich persönlich mag beide Murakamis ausnehmend gern.Seine Erzählweise und die Sicht der Dinge bleiben trotz allem gleich.
Irgendwie schafft er es, dass ich mich immer wieder mit männlichen Hauptfiguren Ende Dreißig identifiziere, die Whisky trinken, Jazz hören und schweigsam sind- und Japaner.Alles kaum zutreffend auf meine Person, der bei Amazon hartnäckig immer wieder "Bridget Jones-Schokolade zum Frühstück" empfohlen wird (offensichtlich bin ich die entsprechende Zielgruppe).
Aber ich mag stattdessen den trockenen Humor von Murakami, der oft an Raymond Chandler erinnert, und die Melancholie seines immer wiederkehrenden Helden mit verschiedenen Namen - ein unangepaßter und dennoch völlig unauffälliger Einzelgänger, der von merkwürdigen Vorkommnissen aus seiner Apathie und Anspruchslosigkeit gerissen wird. Er wünscht sich nicht mehr viel vom Leben, außer seine Ruhe, aber genau die bekommt er nicht.Die Welt findet ihn, immer wieder.Und vor allem die Frauen.Nach denen sucht er auch nicht, aber sie laufen ihm immer wieder über den Weg und bringen ihn durcheinander.So auch in diesem Fall...
Kommentar 94 von 104 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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