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Gedichte
  
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Gedichte [Broschiert]

Georg Trakl , Hans Szklenar
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Broschiert --  

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Produktinformation

  • Broschiert: 136 Seiten
  • Verlag: Fischer Bücherei (1964)
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0000BONMO
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.605.445 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Georg Trakl
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der im Juli 1913 erschienene Band Gedichte war die einzige Buchveröffentlichung, die Georg Trakl (1887-1914) erlebte. Der frühe Tod, im November 1914 in der psychiatrischen Abteilung eines Militärhospitals in Krakau, hat der großen, dunklen literarischen Begabung ein jähes Ende gesetzt. Diese Gedichte aber, voller Vorahnungen, Verwandlungen, musikalischer Offenbarungen, haben die deutsche Lyrik mehr beeinflußt als Vieles vordem und später Geschriebene. Auch wegen des Dichters frühem Tod strahlen die Dichtungen für viele Leser Unheimliches und Unsagbares aus, bleiben sie ein Geheimnis, welches jeder erahnen möchte. Der Maler und Graphiker Johannes Heisig, der schon mit der Illustrierung von Pascals Pensées eine Vorliebe für die dunklen Wahrheiten entwickelte, versucht in expressiven Zeichnungen eine kongeniale Begleitung der lyrischen Verse, ohne sie zu interpretieren. Eine gelungene Symbiose aus Wort und Bild.

farbig geprägter Leineneinband -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Über den Autor

Johannes Heisig, geboren 1953, studierte in Leipzig Malerei und Graphik. Von 1983 bis 1991 Lehrtätigkeit als Professor für Malerei an der Dresdner Akademie, zuletzt deren Rektor. U._a. Porträtaufträge Willy Brandt und Egon Bahr. Mehr als 100 Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland machten sein Werk auch international bekannt. Er lebt in Berlin. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Keine Abendlektüre! 26. Februar 2006
Von Kankin Gawain TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Es tut mir leid, aber ich kann mich meinem Vorrezensenten nicht darin anschließen, dass dies Gedichte seien, die trösten und wohlig in den Schlaf geleiten. Aber alle Menschen sind unterschiedlich, und jedem sei seine Abendlektüre gegönnt!
Trakl, Teilnehmer des ersten Weltkrieges und angeblich in eine unglückliche Affaire mit seiner eigenen Schwester(!) verstrickt, hat einige der abgründigsten, dunkelsten und melancholischsten (gemeint ist die eigentliche Bedeutung von melancholisch, nämlich tief-depressiv!) Gedichte geschrieben, die wohl je ein Dichter verfaßt hat. Mir ist jedenfalls keiner Bekannt, der einen noch dunkleren Ton anstimmen würde. Sein "Gesang zur Nacht" ist dabei wohl das schwärzeste, aber vielleicht auch das schönste unter ihnen.
Ich kann Trakl nur lesen, solange die Sonne scheint, denn mir sind seine Gedichte zu bitter, als dass ich sie gegen Abend lesen würde:

"Und steht vor uns ein fremder Feind
der höhnt, worum wir sterbend ringen,
daß trüber unsere Lieder klingen
und dunkel bleibt, was in uns weint" -

das kann ich noch auswendig; -

Gute Nachtruhe!

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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Bitternis des Lebens, eingefangen von dem jung gestorbenen Dichter Georg Trakl, der zu der 'Speerspitze' des Expressionismus gehörte, war 'wohl ein Martin Luther' (wie es Else Laske-Schüler formulierte). Seine Gedichte sind wie Balsam für die geschundene Seele, sie sind das Sprachrohr empfundener Leere, Einsamkeit und Trauer. Jedoch geben die Gedichte immer wieder Trost und spenden Enztspannung.
Ich kann mir nach einem anstrengenden Tag nichts schöneres vorstellen, als mit den Gedichten Georg Trakls in den Schlaf hinüberzugleiten.
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