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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gute Lektüre für Schatzsucher,
Von
Rezension bezieht sich auf: Gebunkerte Geheimnisse. Auf den Spuren des Bernsteinzimmers in Sachsen (Taschenbuch)
Als gebürtiger Wermsdorfer hat mich das Thema natürlich sofort ergriffen, kenne ich doch die genannten Örtlichkeiten seit meiner Kindheit gut und natürlich auch den Autor Manfred John selbst. Ich möchte dennoch versuchen, unbefangen zu schreiben. Das Buch wartet mit einer Fülle an recherchierten Verbindungen zwischen mehr oder weniger bekannten Persönlichkeiten des "Dritten Reiches" und deren Bezug zu Wermsdorf und Hubertusburg auf den Leser.Es beginnt im Vorwort wie eine erzählte Geschichte und endet im Stil eines Recherchetagebuchs. Gespickt ist es hier und da mit kurzen Fakten zu Personen, einige wenige, zum Teil etwas undeutliche Bilder wirken leider etwas verloren. Beim Lesen muss man wissen, dass die beschriebenen Erkenntnisse zum größten Teil aus rein privatem Interesse und ebenso mit privaten Aufwendungen der beiden Autoren ermittelt wurden. Daraus erklärt sich der lange Suchzeitraum. Nicht nur, dass zu DDR-Zeiten solche Aktivitäten in die Hoheit des Staates und seiner Stasi fielen, sondern dass auch nach der Wende auf Grund des großen Abstandes die Zahl der möglichen Zeugen natürlich zurück ging, erklärt dies. Zuständige Behörden und Grundstückseigentümer haben offenbar nicht viel Interesse an der Aufklärung dieses weiteren möglichen Verstecks von Beutekunst entwickelt. Zu groß ist die Gefahr, mit erheblichem Aufwand wieder nur einem Phantom hinterher zu jagen. Andererseits bleiben am Ende des Buches der Beweis und eben auch der Gegenbeweis offen. Insgesamt fehlt ein "roter Faden", einige Zusammenhänge werden mehrfach erwähnt. Dennoch hinterläßt das Buch bei mir eine gewisse Hoffnung, dass Manfred John und Gabi Liebegall endlich die richtige Spur des Bernsteinzimmers oder wenigstens eines weiteren verschollenen Teils von Beutekunst gefunden haben. Man sieht sich nur noch einen "Handgriff" weit vom Ziel entfernt, unglaublich, dass sich der Sache niemand weiter annehmen sollte. Ich wünsche den beiden noch zu Lebzeiten die entsprechende Gewißheit. T.K. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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