ich habe von diesem buch schon so oft gelesen, so daß ich es selbst lesen wollte, was leboyer ins leben gerufen hat. ich finde dieses buch und die betrachtungsweise am ungeborenen bzw. dann am baby beeindruckend. mich hat die form des schreibens fasziniert.klar, verständlich, sehr einleuchtend beschrieben und lebensphilosophisch. das ungeborene leben lebt wirklich, und bekommt ungemein viel mit und das möchte leboyer in diesem buch bewußt machen. babys sind nicht einfach nur kleine wesen,die nix mitkriegen, sondern sie sind wirklich kleine menschen, die lernen müssen, von anfang an und dabei sehr abhängig von uns erwachsenen sind, wie wir mit ihnen umgehen, wie sehr wir sie ernst nemhen. ich habe das gefühl, daß es eine liebeserklärung an diese kleinen erdenbürger ist und ein wachmachen und bewußtmachen für das thema. es gibt einfach noch genug krankenhäuser, die die sanfte geburt abtun. und sanfte geburt bedeutet nicht schmerzfrei, sondern daß die beteiligten bei einer geburt dem kind so normal und natürlich begegnen sollten und dem kind den übergang vom mutterleib in unsere welt so sanft wie möglich gestalten sollten. und was alles dazugehört, was ein baby wahrnimmt und wie, wie wir mit babies umgehen, das beschreibt leboyer in diesem buch. ich war froh, vor der geburt unserer tochter dieses buch als begleiter gehabt zu haben, denn es hat mir die kraft gegeben, auf meine gefühle zu hören und im geburtshaus zu entbinden, trotz konfrontation von außen.
dieses buch gibt ein neues verständnis und ein wirkliches gefühl bzw. hineinversetzen in ein baby. schließlich ist hier der anfang vom menschsein.