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Gebrauchsanweisung für Island [Taschenbuch]

Kristof Magnusson
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. März 2011
Gletscher und Geysire, wilde Pferde und schräge Charaktere, ein exzessives Nachtleben, Björk und die höchste Dichte an erfolgreichen Krimiautoren: Island hat längst eine Gebrauchsanweisung verdient. Trolle und Elfen, heiße Quellen und Vulkane, die ganz Europa lahmlegen: Der halb deutsche, halb isländische Schriftsteller Kristof Magnusson zeigt uns das sagenhafte Island wie das alltägliche – das jüngste Land der Erde, das vom Erdbeben bis zur Finanzkrise keinen Unfug auslässt. Er kennt das Sterben der Fischerdörfer und die Landflucht, nimmt uns mit in Nationalparks und zu Sommerfestivals, bei denen die Isländer in Scharen zelten. Er verrät, wie das Nachtleben in Reykjavík und wie die isländische Schwimmbadkultur funktioniert. Warum hier jeder zwei Jobs hat und wie die Banken größer werden konnten als der Staat. Weshalb die Sagas für die isländische Kultur immer noch so wichtig sind. Und was es mit der »Kochtopfrevolution« auf sich hat.

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Kristof Magnusson, 1976 als Sohn deutsch-isländischer Eltern geboren, studierte in Leipzig und Reykjavík und lebt als Autor und Übersetzer in Berlin. Seine Komödie »Männerhort« lief an über 90 Bühnen im In- und Ausland, unter anderem in Berlin mit Christoph Maria Herbst und Bastian Pastewka. Zuletzt sind von ihm erschienen: »Dänen lügen nicht« sowie der von Kritik und Publikum gefeierte SPIEGEL-Bestseller »Das war ich nicht«.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Das unmögliche Land Vor zwanzig Millionen Jahren sah die Welt bereits so aus, wie wir sie heute kennen. Die Kontinente hatten sich zurechtgeschüttelt, die Ozeane hatten ebenso ihren Platz eingenommen wie die Gebirge – nur dort, wo heute Island ist, war nichts als Meer. Dann brachen einige Tausend Meter unter diesem Meer ein paar Vulkane aus und beruhigten sich erst wieder, als die Lava sich bis über die Wasseroberfläche aufgetürmt hatte. Gleich einer feuerspuckenden Operndiva betrat ein neues Land die Bühne der eigentlich schon fertigen Welt: Island. Bis heute können die Geologen nicht mit Sicherheit sagen, wie es in diesem erdgeschichtlich späten Stadium zu einer derartig riesigen Eruption kommen konnte – eigentlich ist Island ein Ding der Unmöglichkeit.   Nicht weniger verwundert es, dass auf dieser Insel seit fast 1200 Jahren Menschen leben. Den Anfang machten einige norwegische Siedler, die sich in offenen Booten auf den Atlantik wagten, zu dieser obskuren Insel segelten und dort Kälte, Dunkelheit und Vulkanausbrüchen trotzten, nur weil sie fern ihrer norwegischen Feudalherren in Freiheit leben wollten. Oder, unpathetischer gesagt, weil sie in Norwegen so viele obrigkeitstreue Bauern erschlagen hatten, dass König Harald Schönhaar ihnen nach dem Leben trachtete. Die daheimgebliebenen Norweger werden diesem Unterfangen jedenfalls keine großen Chancen eingeräumt haben. Diejenigen Siedler, die nicht gleich an Island vorbeisegelten und irgendwo untergingen, hatten nur einen kurzen Sommer Zeit, um Weiden für ihr Vieh zu finden, Häuser zu bauen und Vorräte anzulegen, dann galt es, einen langen Winter zu überleben. Es gab nicht einmal Bäume, die groß genug waren, um Planken zu zimmern und damit die Schiffe zu reparieren, die im Winter verwittert waren. Die Isländer waren im Frühling regelmäßig von der Außenwelt abgeschlossen und mussten darauf hoffen, dass die norwegischen Verwandten sie nicht vergessen hatten und sich mit den dringend benötigten Waren auf den Weg zu ihnen machten. Im Laufe der Jahrhunderte brachte jede Missernte, jede Pestepidemie oder Viehseuche die Bevölkerung an den Rand der Auslöschung – vor zweihundert Jahren schien es endgültig so weit zu sein: Die Lakagígar-Spalte platzte auf 25 Kilometern Länge auf, über 130 Vulkane spuckten Lava, giftige Asche legte sich über das ganze Land. Mehr als die Hälfte des Viehs und ein Fünftel der isländischen Bevölkerung (die gerade erst eine Pockenepidemie überstanden hatte) starben, der Rest wurde so bitterarm, dass die dänischen Kolonialherren noch Jahre später überlegten, das Land komplett nach Westjütland zu evakuieren. Die von manchen Isländern vertretene Theorie, dieser Ausbruch habe Missernten in Europa und damit die Französische Revolution ausgelöst, sagt wiederum einiges über das Selbstbewusstsein der Isländer, doch davon später mehr.   Island ist also ein Land, das es eigentlich nicht geben dürfte, besiedelt von einem Volk, das längst hätte evakuiert werden sollen. Und ein Land der gelebten Unmöglichkeiten ist Island auch bis heute geblieben. Die Natur greift so unmittelbar in das Alltagsleben ein, wie wir Mitteleuropäer es nur selten erleben. Das fängt bei Sandstürmen an, die den kompletten Lack vom Auto schmirgeln, und hört bei Vulkanen auf, die unterhalb von Gletschern ausbrechen, Flutwellen katastrophenfilmischen Ausmaßes auslösen, Straßen und Brücken fortreißen und das Gesicht ganzer Landkreise innerhalb weniger Tage völlig verändern. Auch das Gefühl, dass es zu wenig Leute gibt, um ein komplettes Gemeinwesen am Laufen zu halten, kennen die Isländer bis heute. Das Land muss mit nur 330 000 Menschen alle Funktionen einer arbeitsteiligen Gesellschaft besetzen, vom Geigenbauer über den Kindernephrologen bis zum Fluglotsen. Nebenbei muss es einen kompletten Nationalstaat am Laufen halten, Botschafter nach Japan und China, Beamte zur NATO und UNO schicken, eine Oper, ein Sinfonieorchester und ein Ballett finanzieren und ein dauernd von Unwettern fortgespültes Straßennetz flicken. »Wie machen die das?« Diese Frage höre ich, seit ich klein bin, immer wieder. Deutsche Freunde und Bekannte haben sie meinem Vater gestellt, und ich erinnere mich genau an die mit Stolz vermischte Ratlosigkeit, mit der mein Vater auf diese Frage reagierte, denn richtig beantworten konnte er sie nicht. Er wusste nicht, wie die das machen, was meine kindliche Überzeugung verstärkte, dass Island weniger ein Land, sondern vielmehr ein Wunder sei. Natürlich war auch ich stolz darauf, dass meine Familie väterlicherseits aus diesem Wunder namens Island stammte. Was sicher an den Gletschern und Geysiren lag, aber noch mehr daran, dass mein Großvater dort eine – nach der altnordischen Fruchtbarkeitsgöttin Freyja benannte – Schokoladenfabrik besessen hatte. Und an den Geschichten, die mein Vater mir erzählte, von Orkanen, gegen die man sich lehnen konnte ohne umzufallen, von Seeskorpionen, die er mit seinen Freunden im Reykjavíker Hafen fing, oder dem Busausflug, den er mit seinem Vater 1947 zu den Lavaströmen der ausbrechenden Hekla machte – Geschichten, die sich in meiner Erinnerung mit den Fotos auf der Titelseite des Morgunblaðið mischten, das jeden Tag in unserem Hamburger Briefkasten lag und wenig anderes als Bilder von Vulkanausbrüchen oder Anglern mit besonders großen Fischen zeigte. Unser Haus in Hamburg war voll von diesen Islandgeschichten. Sie erzählten sich mir durch den großen Bildkalender der Reederei Eimskip, den ein alter Freund meinem Vater jedes Jahr zu Weihnachten schickte, den scharfkantigen Aschenbecher aus Basaltgestein auf dem Wohnzimmertisch, das Modell des Icelandair-Flugzeugs auf dem Schreibtisch, die mit Wikingerschiffen bedruckten Wandteller mit der Aufschrift landnám 874–1974, die seit dem 1100. Jahrestag der Besiedlung fast in jedem isländischen Haushalt zu finden sind. In jedem Zimmer stand, hing oder lag etwas herum, das an Island erinnerte, vielleicht weil mein Vater schon so lange in Deutschland war. Ohnehin war Hamburg in meiner Erinnerung ein ziemlich isländischer Ort. Es gab viele Isländer, die dort bei Fischimporteuren arbeiteten oder an der Uni promovierten. Der Verein der Isländer in Hamburg veranstalte gefühlte vierzig Grillfeste pro Jahr sowie das für das Nationalbewusstsein immens wichtige kollektive Grand-Prix-Kucken. Ein Freund meines Vaters wohnte mit seiner Familie erst bei uns, dann ganz in unserer Nähe, ich spielte mit seinem Sohn und versuchte, mich auf Isländisch zu unterhalten, was mal besser, mal schlechter gelang. Obwohl, oder vielleicht gerade weil ich in Deutschland geboren war und aufwuchs, habe ich Island als Kind immer für ein einzigartiges Land gehalten, und eigentlich denke ich das auch heute noch: Island ist einzigartig. Egal, wie oft man nach Island fährt, dieses Gefühl lässt niemals nach. Ich bin inzwischen wohl dreißig Mal dort gewesen, manchmal für ein paar Tage, manchmal für Monate, einmal für mehr als ein Jahr. Und doch erfüllt es mich noch jetzt jedes Mal mit Freude, wenn ich auf dem Leif-Eriksson-Flughafen lande und höre, wie die Stewardess auf Englisch »Willkommen in Island« sagt und dann die Landsleute mit »Willkommen zu Hause« begrüßt. Noch immer fasziniert mich die Fahrt von Keflavík in Richtung Reykjavík auf der in das Gestein gefrästen Landstraße, die durch ein Lavafeld aus bizarren Basaltstrukturen führt. Hier haben die Amerikaner ihre Mondlandefahrzeuge ausprobiert. Kuhlen, Senken, Spalten, Löcher, Kanten, Wülste, ein ständiges Rauf und Runter, dahinter Kieshalden, an den Hängen seltsam mineralisch wirkende Berge, ein Kegelvulkan in der Ferne, irgendwo dampft es aus dem Boden. Das vom Meer in Tausende Teile gebrochene Licht bringt selbst das bröselige Moos zum Leuchten; da ist es also wieder, dieses typisch isländische, durch nichts aufgehaltene Licht, das alle Urlaubsfotos zwangsläufig kitschig erscheinen lässt. Als hätte das isländische Fremdenverkehrsamt den Flughafen hier bauen lassen, um jedem Besucher von Anfang an klarzumachen:...

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61 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über die Faszination von Wildheit und Leere 2. Mai 2011
Von Dr. R. Manthey #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Für die meisten Europäer zeigte sich die Wildheit Islands im vergangenen Jahr, als ein Vulkan mit dem entzückenden Namen Eyjafjallajökull den nordeuropäischen Flugverkehr komplett lahm legte. Was eine deutsche Kanzlerin zwang, in großer Gesellschaft eine unterhaltsame Busreise über die Alpen zu unternehmen, ist für Isländer nichts Außergewöhnliches. Auf ihrer Insel zischt und knallt es ständig, Vulkane brechen aus, die Erde bebt des Öfteren und lässt dabei auch ab und zu ein paar Straßen verschwinden, und das Wetter ist auch nicht gerade etwas für Weicheier. Dennoch wächst die Zahl der Menschen, die dringend nach Island in den Urlaub fahren müssen.

Warum das so ist, begreift man, wenn man dieses Buch liest. Auf Island kann man zum Beispiel mit seinem Mountainbike mutterseelenallein riesige Schotterpisten herunterrasen. Man sieht sich dabei auch keineswegs der Gefahr ausgesetzt gegen einen Baum zu fahren, kann dafür aber leicht erfrieren, wenn man das Wetter zu optimistisch eingeschätzt hat. Die Leere einer eigentlich öden Landschaft scheint auf einige Menschen eine eigentümlich spröde Faszination auszuüben.

Kristof Magnusson (Kristof der Sohn von Magnus) besitzt einen isländischen Vater und wuchs in Deutschland auf. Dieser Umstand schenkte ihm die wunderbare Fähigkeit, seine väterlichen Landsleute und ihre merkwürdige Heimat etwas aus deutscher Sicht und mit einer nicht überheblich wirkenden Ironie zu betrachten. Wenn man es sich genauer überlegt, findet man kaum Reiseführer, die nicht in irgendeiner Weise fremdeln, also das jeweilige Land bereits aus unserer Sicht schildern. Dieses Buch ist völlig anders.
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37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen erfrischender Stil, amüsant und informativ 19. Mai 2011
Format:Taschenbuch
Island, ein Land weitab vom Festland mit allerlei schrulligen Zeitgenossen, einem eigenen Minister für Elfen, und hässlich bis dorthinaus, das waren meine Erwartungen von Island. Da ich darüber hinaus aber auch um die atemberaubende Natur(gewalten) weiß, habe ich mir dieses Buch als erste Vorbereitung für eine Reise gekauft. Und wurde nicht entäuscht.
Hier erfährt der Leser von einem Autor mit deutschen und isländischen Wurzeln allerlei Witziges und wird auf wunderbare Weise in die isländische Kultur eingeführt. Die Sagas sind dabei ebenso Thema - über seine eigene Kurzzusammenfassung ALLER Sagas habe ich sehr gelacht - wie das Nachtleben in der Hauptstadt oder der Grillwahn der isländischen Männerwelt. Oder die Tatsache, dass es dort oben den nördlichsten Strand der Welt gibt und weil das Wasser nun mal kalt ist zu jeder Jahreszeit, wird kurzerhand heißes Wasser hineingekippt. Schwimmen scheint eh ein Hobby der Isländer zu sein. Glaubt man dem Autor gibt es überall (!) ein Schwimmbad und gewisse Regeln sind auch zu beachten. Topaktuell geht der Autor auch noch auf die Bankenkrise ein und auch der Fisch- und Walfang, ein Geburtsrecht der Isländer, wird interessant aufbereitet.

Etwas kurz kommt zwangsläufig die Natur, aber bei all dem Spaß den mir das Buch sonst gemacht hat, kann ich darauf gut verzichten. Und einen "echten" Reiseführer zur Hand nehmen.
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von M. Hoevermann TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Im April 2010 sorgte der Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull weltweit für Schlagzeilen. Asche legte sich über das Land und den Flugverkehr im europäischen Luftraum lahm. Doch nicht nur der Lava spuckende Berg stiftete Verwirrung; mit ihrer kreativen Aussprache des isländischen Zungenbrechers amüsierten Nachrichtensprecher in Funk und Fernsehen weltweit. Plötzlich war es in aller Munde: Island, das jüngste Land der Erde.

Gerade einmal 330 000 Einheimische zählt das kleine Land, hinter dem das Nichts beginnt. Island bietet ein einzigartiges Miteinander von Natur und Kultur, Wildheit und Zivilisation, Normalität und Exotik. Die Menschen dort gelten als die glücklichsten der Welt; ihre Lebenserwartung wird nur von der der Japaner übertroffen. Alles dort scheint vertraut - und ist doch ein bisschen anders, als man es gewohnt ist. Statt Dorfkneipen findet man überall in Island Schwimmbäder - vorzugsweise im Freien - Trockenfisch gilt als beliebter Knabberspaß, der Sand ist schwarz, die Pferde eigenwillig, Alkohol schier unerschwinglich und die Literatur von den Sagas und Eddas bis zu Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt allgegenwärtig. Und reichhaltig. Es ist beeindruckend, dass ein so kleines Land es schafft, so viel große Literatur hervorzubringen.

Kristof Magnusson, halb Isländer, halb Deutscher, wirft in seiner "Gebrauchsanweisung" einen vergnüglichen, überaus liebevollen, zuweilen durchaus ironischen Blick auf seine väterliche Heimat und die Eigentümlichkeiten von Land und Leuten. Er spricht über die Wildheit der Natur, isländische Eigenheiten und gewährt Einblicke in die reichhaltige Mythenwelt der Literatur.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ísland 4. September 2011
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein kleines, detailreiches Porträt über Island von dem Schriftsteller Kristof Magnusson. In dem Buch finden sich Geschichten über die Menschen und ihre Gewohnheiten. Man erfährt die Regeln für den Schwimmbadbesuch, warum seit 1989 Bier erlaubt ist und die Liebe der Isländer für ihre Sprache. Wer einen Reiseführer erwartet, ist bei der "Gebrauchsanweisung für Island" falsch. Es ist eine außergewöhnliche Hommage an die Vulkaninsel und ihre Menschen.
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4.0 von 5 Sternen Islandurlaub wir sind vorbereitet
Diese Gebrauchsanweisung ist interessant. Ich würde es nicht um Reiserouten zu planen verwenden. Aber der Einblick ins tiefere Island ist hiermit gelungen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Tag von Stefan Frauneder veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Für meinen Sohn
War ebenfalls als Geschenk gedacht, aber mein Sohn hatte es schon in seinem Regal stehen, deshalb ging es zurück. Ist aber trotzdem empfehlenswert.
Vor 10 Tagen von kerstin_12 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr schönes Buch!
Wundervoll liebevoll geschrieben und mit vielen tollen Tipps und Anregungen. Ich kann es jedem Island-Fan und Island-Einsteiger nur wärmstens empfehlen!
Vor 28 Tagen von Leo veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Nutzung des Buchges
Komprimierte Erstinfo aus Sicht des Verfasssers, was zur Abrundung eigene Sichtweisen und Kenntnisse eine gute Ergänzung bildet. Insofern zu empfehlen.
Vor 2 Monaten von R.M. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Besonders gut
Dieses Büchlein über Island aus der beliebten Reihe, die fast ausnahmslos Lesenswertes über die jeweiligen Urlaubsziele bietet, sticht noch einmal heraus, weil es... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Biebl Karl-heinz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr informativ!
Das Buch ließt sich wunderbar flüssig und bietet viele interessante Hintergrundinformationen
zu Island und seinen Bewohnern!
Wir könnens nur empfehlen!!!
Vor 5 Monaten von W. G. Mark veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Schönes kleines Taschenbuch
Als Island Neuling, finde ich das Buch wirklich sehr, sehr schön geschrieben und es beschreibt das Land wirklich sehr gut! Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von H3nry011 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Lustig
Dieses Buch erklärt die Isländer von einem Isländer. Sehr amüsant und kurzweilig.
Als Reiselektüre ein Genuss. Und auch ein muss
Vor 6 Monaten von Dirk Voß veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Origineller Islandführer
Das Buch war ein Geschenk und kam gut an, soviel ich gehört habe. Der Beschenkte las es nach einem Island-Urlaub und fand viele Informationen aus dem Buch bestätigt.
Vor 7 Monaten von Dagmar veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hübsches Buch
Ein netter Einblick in die Lebensweise und auch die Seelenlage der Isländer.
Klare Kaufempfehlung vor dem Island-Trip. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Junah veröffentlicht
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