China, das jahrtausendealte Reich der Mitte, Land des Umbruchs und der Hoffnung – ironisch und lebendig, leidenschaftlich und hintergründig schreibt Kai Strittmatter über China, den unbekannten Riesen. China verstehen? Unmöglich vermutlich. Einstweilen aber können wir uns mit dem ABC des chinesischen Alltags behelfen: Dann ist die Rede von den »jingma«, den Flüchen der Pekinger, und »huang«, gelb, der Nationalfarbe und was sie dem Chinesen wirklich bedeutet. Und dann gibt es da noch »chi«, das erotische Verhältnis der Chinesen zu ihrem Essen. Oder »renao« wie Lärm und Krach, ein im Reich der Mitte ausgesprochen freundliches Wort. Aber keine Angst: Kai Strittmatter wird nicht von allen 57 000 Schriftzeichen erzählen. Nur von den wichtigsten. Von Peking bis zum Gelben Fluss, vom Kommunismus und dem Nachnamen Li – den immerhin 100 Millionen Chinesen tragen.


