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Gedichte
 
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Gedichte [Gebundene Ausgabe]

Georg Trakl , Marie Luise Kaschnitz
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Gebundene Ausgabe, 31. März 2005 --  
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 159 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp; Auflage: 13., Aufl. (31. März 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 351801420X
  • ISBN-13: 978-3518014202
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 12,1 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Georg Trakl
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der im Juli 1913 erschienene Band Gedichte war die einzige Buchveröffentlichung, die Georg Trakl (1887-1914) erlebte. Der frühe Tod, im November 1914 in der psychiatrischen Abteilung eines Militärhospitals in Krakau, hat der großen, dunklen literarischen Begabung ein jähes Ende gesetzt. Diese Gedichte aber, voller Vorahnungen, Verwandlungen, musikalischer Offenbarungen, haben die deutsche Lyrik mehr beeinflußt als Vieles vordem und später Geschriebene. Auch wegen des Dichters frühem Tod strahlen die Dichtungen für viele Leser Unheimliches und Unsagbares aus, bleiben sie ein Geheimnis, welches jeder erahnen möchte. Der Maler und Graphiker Johannes Heisig, der schon mit der Illustrierung von Pascals Pensées eine Vorliebe für die dunklen Wahrheiten entwickelte, versucht in expressiven Zeichnungen eine kongeniale Begleitung der lyrischen Verse, ohne sie zu interpretieren. Eine gelungene Symbiose aus Wort und Bild.

farbig geprägter Leineneinband -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Autorenporträt

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
Trakl, Georg österreich. Lyriker *3.2.1887 Salzburg, †3.11.1914 Krakau Sebastian im Traum, 1915 Georg Trakl gilt als der bedeutendste österreichische Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Dichtung, oft pessimistisch in der Aussage, ist von unverwechselbarer sprachlicher Schönheit. Als viertes von sechs Kindern einer wohlhabenden, liberal eingestellten Familie in Salzburg geboren, verlebte Trakl eine wohlbehütete Kindheit. Bereits als 17-Jähriger begann er, Lyrik und lyrische Feuilletons zu schreiben, 1906 wurden am Stadt-Theater zwei Einakter aus seiner Feder aufgeführt. Seine schulische Karriere hingegen verlief wenig erfolgreich: Das humanistische Gymnasium musste er aufgrund ungenügender Leistungen verlassen. Seiner früh ausgeprägten Neigung zu Rauschmitteln folgend, absolvierte er in der Folge ein Apothekerpraktikum und studierte 1908-10 Pharmazie in Wien, wo er anschließend auch seinen militärischen Dienst als Einjährig-Freiwilliger leistete. Es folgten unstete Jahre der finanziellen Bedrängnis und der verzweifelten Suche nach einer bürgerlichen Existenz. Ende August 1914 zog Trakl mit einer Sanitätskolonne nach Galizien in den Krieg. Die Schrecken des Krieges verwirrten ihn derart, dass er in eine psychiatrische Abteilung eingewiesen wurde, wo er im November 1914 an einer Überdosis Kokain starb. Biografie: O. Basil, Trakl, 1965.

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Keine Abendlektüre!, 26. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Gedichte (Gebundene Ausgabe)
Es tut mir leid, aber ich kann mich meinem Vorrezensenten nicht darin anschließen, dass dies Gedichte seien, die trösten und wohlig in den Schlaf geleiten. Aber alle Menschen sind unterschiedlich, und jedem sei seine Abendlektüre gegönnt!
Trakl, Teilnehmer des ersten Weltkrieges und angeblich in eine unglückliche Affaire mit seiner eigenen Schwester(!) verstrickt, hat einige der abgründigsten, dunkelsten und melancholischsten (gemeint ist die eigentliche Bedeutung von melancholisch, nämlich tief-depressiv!) Gedichte geschrieben, die wohl je ein Dichter verfaßt hat. Mir ist jedenfalls keiner Bekannt, der einen noch dunkleren Ton anstimmen würde. Sein "Gesang zur Nacht" ist dabei wohl das schwärzeste, aber vielleicht auch das schönste unter ihnen.
Ich kann Trakl nur lesen, solange die Sonne scheint, denn mir sind seine Gedichte zu bitter, als dass ich sie gegen Abend lesen würde:

"Und steht vor uns ein fremder Feind
der höhnt, worum wir sterbend ringen,
daß trüber unsere Lieder klingen
und dunkel bleibt, was in uns weint" -

das kann ich noch auswendig; -

Gute Nachtruhe!

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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Verfall und Bitternis des Lebens, 23. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Gedichte (Gebundene Ausgabe)
Bitternis des Lebens, eingefangen von dem jung gestorbenen Dichter Georg Trakl, der zu der 'Speerspitze' des Expressionismus gehörte, war 'wohl ein Martin Luther' (wie es Else Laske-Schüler formulierte). Seine Gedichte sind wie Balsam für die geschundene Seele, sie sind das Sprachrohr empfundener Leere, Einsamkeit und Trauer. Jedoch geben die Gedichte immer wieder Trost und spenden Enztspannung.
Ich kann mir nach einem anstrengenden Tag nichts schöneres vorstellen, als mit den Gedichten Georg Trakls in den Schlaf hinüberzugleiten.
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