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Das Gedicht. Zeitschrift /Jahrbuch für Lyrik, Essay und Kritik: Das Gedicht, Nr.10, Politik und Poesie, Gedichte gegen Gewalt
 
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Das Gedicht. Zeitschrift /Jahrbuch für Lyrik, Essay und Kritik: Das Gedicht, Nr.10, Politik und Poesie, Gedichte gegen Gewalt [Broschiert]

Anton G. Leitner
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 170 Seiten
  • Verlag: Leitner, Weßling; Auflage: 1., Aufl. (März 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3929433613
  • ISBN-13: 978-3929433616
  • Größe und/oder Gewicht: 17,2 x 11,8 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.423.679 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Anton G. Leitner
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Poesie ist notwendig, um zu benennen, was uns unter den Fingern brennt." (Süddeutsche Zeitung)

"Diese Lyrik ist gefährlich. Sie bringt den Geist in Wallung." (3sat, Kulturzeit)

BuchMarkt Nr. 8 / 2001

"DAS GEDICHT ist der Renner unter den Literaturzeitschriften."

Tags

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Was wollen wir mehr? 7. Februar 2003
Von Klaus Grunenberg VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Könnten wir mit Gedichten etwas erreichen, so würden wir viel erreichen.
Und was sich gerade abspielt auf unserer "armen" Erde zur Zeit, ist nicht angetan, etwa ruhig zu sein.
Schreien müßte man, daß es schallt, weithin.
Und so geschieht es hier (leider nur in gedruckter Form und im Buch).
Auf Plakaten sollten sie erscheinen, in den Städten uns aufrütteln, anschreien, die Mehrzahl dieser Gedichte.

So ist es aber recht und auch das beiliegende rote Extrablatt von Rolf Hochhut, das wohl etwas zu spät eintraf, ist wichtig. Gerade dieses Gedicht in seiner aufrüttelnden Farbe und Sprache, die ehrlich mit dem Stoff (und mit uns) umgeht, birgt alles in sich, was wir uns als Leser von kritischer Lyrik so sehnlich wünschen.

Ach, kann man da nur noch seufzen, ach, wäre alles doch schon vorüber, diese Bedrohung, dieses Fehlverhalten, diese Sprache-Anwendung(gebraucht von manchmal fast analphabetisch angehauchten, großmäuligen Polithelden!), so wäre schon viel gewonnen.
Und wieder einmal zeigt sich, daß alle Poesie, so vielschichtig gut sie auch sein mag (entstspringt sie doch dem menschlichen Geist, dem Singen in uns!), auf Anhieb nicht gar so viel vermag.
Und die Wiederholung, bringt sie es endlich ?
Oder bleibt es wieder nur beim unsäglichen Klagen und Anklagen, oder dem vergebens angestimmten engelhaften Singen?
So gingen wohl manche zum Schafott, singend und musizierend und überließen das Leben den Verbrechern.
Schön trotzdem, daß es solche Lyrik gibt.Tröstet sie doch wenigstens.
Danke deshalb den vielen Autoren, dem Herausgeber Anton. G. Leitner und dem Verlag für den z.T. mutigen Versuch.

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Wer dichtet, richtet nicht! 7. September 2002
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
«Für den Dichter Friedrich Hölderlin bestimmte sich die Poesie als das unschuldigste aller Geschäfte. Poesie führt die Menschen zusammen. Gedichte überschreiten Grenzen, weil ihre Schöpfer von jeher - in allen Kulturen und Ländern der Welt - Intellekt und Gefühl kombinieren. Mit ihrer vielschichtigen Bilderwelt und dem kritischen Bewusstsein für Sprache können lyrische Texte Ausdruck von Toleranz, Dialog und kritischem Miteinander sein. Ein Jahr nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 sind deren Drahtzieher trotz des größtmöglichen militärischen Einsatzes nicht gefasst. Ungeachtet dessen ist auch in Deutschland der Krieg wieder ein fast selbstverständliches Mittel der Politik geworden. Die Dichter setzen dem eine Alternative entgegen: den gewaltfreien Weg der Sprache.
Die aktuelle Ausgabe Nr. 10 von DAS GEDICHT (Sommer 2002) kann mit ihrer Vielzahl von kritischen Stimmen als poetisches Nachdenken über die Ereignisse des 11. September gelesen werden. Günter Grass gemahnt darin an die Katastrophen des 20. Jahrhunderts: «Novemberschwärze vor verwaschnem Hell: / die letzten Sonnenblumen stehen schwarz Modell. / Seitab verglühen restlich Hagebutten», während Friederike Mayröcker anhand unscheinbarster Wahrnehmungen die Allgegenwart des Krieges zeigt: «im Zimmer das Surren der Fliege / Fliegerhaube // der Körper ein klaffender Pergamentsack.» Mit demselben Gespür für haarfeine Veränderungen spricht Lutz Seiler von einem «kriegsherbst, wenn / die dinge schon von / einem nerv durchzogen sind, entzündet an // der luft.» Die Aufspaltung der Welt in zwei konträre Sphären führt Hans Magnus Enzensberger hintersinnig ad absurdum: «Manchmal frage ich mich, ob wir wirklich die einen sind. Denn natürlich sind wir gleichzeitg die anderen der anderen.»
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