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Gefährliche Geliebte. Brigitte-Edition Band 14 [Gebundene Ausgabe]

Haruki Murakami , Giovanni Bandini
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (152 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2006
Hajime ist nach Jahren der Ziellosigkeit erfolgreicher Jazz-Bar-Besitzer und Vater. Wie eine Halluzination taucht nach 25 Jahren Shimamoto, eine Freundin aus der Kinderzeit, bei ihm auf. Hajime ist fasziniert von dieser unfassbaren und geheimnisumwobenen Frau, die in ihm längst verloren geglaubte Saiten anrührt. Er ist sogar bereit, sein bisheriges Leben aufzugeben...
Ein Roman voller magischer Kraft, der auf fesselnde Weise vom Einbruch dämonischer Leidenschaft ins Leben erzählt.
Hajime lebt so wie Millionen Japaner: in geordneten Verhältnissen, geschäftlich erfolgreich. Er betreibt einen Jazzclub in einem schicken Viertel von Tokio, ist verheirat und hat zwei Töchter. Da tritt eines Abends Shimamoto an die Bar, seine Jugendliebe, mit der er einst ganz in die Welt der Musik versunken ist. Wie eine Halluzination erscheint sie immer ganz geheimnisumwoben an regnerischen Abenden und rührt mit ihrem bezaubernden Lächeln verloren geglaubte Saiten in Hajime an. Langsam zieht sie ihn aus seiner so perfekt erscheinenden Welt, bis er schließlich bereit ist, alles für sie zu opfern.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 248 Seiten
  • Verlag: Gruner + Jahr (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 357019535X
  • ISBN-13: 978-3570195352
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 12,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (152 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 358.627 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Haruki Murakamis Karriere begann 1974 an einem warmen Frühlingstag: Während eines Baseballspiels kam ihm die Inspiration zu seinem ersten Roman. Es war der Start einer beeindruckenden literarischen Laufbahn des 1949 in Kyoto geborenen Autors. Nach seinem Abschluss an der Waseda-Universität in Tokio betrieb er zunächst eine kleine Jazzbar. Später verbrachte er mehrere Jahre als freier Schriftsteller und Dozent in Princeton, USA. Murakamis Leidenschaft für die Literatur kennt, im wahrsten Sinne des Wortes, keine Grenzen - übersetzt er doch auch berühmte Kollegen wie John Irving ins Japanische.

Produktbeschreibungen

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Der Traum von der absoluten Perfektion macht augenscheinlich auch gestandenen Autoren in beruhigender Regelmäßigkeit zu schaffen: "Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah" -- das hatte der mit allen wichtigen Literaturpreisen seines Landes ausgezeichnete Japaner Haruki Murakami in seinem gleichnamigen Erzählband bereits geschildert.

Jetzt taucht sie wieder auf, die hundertprozentige Frau: Sie hört auf den Namen Shimamoto und wird sich im Laufe des Romans mehr und mehr als Gefährliche Geliebte erweisen. Vorerst aber ist sie ein zwölfjähriges Mädchen "mit ausdrucksvollen Gesichtszügen" und einem steifen linken Bein; und diese Spätfolge einer Kinderlähmung kann Haruki Murakami eben wirklich so beschreiben, als ob Gehfehler von jeher der Inbegriff der Erotik wären!

Shimamoto also ist die erste Liebe des Ich-Erzählers Hajime: Gemeinsam bestreiten sie den leidigen Schulweg und führen sich Nat King Cole und Bing Crosby aus der elterlichen Plattensammlung zu Gemüte. Ein Mal hält -- es ist dies der unerhörteste Moment jener unschuldigen Kinderliebe -- Shimamoto für zehn Sekunden Hajimes Hand; und so etwas bleibt, nachdem man sich längst aus den Augen verloren hat, ja dann immer als tiefe Sehnsucht gegenwärtig.

Erst an der Schwelle zur Midlife-Crisis treffen die beiden sich wieder: Hajime ist inzwischen ein glücklich verheirateter Familienvater und Inhaber zweier gepflegter Jazz-Bars; er hat sich in einer -- sagen wir: achtzigprozentigen -- Realität eingerichtet, und Shimamoto rüttelt nachhaltig am Fundament. Dabei bleibt sie ein vollendetes Mysterium, was sich vor allem darin äußert, dass sie bei nahezu jedem Auftritt -- und für meinen Geschmack eben etwas zu oft -- vielsagend lächelt.

Ansonsten aber hat Murakami das allgegenwärtige gedankliche Kreisen um verpasste Gelegenheiten, um die hundertprozentige Leidenschaft und die so viel weniger anstrengende Durchschnittsrealität in gewohnter Meisterschaft -- subtil und überaus fesselnd -- erzählt. --Christine Wahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Die verführerische Leichtigkeit von Murakamis Texten ist allerdings trügerisch. Unter der Oberfläche tun sich Abgründe auf, in die man nicht gefahrlos blickt." (Berliner Zeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
46 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gefährlicher Lesegenuß 12. August 2002
Format:Taschenbuch
Haruki Murakamis „Gefährliche Geliebte" befasst sich mit dem Thema der Obsession, geboren aus dem Gefühl ein unfertiges Wesen zu sein, eine leere bzw. unvollendete Seite an sich zu haben, die man mit dem Objekt seiner Begierde möglichst vollständig ausfüllen möchte.
Genau dass ist nämlich das Problem von Hajime, der Hauptfigur dieses Romans, dessen Name im Japanischen schlicht und einfach „Beginn" bedeutet.
Doch so einfach verläuft nicht alles in seinem Leben. Als Einzelkind, wächst er in einer Umgebung auf, in der 2-3 Kinder pro Einfamilienhaus + Hund oder Katze, die eigentliche Normalität darstellen, von der er nun mal eindeutig abweicht.

Minderwertigkeitskomplexe machen sich bei ihm breit, er fühlt sich als unkomplettes Wesen, scheint etwas zu vermissen, was er nicht in Worte fassen kann, wovon jedoch die Entwicklung seines gesamten Lebens abhängig zu sein scheint. Mit zwölf, freundet er sich zum ersten Mal mit einem Menschen „seiner Sorte" an, d.h. einem weiteren Einzelkind, das noch dazu ein Mädchen ist und ein hinkendes Bein hat. Und obwohl das zarte Band der Freundschaft und des tiefen gegenseitigen Verständnisses für die eigene Situation, nicht stark genug ist um einen Umzug und Schulwechsel Hajimes in der wirklichen Welt zu überstehen, bleibt dennoch ein letzter Faden übrig, der die Beiden für längere Zeit aneinander bindet.
Für Hajime wird das Mädchen Shimamoto zu seiner Obsession, die ihn nie ruhen lässt. Den leeren Teil seines Selbst, der durch die kurze Zeit der Bekanntschaft mit ihr, scheinbar zu seiner Befriedigung ausgefüllt worden ist, versucht er mit anderen Frauen und erotischen Eskapaden zu vervollständigen.
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gefährliche Geliebte 1. November 2004
Von kpoac TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Es ist ein gefälliger und auch klarer Roman, er ist hinreichend präzise, spannend und ebenso geschickt in der Beschreibung seiner Personen, sei es die Gefühlslage, das Verhalten oder Aussehen oder auch die Zusammenhänge zwischen allem. Seine Sätze, wie ein abgeschossener Pfeil bleiben in der Luft, von der ersten bis zur letzten Seite und treffen letztendlich ins Schwarze. Er reizt die Phantasie. Es geht ans Herz, ans Eingemachte. Erotik pur. In einer nicht real gelebten Beziehung, die aber die tatsächliche und wirkliche lange nur in der Vorstellung begleitet bis diese ihm durch akzeptieren Übergriff entgleitet. Selbst andere kurze Beziehungen können dieser vorgestellten nichts anhaben. Und seine offenen Beschreibungen scheinen als Enzyme oder Katalysatoren aufblühender Phantasie. Aber das ist es nicht allein. Ja, es ist nur eine Begleiterscheinung auf der Suche nach dem Ich. Die hohe Reflexion über das eigene Leben, über Pläne und Träume, über Realitäten, Verletzungen und nicht Erreichtes oder Aufgegebenes für andere. Über das was einem nachgetragen wird, im Traum, scheinbar als virtuelle Hoffnung. Und es ist immer der Mangel, der einen definiert und bestimmt. Etwas, was nicht da ist, ist, was einen ausmacht, ist das was Anlass kritischer Außenbetrachtung ist und letztendlich dazu führt, das Paare sich nach zu langem kennen doch gern die Aufforderung: „Ändere Dich!" mitgeben. Und dabei vergessen, dass es immer der Mangel ist, der behoben werden müsste. Im Anfang ohne Beachtung, im Laufe der Zeit von deutlicher Wichtigkeit. Und der bleibt, es gibt keinen Menschen ohne Mangel. Und was soll man da ändern. Es ist das bereits vergangene Leben. Lesen Sie weiter... ›
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87 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöne Melancholie 17. Mai 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Murakami scheint zwei Arten von Romanen zu schreiben: einerseits Bücher wie "Wilde Schafsjagd", die aus Elementen von Roman, Krimi und Mystik bestehen, und traurige Liebesgeschichten.In denen finden eigentlich keine unerklärlichen mystischen Vorkommnise statt-niemand geht durch Wände oder ist ein Medium oder ähnliches.Dafür ist in diesen Romanen die Liebe selber das Mysterium.Dieser Roman gehört wie "Norwegian Wood" zur zweiten Sorte.Ich persönlich mag beide Murakamis ausnehmend gern.Seine Erzählweise und die Sicht der Dinge bleiben trotz allem gleich.
Irgendwie schafft er es, dass ich mich immer wieder mit männlichen Hauptfiguren Ende Dreißig identifiziere, die Whisky trinken, Jazz hören und schweigsam sind- und Japaner.Alles kaum zutreffend auf meine Person, der bei Amazon hartnäckig immer wieder "Bridget Jones-Schokolade zum Frühstück" empfohlen wird (offensichtlich bin ich die entsprechende Zielgruppe).
Aber ich mag stattdessen den trockenen Humor von Murakami, der oft an Raymond Chandler erinnert, und die Melancholie seines immer wiederkehrenden Helden mit verschiedenen Namen - ein unangepaßter und dennoch völlig unauffälliger Einzelgänger, der von merkwürdigen Vorkommnissen aus seiner Apathie und Anspruchslosigkeit gerissen wird. Er wünscht sich nicht mehr viel vom Leben, außer seine Ruhe, aber genau die bekommt er nicht.Die Welt findet ihn, immer wieder.Und vor allem die Frauen.Nach denen sucht er auch nicht, aber sie laufen ihm immer wieder über den Weg und bringen ihn durcheinander.So auch in diesem Fall...
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen gut
eine sehr gutes teil mit viele nützliche funktionen. ich habe sie auf meinem smartphone und auch auf meinen tablet gebracht.
Vor 1 Monat von Kleinmann veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Tiefes, kaltes Meisterwerk
Mein erster Murakami - und noch immer der beste Roman, den ich von ihm gelesen habe. Die Geschichte beginnt recht einfach, zieht einen aber dennoch sofort in ihren Bann. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Antoine Peters veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen die vollkommene liebe
ein junge verliebt sich in ein junges mädchen, eine mitschülerin...ständig sind sie zusammen, er fühlt sich wahrhaftig und vollkommen an ihrer seite. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von octoberinlove veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannend
Die Handlung ist sehr spannend, interessant ist v.a. der Schluss (wird hier nicht verraten). Besonders gefallen hat mir die Durchdringung von äußerer und innerer... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Ulrike Rumler veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Interessanter Schreibstil mit seltsamen Hauptfiguren
Ich war einigermaßen gespannt auf das Buch, wusste ich doch, dass es u.A. zum massiven Streit im "Literarischem Quartett" führte. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Sileah veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannend
eine tolle, nicht zu einfach erzählte Liebesgeschichte. Über die Liebe und über Entscheidungen im Leben. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von linosius Pirmasis veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gefährliche Geliebte
Als Einzelkind scheint Hajime etwas Besonderes zu sein, denn all seine Schulkameraden haben mehrere Geschwister. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Sabine veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Poesie mit dem Alltag
Was ist Realität und was ist Schein? Was sind die Dinge die wir Träumen und was sind die Dinge die wir erlebt haben? Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Jesse veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sher empfehlenswert
Eine wirklich schöne einfühlsame Geschichte aus einer anderen Welt. Ich kannte den Autor bisher nicht. Es hat sich gelohnt diese Buch zu kaufen!
Vor 5 Monaten von Otto1053 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen noch nicht gelesen
noch nicht gelesen, noch nicht gelesen, noch nicht gelesen, noch nicht gelesen, noch nicht gelesen, noch nicht gelesen, noch nicht gelesen. Im Herbst dann mehr.
Vor 8 Monaten von Sonja Sickert veröffentlicht
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