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Moviemans Kommentar zur DVD: Der Film ist aus dem Jahr 1915. Das ist ein Alter von beinahe 100 Jahren. Dementsprechend muss man auch bei der Bildwertung deutliche Einschnitte hinnehmen, denn ein derart alter Film kann nun mal nicht wie aktuelles Blockbusterkino aussehen. Die viragierten Farben sind zum Beispiel viel zu intensiv, sorgen aber für eine bedrohliche Stimmung. Die Schärfe ist unterdurchschnittlich und Verschmutzungen und Filmschäden sind praktisch am laufenden Band feststellbar. Aber besser als hier wird "Die Geburt einer Nation" sicherlich auch nie wieder aussehen. Die Tonspur weist eine gute musikalische Untermalung auf. Sehr schön ist das 40-seitige Booklet, das Auszüge aus Lillian Gishs Autobiographie enthält. Darüber hinaus gibt es einen Diskurs zur Entwicklung des Films als Massenmedium und eine Diskussion zwischen D.W. Griffith und dem New York Globe. Eine Biographie des Regisseurs rundet dieses hervorragende Booklet ab. --movieman.de
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Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kurzbeschreibung
Technische Angaben:
Bildformat: 4:3
Sprache / Tonformat: Englisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch
Ländercode: codefree
Extras: Filmografie, Biografie u. a.Zugleich ein rassistisches Pamphlet und der erste Film, der im Weißen Haus in Washington vorgeführt wurde. In zwei Teilen wird eine Liebesgeschichte aus der Zeit des Amerikanischen Bürgerkriegs erzählt. Uraufgeführt als THE CLANSMAN und nach Publikumsprotesten drei Monate später in THE BIRTH OF A NATION umbenannt, wird der Film für die Wiederbegründung des Ku-Klux-Klans mitverantwortlich gemacht. Alle relevanten Rollen von Schwarzen und Mulatten werden von geschminkten weißen Schauspielern dargestellt, denn eine Berührung von schwarzem Mann und weißer Frau war in jenen Jahren undenkbar.Für die damals astronomisch hohe Summe von über 100.000 Dollar in neun Wochen gedreht, führte der Film zahlreiche Novitäten der Filmtechnik und Dramaturgie ein: Parallelmontage, Verwendung von realen Landschaften als Hintergrund, Nachtaufnahmen, Einsatz von Kamerafahrten, Nahaufnahmen, dramaturgische Inszenierung von Filmhöhepunkten und erstmals Schlachtszenen mit Hunderten von Statisten. Griffith kümmerte sich weniger um die inhaltliche Ausrichtung des neuen Mediums als umseine Ausdrucksmöglichkeiten und setzte Maßstäbe für das moderne Hollywood. In Deutschland war der Film erstmals 1966 im Fernsehen zu bewundern.Mit INTOLERANCE wird im Herbst 2008 das zweite Meisterwerk von Griffith - »Vater des Films«(Lilian Gish) und »unser aller Lehrer« (Charlie Chaplin) - auf DVD veröffentlicht.