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Gedeih und Verderb: Warhammer-40,000-Roman
 
 
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Gedeih und Verderb: Warhammer-40,000-Roman [Taschenbuch]

Henry Zou , Christian Jentzsch
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

Warhammer 40.000-Übersicht Jetzt reinlesen [499kb PDF]|Ausführliche Reiheninfo zu allen Warhammer 40.000 Romanen: Jetzt reinlesen [0kb PDF]
  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (8. Februar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453527828
  • ISBN-13: 978-3453527829
  • Originaltitel: Emperor's Mercy - Bastion Wars
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 27.986 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Henry Zou
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Imperiale Garde marschiert wieder, zusammen mit der Inquisition. Auf einigen Welten im Medina-Korridor sind ein paar uralte Artefakte aufgefunden worden, die einst für die Menschen von hohem Wert waren. Jetzt ist das Wissen um ihre Macht in Vergessenheit geraten, und Inquisitor Obodiah Roth steht vor der größten Herausforderung seines Lebens – denn auch die Chaos-Mächte suchen bereits danach…


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ventris
Format:Taschenbuch
Gedeih und Verderb von Henry Zou erzählt die Geschichte von Inquisitor Obodiah Roth und seinen Begleitern, wie sie dem Grund einer Chaosinvasion auf ein vermeintlich völlig unbedeutendes Planetensystem auf die Spur kommen.

Obodiah Roth scheint ein Inquisitor zu sein, der sich auf dem Schlachtfeld Schulter an Schulter mit Soldaten der Imperialen Armee am wohlsten fühlt. Verglichen mit einem Eisenhorn oder einem Ravenor wirkt er jedoch relativ mittellos. Seine Psi Fähigkeiten werden als eher rudimentär beschrieben und seine Kampfkraft ist überschaubar, nicht unbesiegbar. Das alles zusammen macht diesen Mann auf seine eigene Art und Weise sympathisch. Ich habe gerne seine Ermittlungen und seine Kämpfe verfolgt - obwohl ich manchmal dachte, dass da an einigen Stellen als Inquisitor doch mehr drin gewesen wäre.

Sein Scherge Silverstein ist ebenfalls ein interessanter Charakter, der Jäger/Scharfschütze, der niemals verfehlt. Ich hätte mir gewünscht noch mehr von ihm zu lesen und vor Allem noch mehr von ihm und Roth zusammen.

Das Buch findet meiner Meinung nach mit dem Aufdecken eines Maulwurfes in den Reihen der Imperialen und der Inquisition seinen Höhepunkt. Was daraufhin folgt sind größtenteils nur noch Schlachtenberichte die aufeinander folgen und ab und zu Bezug zu den vorher liebgewonnenen Charakteren ziehen. Allerdings ist man als Leser in diesem letzten Teil des Buches gefühlt nicht mehr so nah bei Obodiah wie zu Beginn. Man betrachtet alles von oben und deswegen ging mir zum Ende des Buches ein wenig die Tiefe verloren vor lauter Schlachtberichten.

Der Gegenspieler von Roth ist das Chaos. Genauer: die Eisenbeschlagenen. Es handelt sich dabei scheinbar um eine marodierende Armee von Kultisten(?) oder besser gesagt einer Chaos-Imperialen Armee. Das bedeutet hier gibt es keine Dämonen, keine Hexerei und keine Chaos Marines (Ok, es gibt einen) und man hat die ganze Zeit das Gefühl, Roth und die Imperiale Armee würden es mit einer auf herkömmlicher Weise (ohne Einwirken des Chaos) abtrünnigen Armee zu tun haben. Der Horror, der von anderen Autoren gerne mit dem Auftreten des Chaos beschworen wird fehlt hier gänzlich und ich habe streckenweise gedacht, dass der Autor eigentlich eine Dark Eldar Armee als Gegner auswählen wollte ihm dann aber eingefallen ist, dass Dark Eldar nicht so richtig in die Story passen und dann Chaos-Imperiale wählte.

Kurz gesagt: Man hat einfach keine Angst vor dem Gegner, er ist zwar äußerst brutal aber eben menschlich brutal und man denkt die ganze Zeit, wann denn endlich die richtigen (Chaos Marines) auftreten und dem ganzen ein schnelles Ende bereiten. Natürlich gibt genau das dem Roman eine ganz spezielle Atmosphäre, dennoch ein paar aus meiner Sicht Ungereimtheiten:

[!!]########ENTHÄLT SPOILER!############[!!]

Ein Space Marine nimmt an den Sitzungen im Flottenkommando teil, trotzdem greifen die Marines nie ein.

Es wird genau 1 Chaos Marine gesichtet, was er da macht und warum nicht mehr kommen bleibt ungeklärt.

Es gibt keine Raumschlachten, obwohl beide Flotten im selben System, zum Teil sogar im selben Orbit kreisen).

Die Erklärung des embrionalen Sterns ist meinem Wissen nach physikalisch falsch. Ok, das ist eigentlich irrelevant und kann durch Wirken von Hexerei erklärt werden. Dennoch: ein Körper verringert nicht sein Gewicht, wenn er die Dichte seiner Masse verringert. Er wächst nur. Demnach wäre es praktisch unmöglich ihn zu bewegen und wahrscheinlich würde ein Stern mit einer solchen Masse den Planeten um sich herum einfach in sich aufnehmen wie ein schwarzes Loch eben (ich denke das war der Grundgedanke).

Was genau hätten die Menschen damals mit einem solchen Stern bzw. einer solchen Waffe anfangen sollen? Es wird erklärt, dass es sich um eine ultimative Waffe handelt die eingesetzt werden soll wenn die Zivilisation bedroht ist. Blöd ist nur, dass sich diese Waffe nur transportieren lässt wenn die Planeten richtig stehen und wenn sie ausgelöst wird das ganze System inklusive der dortigen Zivilisation vernichtet. Also eine völlig unbrauchbar Verteidigungswaffe und da sie in ein feindliches System geschleppt werden müsste, dann ausgelöst ist sie für den Angriff eigentlich auch nur bedingt zu gebrauchen.

Trotzdem ist es eine interessante Idee die jedoch meiner Ansicht nach nicht zu Ende gedacht wurde.

[!!]########SPOILER ENDE!############[!!]

Als Fazit lässt sich sagen: Empfehlenswert! Ich habe es nicht bereut, das Buch gelesen zu haben. Wer allerdings einen Eisenhorn oder Ravenor erwartet wird enttäuscht. Wer Horror sucht, ebenfalls. Wer auf Schlachten zwischen Imperialen Soldaten steht wird hingegen voll bedient.

Deswegen von mir wegen der aufgeführten Punkte 4 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
kein zweiter Eisenhorn 28. März 2011
Von Tobert
Format:Taschenbuch
vorneweg sei gesagt, wer Eisenhorn und Ravenor gelesen hat, wird sicherlich bei Henry Zou und seinem Inquisitor Roth etwas enttäuscht sein.
Roth wird zwar wunderbar charakterisiert und kommt durchaus glaubwürdig rüber, doch der letzte Schliff an seinem Charakter fehlt, bzw. viele Züge seines Denkens können nur erahnt werden, da sie einfach zu dünn gestaltet werden.
Desweiteren werden einige Story-Elemente mit wenigen Absätzen übersprungen, die der Geschichte und Atmosphäre durchaus hilfreich gewesen wären. Auch durch einen fehlenden Gegenspieler, bzw. einen detailliert geschriebenen Kontrahenten wird dem Buch viel Tiefe genommen. Die "Eisenbeschlagenen" wirken blass und ihre erste Doktrin als Plünderer geht mehr oder weniger komplett unter.
Die Story ist durchaus abwechslungsreich. So gerät Roth mit seiner "Einsatzgruppe" (der Begriff ist meist etwas irreführend, da es sich eigentlich immer um höchstens 3 Begleiter handelt) in unterschiedliche und glaubhafte Situationen. Jedoch kommt der rot(h)e Faden etwas aufgesetzt vor, denn die Zusammenhänge der einzelnen Stationen, die Roth abläuft, sind recht dünn und des öfteren stellt man eigentlich seine Mission in Frage.
Wie oben in einer älteren Rezension schon genannt, verliert die Story viel an Spannung und Atmopshäre, als der Verräter unter den eigenen Reihen entlarft wird. Dieser Storyzweig gehört zu den Stärken des Buches, denn sicherlich wird jeder Leser überrascht sein, wer wirklich das falsche Spiel spielt. Jedoch sind die Hintergründe des Verrats wiederrum recht blass und aufgesetzt.
Dem ganzen folgt ein schwaches Ende ohne einen wirklichen Höhepunkt.
Auch ohne Dan Abnett's Romane als Vergleich heranzuziehen, fehlt dem Roman doch einiges um wirklich zu begeistern.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eisenhorn light 22. März 2011
Von Vanderrob
Format:Taschenbuch
Über die Geschichte selbst haben meine vorherigen Rezensenten schon genug geschrieben, sie darf also als bekannt angenommen werden.
Das Buch ist an und für sich nicht schlecht, allerdings muß ich sagen, dass es mir so vorkommt als hätte der Autor viel mehr schreiben
wollen und dieses dann aus welchen Gründen auch immer nicht getan. Es wird einiges kurz angerissen ohne dass dann auch zu einem Ende
zu bringen.
Beispielsweise: wo sind die Kinder? Es wird kurz erhählt, dass auf allen von den Eisenbeschlagenen eroberten Welten auf einmal die Kinder
verschwinden. Und? Weiter? Wo sind sie? Wer rettet sie? Irgend etwas?
Wie auch schon angemerkt wurde: beide Flotten befinden sich im Orbit. Was tun sie dort? Widmen sie sich dem Kartenspiel? Schauen alle
nur blöd aus dem Fenster? Was ist da los?
Wie ebenfalls schon angemerkt wurde: der in der Besprechung anwesende Space Marine. Was hatte der dort zu suchen? Im restlichen Buch kommt
dieser Orden der Space Marines überhaupt nicht mehr vor, nicht einmal ansatzweise. Übrigens kommt auch das Officio Assassinorum NICHT mehr
vor - die Attentäterin die vom Inquisitor erschossen wird ist quasi eine "Freiberuflerin".
Was den Verräter betrifft: also bitte nicht böse sein, aber wer nicht schon nach spätestens einem Fünftel des Buches wusste wer das wohl
ist - das war ja wohl so was von offensichtlich (nein, es ist nicht der Verbindungsoffizier).
Auch schon angemerkt wurde: was soll das bitte für eine Waffe sein, die man nur bei einer ganz speziellen Planetenkonstellation anwenden kann?
Und die man vorher nocht möglichst weit weg bringen muß - am Besten in ein anderes Planetensystem weil man sonst selber draufgeht? Auch
hier stellt sich die Frage: was soll das eigentlich?
Was mir jedoch WIRKLICH übel aufgestoßen ist, ist die Inquisition in dem Sektor selber: wie kann man sich von einem wildgewordenen General
dermaßen auf der Nase herumtanzen lassen? In sämtlichen anderen Warhammerbüchern wäre diese an Inkompetenz und Machtgier nicht mehr zu
überbietende Person spätestens auf Seite 20 in irgendeinem Folterlager der Inquisition an einer Schmerzmaschine geendet - nicht so hier.
Da wird sogar noch herumdiskutiert das gerade niemand Anderes da ist! Als ob das die Inquisition schon irgendwann gekümmert hätte!
Trotz allem ist das Buch jedoch gut und flott geschrieben, man kann es Problemlos "an einem Stück" durchlesen. Das Ende macht auch Lust
auf einen Nachfolger, da mir der Helfer des Inquisitors eigentlich interessanter vorkam als der von einer nicht zu leugenenden
Todessehnsucht getriebene Roth selber.
Kurz und knapp: das Buch kann an sich schon empfohlen werden, ist aber zu behandeln wie ein Actionfilm: Hirn ausschalten und Spaß daran haben.
Wer das kann wird gut unterhalten, wer das nicht kann sollte es bleiben lassen.
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