Gedanken haben wir viele, sehr viele. Den ganzen Tag denken wir. Ein Gedanke jagt den nächsten. Selbst des Nachts denken manche Zeitgenossen ohne Unterlass. Ist das Energieverschwendung?Gedanken können sicherlich sinnvoll sein, ein Anstoß zu einer guten Tat für sich selbst und andere. An manchen Gedanken nehmen wir Anstoß. So ein Anstoß kann aber auch so wie ein kleiner Klaps auf den Hinterkopf sein. Und dieser soll ja bekanntermaßen manchmal ganz hilfreich sein. Es gibt auch noch den Anstoß beim Fußball, aber ob bei diesem viel gedacht wird, können und wollen wir nicht beurteilen. Dann gibt es noch Gedankensprünge, was zum einen bedeutet, dass ein Gedanke einen anderen überspringt und zum übernächsten eilt und einen auslässt. Und zum anderen, dass ein Gedanke von einem Menschen zum anderen springt und dort einen Gedanken wiederum neu anstößt, der auch der übernächste sein kann. Manchmal gehen Gedanken querbeet, laufen querfeldein und über den Acker. Hin und wieder sind sie kindgerecht, aber oft auch sehr erwachsen. So erwachsen, dass sie Kindern nicht mehr zugänglich gemacht werden sollten.Über Gedanken kann man auch stolpern, wenn sich diese manifestieren oder gar zementieren. Sind sie dann Stolpersteine? Stolpergedankensteine? Gedankenstolpersteine des Anstoßes? Kann man über einen Gedanken tatsächlich stolpern? Was ist ein guter oder ein schlechter Gedanke? Muss man wirklich immer denken?Stolpern Sie bitte nicht! Auch nicht über die in diesem Buch gesammelten Geschichen von Renate Reinbold und Roger Grandjean.Diese hier gesammelten Geschichten