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Gedanken [Gebundene Ausgabe]

Blaise Pascal
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

31. März 2011
Nietzsche nannte Pascal "den ersten aller Christen". Der geniale französische Physiker und Mathematiker arbeitete während seiner letzten Lebensjahre an einer Schrift zum Christentum, die jedoch unvollendet blieb. 1670, acht Jahre nach seinem Tod, erschienen Pascals Aufzeichnungen erstmals in einer Buchausgabe. Seine "Gedanken" gelten den großen Fragen der Menschheit und sind eindrückliche Zeugnisse eines tief im Glauben wurzelnden Geistes.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: Anaconda (31. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866475950
  • ISBN-13: 978-3866475953
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,8 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 112.489 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Gedanken
OT Pensées (sur la religion, et sur quelques autres sujets)OA 1670 DE 1710 Form Sachbuch Bereich Philosophie
Die Gedanken sind das bedeutendste philosophische Werk von Blaise Pascal. Er reflektiert darin die Seinslage des Menschen sowie die Beziehung zwischen Vernunft und Glauben. Das Buch ist aber auch eine Streitschrift für das Christentum und ein Dokument für Pascals religiöse Überzeugung.
Entstehung: Die Gedanken sind eine Sammlung von Fragmenten aus den letzten Lebensjahren des Autors, die von tiefem religiösem Bewusstsein und schwerer Krankheit gekennzeichnet waren. Acht Jahre nach seinem Tod wurde dieser Nachlass von den Geistlichen von Port-Royal erstmals veröffentlicht.
Inhalt: Pascal sieht zwischen Vernunft und Glauben keinen Widerspruch. Der Mensch muss nur wissen, wann die Anwendung der Vernunft geboten ist. Fragt er nach seinem eigenen Wesen und nach seiner Stellung in der Welt, wird ihm die Vernunft nur teilweise helfen. »Der Mensch ist sich selbst das rätselhafteste Ding der Natur, denn er kann nicht begreifen, was Körper und noch weniger was Geist ist und am wenigsten, wie ein Körper mit einem Geist vereint sein könnte.« Der Mathematiker und Naturwissenschaftler Pascal, der sich mit der Unendlichkeit der Zahlen und dem leeren Raum befasste, ging einen Schritt weiter, indem er im grenzenlosen Wissen nicht mehr einen Beweis menschlicher Größe, sondern ein Zeichen seiner Ohnmacht erkannte: »Das ewige Schweigen dieser unendlichen Räume macht mich schaudern.«
Pascal bemühte sich leidenschaftlich, die intellektuelle Selbstgefälligkeit der Gebildeten zu erschüttern, und mahnte sie, aus der »Wahrheit keinen Götzen zu machen«. Erst wenn der Mensch nach Gott fragt und sich seiner Gnade öffnet, wird sich ihm sein eigenes Wesen enthüllen. Gott aber sei »spürbar im Herzen und nicht in der Vernunft«. In seiner Hinwendung zu Gott benötige der Mensch die Leidenschaft des Herzens und nicht die Kühle der Vernunft. Das Herz jedoch sei Zentrum der Begierden und der Triebe und mache den Menschen zum Doppelwesen, »gleichermaßen Gott unwürdig und Gottes fähig«.
Pascal prangert die eitlen Gelüste und Zerstreuungen an, welche den Menschen mit einer vordergründigen Glückseligkeit betäuben und ihn in Unkenntnis über seine sündige Natur lassen. Für den Menschen gebe es nichts Schlimmeres als allein in einem Zimmer verweilen zu müssen, »denn was ist Unglücklichsein sonst, als unerträglich traurig sein, sobald man gezwungen wird, über sich selbst nachzudenken, und sich nicht zerstreuen kann«. Christus sei für den seit Adams Sündenfall in Unglück lebenden Menschen die Erlöserfigur, »weil wir in ihm sowohl Gott als auch unser Elend finden«. Indem der Mensch in einem imaginären Corpus Christi aufgeht, findet er als Teil des Ganzen wieder zu jener Harmonie, die Pascal auch in der Natur und der Mathematik wirken sah.
Aufbau: Eine authentische Fassung der Gedanken gibt es nicht. Je nach Herausgeber und Edition wurden die Fragmente unterschiedlich geordnet und mit anderen Kapitelüberschriften versehen. Flüchtige Gedankenskizzen, rätselhafte Aphorismen, klare Lehrsätze und längere, argumentativ durchgearbeitete Textpassagen wechseln einander ab.
Wirkung: Pascals existenzielle Fragestellung, sein psychologischer Feinsinn und seine ebenso leidenschaftlich wie geschmeidig vorgetragenen Argumente haben durch alle Epochen Leser in den Bann gezogen, darunter viele, die – wie Friedrich R Nietzsche – die religiöse Überzeugung des Autors nicht teilten. W. v. C. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
Pascal, Blaise frz. Naturwissenschaftler, Mathematiker und Philosoph *19.6.1623 Clermont-Ferrand, †19.8.1662 Paris Gedanken, 1670 Blaise Pascal war neben René R Descartes der größte französische Denker des 17. Jahrhundert. Sein ebenso genialer wie rastloser Geist wandte sich unterschiedlichen Forschungsgebieten zu. Er bewies experimentell die Abhängigkeit des Luftdrucks von der Höhe und baute mit 19 Jahren die erste Rechenmaschine. In der Mathematik leistete er Bahnbrechendes im Bereich der Infinitesimal- und Wahrscheinlichkeitsrechnung. Pascal verfocht das rationalistisch-mathematische Erkenntnisideal und hatte schon als junger Mensch Anteil an den philosophischen und theologischen Debatten seiner Zeit. 1639-47 lebte die Familie in Rouen; während dieser Zeit schloss sich Pascal der religiösen Erneuerungsbewegung des Jansenismus an. Gleichzeitig verkehrte er in den Salons der Madame d'Aiguillon und der Madame de Sablé; hier traf er u.a. Descartes und François de R La Rochefoucault. Ein religiöses Offenbarungserlebnis in einer Novembernacht 1654 ließ Pascal zu einem beherzten Streiter für das Christentum werden. Er bewegte sich im Kreis der religiösen Erneuerungsbewegung von Port-Royal und ergriff deren Partei in seinen (anonym herausgegebenen) Provinzialbriefen über die Sittenlehre der Jesuiten (1656/57). Seit seiner Jugend an Krankheiten leidend, starb Pascal bereits mit 39 Jahren. Biografien: A. Béguin, Pascal (rm 50026); W. Schmidt-Biggemann, Blaise Pascal, 1999 -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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5.0 von 5 Sternen Gut kombiniert 19. Mai 2003
Von Klaus Grunenberg VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Pascal hätte sich mal mehr um die Mathematik kümmern sollen und Frankreich die Unendlichkeitsrechnung schenken, anstatt sich "Zettelchen" in die Kleider zu nähen, so etwa äußerte sich Paul Valery über ihn und gleichzeitig hielt er ihn doch für einen der größten Geister, die je gelebt haben.
Daß Blaise Pascal aber seit seinem zwanzigsten Lebensjahr keinen Tag mehr ohne Schmerzen gelebt hat, sollte man wissen.
Hier in seinen "Gedanken", einem wirklich interessanten Fragment, das er neben seiner Arbeit als Wissenschaftler schrieb, schält sich aber der Mensch Blaise Pacal heraus, der - vielleicht vergleichbar mit Novalis, dem deutschen Romantiker (ebenfalls Naturwissenschaftler!), ähnlich empfand wie er.
In einzelnen Kapiteln (teilweise fragmentarischer Natur) spricht ( besser: raisoniert ) er über Themen wie:
Elend und Größe des Menschen
Auf der Suche nach Gott
Beweise Jesu Christi

Allein unter dem Untertitel: "Was lehren die Philosopen?" kommen solche Sätze vor wie: "Ich bewundere die Kühnheit, mit der diese Leute es unternehmen, von Gott zu sprechen." Und so geht es munter fort mit Annahmen, Beweisen, Gegenbeweisen, intelligenten Frage- und Antwort-Spielen, daß es eine Freude ist.
Manchmal ist man halt auch einfach perplex.
Nur, daß er einmal sagt, daß es von entscheidender Wichtigkeit sei, zu wissen, ob die Seele unsterblich ist oder nicht( wichtiger als die Lehre von Kopernikus zu ergründen ), das sollte zu denken geben und zwar deswegen, weil man eben auch heute noch nicht wissenschaftlich genau sagen kann, was eigentlich VITA ausmacht.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kpoac TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Dust thou art, to dust returnest,
Was not spoken of the soul.
(Henry Wadsworth Longfellow)

In jungen Jahren widmete sich Blaise Pascal (1623-1662) ausgiebig der Mathematik, überhaupt den Naturwissenschaften. Er gilt neben Rene Descartes als der größte französische Denker des 17. Jahrhunderts. Als er mit den Schriften Montaignes vertraut wurde, erweiterte sich seine Denkweise. Hin zu dem Menschen als Teil der Natur und seinem Bewusstsein in die Metaphysik prägten ihn. Zu dem stärkte die anfängliche Ambivalenz von Vernunft und Glauben seine Hinwendung zur Religion. Dieses Werk, die Pensees, die Gedanken sind das Hauptwerk seiner philosophisch-religiösen Arbeit aus den Jahren ab 1654 und insgesamt kann man sie zu den Meisterwerken der Weltliteratur zählen, weil sie - ähnlich wie Platon, Augustinus, Montaigne - die Denkweisen der abendländischen Kultur prägten.

Mit sieben Kapiteln erzielte er eine unvergängliche Wirkung, hervorgegangen aus einem geistig-religösen Schicksal, hineingeschrieben in eine Begegnung mit dem Wesentlichen. Um dieses zu erreichen, benötigt man nicht eine Form, sondern eine Haltung, die unmissverständlich und klar in Gedanken und Worten ist. So kann es nicht stören, dass dieses Buch ein Fragment ist. Es ist zudem eine Folge von Büchern, einfachen Gedanken, Maximen und Reflektionen. Pascal erscheint in seiner Denkweise stoisch und doch kann man ein Gespräch zu Montaigne erkennen und eine Nacheiferung von Augustinus. Manche vergleichen ihn auf Grund der Verknüpfung von Mathematik und Religion mit Novalis, der neben der Dichtkunst im gleichen Sinne ausgebildeter Ingenieur war.
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39 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut denken 4. März 2002
Format:Taschenbuch
"Das ist schwierig", das sagte ein junger, offensichtlich philosophisch interessierter Franzose, als ich ihm dieses Buch in einem Cafe zeigte -- und damit hat er wohl recht. Nicht nur, dass man sich in Pascals "Pensees" durch viele Seiten mit theologischen Betrachtungen arbeiten muss, die nicht allzu weit entfernt von Augustinus liegen, Pascal macht es einem auch mit den ganz eigenen Gedanken nicht einfach. So beschreibt er, dass sich die Meinungen von Leuten mit verschiedenen Bildungsgraden jeweils umkehren. Jemand aus dem "Volk" (Pascals Wort) meint zum Beispiel, dass Kleidung, Qualität und Stil von Anziehsachen, sehr wichtig sei. Ein Gebildeter meint ganz im Gegenteil, dass so etwas nur oberflächlich ist und total unwichtig. Ein wirklich weiser Mensch wird dann dagegen wieder sehen, dass man durch bestimmte Kleidung faktisch soziale Vorteile geniesst und dass das seinen Sinn hat. Umwälzungen dieser Art, Sachen, die nicht zusammen passen, findet man überall in den "Gedanken", und nie weiss man wirklich, von welchem Ort aus Pascal spricht. Auch sind seine Themen sehr weit gestreut: Langeweile, Leidenschaften, Wissenschaft, Gesellschaft usw. Manche Fragmente sind so eingängig und kommen einem so bekannt vor, dass man sich ziemlich sicher ist, dass Pascal hier einfach populär sein will. Andere Fragmente sind so altklug, dass man meint, Pascal spielt hier einen Halbgebildeten. Und hier und da findet man Gedanken, die zum Besten gehören, was die Geschichte der Philosophie hervorgebracht hat. Man kann Pascal also nicht nur als Antwort auf Montaigne lesen, sondern er ist auch zeitlos genug, als dass er nicht auch etwas z.B. zu Themen wie Wissenschaftskritik oder der "Philosophie der Lebensform" beitragen kann (immerhin gibt es Leute, die Gemeinsamkeiten mit Derrida entdeckt haben, und Bourdieu hatte eines seiner neueren Bücher "Meditations pascaliennes" genannt ...).
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