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Das Ende der Geduld. Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter [Taschenbuch]

Kirsten Heisig
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (229 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

23. Juli 2010
Die Gewalttäter werden jünger, brutaler, skrupelloser und die Gesellschaft mit diesem Problem hilfloser. Die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig war nicht bereit, das hinzunehmen. So wollte sie nicht akzeptieren, dass bei Jugendlichen zwischen Straftat und Gerichtsverhandlung viele Monate vergehen und entwickelte das Neuköllner Modell. Hier findet nach einfachen Delikten von Jugendlichen innerhalb von drei Wochen die Gerichtsverhandlung statt. Die schnellen Strafen haben damit einen größeren Wirkungseffekt bei Tätern und Opfern. In ihrem Buch »Das Ende der Geduld« erläutert sie das Modell und deren Durchsetzungsweg, beschreibt Lebensläufe jungendlicher Krimineller, schildert Straftaten und Verfahren, benennt die Situationen an Schulen, Jugendämtern und der Polizei. Heisig liefert Fakten und aber auch Lösungsvorschläge, wie z.B. die Vernetzung von Polizei, Staatsanwaltschaft, Jugendamt, Schulen, Behörden, Institutionen und Eltern funktionieren sollte. Dabei wirft sie auch einen vergleichenden Blick ins europäische Ausland. Im ihrem Buch fordert die Richterin die Beseitigung von Handlungsdefiziten und eine ehrliche und notwendige Debatte in der Bekämpfung von Jugendkriminalität. Kirsten Heisig verstarb unerwartet Ende Juni 2010 in Berlin.

Wird oft zusammen gekauft

Das Ende der Geduld. Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter + Schluss mit der Sozialromantik!: Ein Jugendrichter zieht Bilanz + Richter ohne Gesetz: Islamische Paralleljustiz gefährdet unseren Rechtsstaat - Wie Imame in Deutschland die Scharia anwenden
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Produktinformation


Mehr über den Autor

Kirsten Heisig, geb. 1961, verstarb Ende Juni 2010 in Berlin. Sie war Jugendrichterin, das von ihr wesentlich initiierte sog. »Neuköllner Modell« zeichnet sich vor allem aus durch Prävention, Abschreckung, Konsequenz und Schnelligkeit.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Und Das Ende der Geduld ist eine Provokation. Denn Kirsten Heisig hat auf Missstände hingewiesen, auf die Trägheit der Justiz, auf Versäumnisse der Schulen und der Jugendämter, auf Ressortdenken und mangelndes Engagement." (Die Zeit 20101222)

"Heisigs Buch ist ehrlich, authentisch, nicht darauf aus, gezielt zu provozieren. Das, was sie beschreibt reicht aus, um sich wirklich Sorgen zu machen." (Giessener Allgemeine 20101224)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Kirsten Heisig, geb. 1961, verstarb Ende Juni 2010 in Berlin. Sie war Jugendrichterin, das von ihr wesentlich initiierte sog. »Neuköllner Modell« zeichnet sich vor allem aus durch Prävention, Abschreckung, Konsequenz und Schnelligkeit.

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704 von 724 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Ende von Schweigen und Beschönigen 27. Juli 2010
Format:Taschenbuch
Ein großartiges Buch einer großartigen Frau.

Kirsten Heisig schildert sehr differenziert verschiedene Wege von Jugendlichen ganz unterschiedlicher Herkunft in die Kriminalität. Es geht in dem Buch nicht nur um Neukölln. Auch ihre Erfahrungen aus anderen Bezirken werden geschildert, so aus Pankow, wo es Anfang/Mitte der 90er Jahre viele Probleme mit rechtsorientierten Gewalttätern gab.
Der Leser kann nachvollziehen, wie die mangelhafte Kooperation von Schulen, Jugendamt, Gerichten und Justiz kriminelle Jugendliche geradezu zu Straftaten ermuntert, weil sie entweder gar nicht bestraft werden oder zu spät und zu mild.
Nie aber werden die Jugendlichen als Monster gezeichnet, sondern immer auch als Opfer, vor allem ihrer eigenen Eltern. Eltern, die überfordert und unfähig sind zu grundlegender Erziehung. Und auch von Eltern, die die kriminelle Karriere ihrer Kinder in Kauf nehmen oder sogar - wie im Falle arabischer Großfamilien - aktiv voran treiben.

Bis vor wenigen Jahren war es in der gesamten Bundesrepublik, und in Berlin besonders, üblich, dass über die weit überproportionale Kriminalität von Jugendlichen aus türkischen und besonders arabischen Familien geschwiegen oder nur sehr beschönigend und abwiegelnd gesprochen wurde.
Die Medien und die Politik handelten hier in ebenso seltener wie grundfalscher Einmütigkeit. Die Berliner Justizsenatorin von der Aue versetzte einen Oberstaatsanwalt, der sich öffentlich über jugendliche Gewaltkriminalität äußerte, während die Polizei zunehmend frustrierter über das Versagen von Politik und Justiz war.
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407 von 426 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Richterin klagt an! 27. Juli 2010
Von Martin
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Es ist unglaublich und unfassbar, welche Zustände offensichtlich in der Berliner Jugendarbeit herrschen. Wegsehen als Prinzip. Man feiert sich auf Partys als die großen Multikulti-Protagonisten - aber auf Kosten der Jugend und zulasten der ganzen Gesellschaft. Ganze Generationen von Jugendlichen aus problematischen Vierteln werden sich selbst überlassen, werden von vornherein aufgegeben. Aus ideologischen Gründen darf nicht sein, was längst Realität ist.

Kirsten Heisig weist aber einen Weg zur Lösung, der überzeugend wirkt. Hoffentlich lesen viele berliner Verantwortliche ihr Buch und nehmen es sich ehrlich zu Herzen.

Anstatt eine solche engagierte und kompetente Frau wie Kirsten Heisig zu unterstützen und zu fördern, wird sie von Berliner Politik und Behörden alles andere als positiv begleitet. Die Brutalität des Umgangs mit kritischen Stimmen, nicht nur bei Kirsten Heisig, ist erschreckend. Bleibt nur zu hoffen, dass die Umstände ihres unvermittelten Todes restlos aufgeklärt werden.
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160 von 168 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diagnose und Therapie eines drängenden Problems 26. Juli 2010
Von Tom Kadi VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Kirsten Heisig war eine Berliner Jugendrichterin zunächst zuständig für die Ostberliner Bezirke Pankow und Freidrichshain, in den letzten Jahren für Neukölln, eine der Kriminalitätshochburgen der Stadt. Sie weiß, wovon sie spricht, kennt das gesamte Spektrum von jugendlichen Gewalttäter: Von verwahrlosten Deutschen, die in die rechtsradikale Szene abdriften, von verwöhnten Mittelstandssprößlingen und Linksradikalen "Erste-Mai-Randalierern" bis hin zu außerhalb von Recht und Gesetz lebenden Migrantenkindern. Sie war keine "Richterin Gnadenlos", wie manche sie in der Öffentlichkeit abstempelten. Was sie umtrieb war ein ineffektives politisches System und eine häufig ängstliche Verwaltungspraxis, die es zuließen, dass Kinder in einem Zustand der Verwahrlosung aufwuchsen. Und sie begann, Modelle für eine Veränderung zu entwickeln. Das Buch enthält eine realistische Zustandsbeschreibung - gewonnen aus einer tagtäglichen engagierten Arbeit, eine Darstellung, was Jugendrichter leisten können und welche Mittel ihnen dazu zur Verfügung stehen, einen Blick über die Grenzen, wie anderen Orts - in Oslo, London oder Rotterdam - mit dem Problem umgegangen wird und Vorschläge, welche dringend notwendigen Änderungen eingeleitet werden sollten. Diese laufen letztlich auf eine Linie hinaus, die jeder Praktiker in diesem Feld nur aus vollem Herzen unterschreiben kann: Es muss rasch und konsequent gehandelt werden, unsere Rechts- und Werteordnung muss entschlossen durchgesetzt werden. Lesen Sie weiter... ›
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238 von 252 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Realitätsprinzip 2. August 2010
Format:Taschenbuch
Kirsten Heisigs Buch verstößt gegen das Prinzip des juste milieu's, aus "übergeordneten" Gründen unangenehme Wahrheiten zu tabuisieren.

Die unangenehme Wahrheit ist, dass es in Deutschland kein prinzipielles Problem mit Immigranten, sondern ein sehr spezielles mit Teilen der muslimischen Immigranten gibt und dass die Politik des Verleugnens, Beschwichtigens und des Appeasements gegenüber dieser Immigrantengruppe aus soziokulturellen Gründen absolut kontraproduktiv ist.

Was bei der öffentlichen Diskussion um die Richterin Kirsten Heisig oft verschwiegen wird, ist ihr persönliches, menschliches Engagement, mit dem sie betroffene Familien aufsuchte und in Gesprächen mit diesen, Sozialarbeitern und Lehrern versuchte, straffälligen Jugendlichen eine Integration, überhaupt erst eine Sozialisierung zu ermöglichen.

Das Buch ist erschütternd und wird von den Hütern des multikulturellen (Alb)Traums totgeschwiegen werden - das sollten wir nicht zulassen, den die Realitäten beginnen uns einzuholen, nicht länger nur in den Großstädten.
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4.0 von 5 Sternen Ansichten einer Juristin
Kirsten Heisig ist Jugendrichterin in Berlin. Sie erzählt anschaulich aus ihrem Berufsalltag, versucht zu erklären wie es zu Jugendgewalt kommt, zeigt auf was ihre Arbeit... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Tagen von Ole Hoffmann veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Spannende Thematik
Kirsten Heisig hat mit ihrem Buch das unliebsame Thema der Jugendgewalt aufgegriffen, und aus ihrer Sicht als Richterin in Berlin die Möglichkeiten geschildert, wie man damit... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von tobi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das Ende der Geduld. Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter
Für eine Freundin gekauft, diese war aber vollen Lobes über das Geschriebene und auch den Inhalt. Also volle Sterne Ja
Vor 1 Monat von Jenny veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Heisig 1
Ich bin selbst ehrenamtlicher Bewährungshelfer. Dies ist allerdings nur in BW möglich.
Das Buch von Frau Heisig habe ich in einem Aufwasch "verschlungen". Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Ulrich Haux veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen entspricht meine Erwartungen
Ich kann mich noch von diese Sachen zu begeistern und bin högst zufrieden. Wurde es noch heute empfehlen zu kaufen.
Vor 2 Monaten von john veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen an Alle
sollte jeder lesen, der mit Jugendlichen zu tun hat, dazu noch Buschkowsky gelesen, dann hat man keine Fragen mehr. Erschreckend ehrlich!
Vor 2 Monaten von Max veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super
Ich hatte kein Problem, jederzeit wieder mit Amazon. Der Artikel entsprach meinen Vorstellungen. Die Bewertungen dürften etwas kürzer ausfallen, oder?
Vor 2 Monaten von Schedel, Uwe veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Beklemmend
Nie habe ich ein erschütterndes Werk über die Problematik der Hintergründe der zunehmenden islamischen Integrationsprobleme gelesen / gehört. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Kein Redaktionsfake veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Multikulti ist gescheitert
Ausländerkriminalität und Zuwanderung in die Sozialsysteme müssen endlich ernstgenommen und bekämpft werden. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Thilo veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen wie immer 1A sehr zufrieden wie immer 1A sehr zufrieden immer wieder...
wie immer 1A sehr zufrieden wie immer 1A sehr zufrieden immer wieder gerne

pünktlich Ab wicklung schnell und korrekt Danke Gruß bacchus_2de
Vor 3 Monaten von Gert van Kaam veröffentlicht
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