"Ich habe das Buch mit großem Vergnügen gelesen und kann mir kaum vorstellen, das der Rezensent FISCHNAD das gleiche Buch gelesen hat.
Als langjährige Besucherin und inzwischen Neu-Bürgerin Düsseldorfs sind mir fast alle Klischees und deren Anhaftungen bekannt. Sehr wohl aber auch deren Herz erwärmenden Aspekte. Harald Hordych trifft Düsseldorf genau an dieser Nahtstelle. Ich habe selten eine so treffende und gleichzeitig liebenswerte wie groteske Skizze des Düsseldorfer Karnevals gelesen, wie es der Autor mit der Schilderung des "drolligen" Karnevalsprinzen vermag. Dem Autor gelingt es anschaulich, die Widersprüchlichkeit Düsseldorfs deutlich zu machen, ohne deren Bürger, zu denen ich mich inzwischen auch zähle zu verunglimpfen. Auf einer Lesung, die das Literatur-Büro mit dem Autor veranstaltet hat, kommentierte dessen Leiter, Michael Serrer die "Gebrauchsanweisung für Düsseldorf" durchaus treffend mit der Schlussbemerkung, es handele sich wohl weniger um einen Stadtführer als vielmehr um eine Liebeserklärung. Dem habe ich Nichts hinzuzufügen."
Martina Junker