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Die 15 Gebote des Lernens. Schule nach PISA
 
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Die 15 Gebote des Lernens. Schule nach PISA [Broschiert]

Peter Struck
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Broschiert, August 2008 --  


Produktinformation

  • Broschiert: 223 Seiten
  • Verlag: Primus Verlag; Auflage: 3., unveränd. Aufl. (August 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896786466
  • ISBN-13: 978-3896786463
  • Größe und/oder Gewicht: 26,2 x 13,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 386.246 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Peter Struck
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der populäre Bildungskritiker Peter Struck setzt sich mit den Ergebnissen der aktuellen Bildungsstudien und der durch sie ausgelösten Debatte auseinander. Struck präsentiert eigene Konzepte zur Behebung der Mängel im deutschen Bildungssystem. Er tritt für ein partnerschaftliches Schulsystem ein, in dem der Lehrer sich als Lerncoach für seine Schüler versteht.

Über den Autor

Peter Struck, geb. 1942, war achteinhalb Jahre Volks- und Realschullehrer. Seit 1978 ist er Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg. Bereits erschienen: »Neue Lehrer braucht das Land« (1994), »Die Kunst der Erziehung« (1996) und »Die Schule der Zukunft« (1996). -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Leseratz
Format:Taschenbuch
Niemand sollte anfangen zu unterrichten, ohne dieses Buch gelesen zu haben. Prof. Struck war Lehrer und ist jetzt Erziehungswissenschaftler an der Uni Hamburg.

15 Gebote des Lernens

Nach der Schilderung der Ausgangslage und des Rahmens kommt Prof. Struck zum eigentlichen Thema des Buches:

01. Ruhig beginnen und dann Forderungen stetig steigern
02. Selbstlernen statt Belehren
03. Lernen durch Handeln und Sprechen
04. Lernen mit neuer Fehlerkultur
05. Lernen braucht Zeit
06. Lernen in Partnerschaft
07. Schüler lernen besser, indem sie zugleich erklären
08. Lernen von Gleichaltrigen
09. Lernen in jahrgangsübergreifenden Lernfamilien
10. Lernen mit Respekt und Resonanz
11. Lernen durch Üben und Anwenden
12. Lehrer als gelassene Lernberater
13. Lehrer im Team
14. Präsentieren mit Portfolio statt Notenzeugnis
15. Vom Fachlehrer zum Klassenlehrer

Er schließt Gedankensplitter um PISA an und endet mit einer Schlußbemerkung: „Wie sieht die Zukunft der Schule aus?“.

Ein Buch das jede Menge Tips bereithält und auch zeigt, wieso Finnland so gut bei PISA abgeschnitten hat. Aber auch Ergebnisse vieler Studien werden kurz vorgestellt, so daß man sehen kann wie man seinen Kindern bzw. Schülern helfen kann besser zu lernen.

Um nur ein Ergebnis vorzustellen: In Finnland machen 69 % eines Jahrganges Abitur, in Schweden 75 %. In Deutschland dagegen nur 27 % (und im so stolzen Bayern gar nur 19 %). Wir Deutschen haben also ein Schulsystem, daß nur einem guten Viertel aller Schüler zum Erfolg verhilft. Es ist an der Zeit mehr an die Schüler zu denken, und wie Maria Montessori sagt, ihnen zu helfen „es selbst zu tun“.

Ein Buch für alle Eltern, Lehrer und älteren Schüler und ganz besonders für angehende Lehrer.

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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Peter Struck ist Autor einer Reihe von Büchern über das Schulwesen. Er war Lehrer und hat heute eine Professur für Erziehungswissenschaften inne. In diesem Buch zeigt er, wie Kinder lernen und welche Erfordernisse sich daraus für die Gestaltung der Schule ergeben. Herausgekommen ist ein nachvollziehbarer und bis in praktische Details gehender Leitfaden, wie Schule (von der Vorschule bis ins Gymnasium) gestaltet werden müsste, um den heutigen Anforderungen zu genügen - und um den Kindern optimale Chancen zu geben zu können. Dieses Buch gehört den oft in ideologischen Grabenkämpfen verstrickten und verkrampften Bildungspolitikern zu jedem Frühstück vorgelesen. Pädagogen kennen das nun in der 2. Auflage erschienene Buch bestimmt schon - ich kann es mir gar nicht anders vorstellen. Tipp für Eltern: mitnehmen zum Elternsprechtag oder zur Elternbeiratssitzung!

Wir müssen uns entscheiden, sagt Peter Struck.

Deutschlands Schüler schneiden bei Schulleistungsvergleichen (PISA und Co) meist mittelmäßig ab, egal wie gemessen wird. Finnland und Kanada, beispielsweise, finden sich ganz oben. Oder, bei anderen Tests, Südkorea und Japan. Nicht jedem ist vielleicht bewusst, dass sich hier zwei Schulsysteme gegenüber stehen, die in den betreffenden Ländern auf ihre Weise optimiert wurden: die skandinavische und kanadische "Lernwerkstatt" und die Paukschule (mit Spitzenwerten auch bei Schülersuizidraten). Wenn wir in Deutschland nicht Mittelmaß bleiben wollen, müssen wir uns für eine der beiden Möglichkeiten entscheiden. Dass Peter Struck für die zukunftsweisende "Lernwerkstatt" plädiert, dürfte keine Überraschung sein.

Rahmenbedingungen.

Die Bedingungen, unter denen Kinder heute aufwachsen haben sich verändert. Ebenso gewandelt hat sich, was Kinder lernen müssen. Beispielsweise passte die alte Volksweisheit "Reden ist Silber, Schweigen ist Gold" zu Untertanen eines Obrigkeitsstaates vergangener Zeiten. Sowohl lernpsychologisch, als auch im Hinblick darauf, dass eine Demokratie Bürger braucht, die sich ausdrücken können, ist dieser Spruch grundfalsch. Wir wissen heute, dass wir Dinge erst begreifen, wenn wir sie aussprechen. "Was ein Kind lernen soll, lernt es vor allem dadurch, dass es das zu Lernende einem anderen Kind zu erklären hat". Und, eine gute Schule wird darauf eingehen müssen, dass nicht nur Jungen und Mädchen verschieden sind, sondern dass auch jedes Kind einzigartig ist.

Endlich anpacken!

Peter Struck unternimmt einen famosen Ritt durch nahezu alle Aspekte des deutschen Schulsystems und beleuchtet politische Blockaden. Er destilliert aus der Ausgangslage, den Rahmenbedingungen und pädagogischen Erfahrungen (und Modellversuchen) fünfzehn "Gebote". Wie weiland Moses schleudert er sie uns entgegen. Es ist ein Leitfaden mit vielen Details und praktischen Hinweisen. Kinder wollen lernen, nicht belehrt werden, Lernen in Partnerschaft ist anderen Lernformen oft überlegen, das Gelernte erklären lassen, Lehrer als Lernberater und die notwendigen Rahmenbedingungen für Lehrer, einsame Lehrer haben es schwer (Teamarbeit), neben Fachlehrern braucht es Pädagogen (Klassenlehrer) und Einbindung der Eltern sind einige Inhalte der "15 Gebote".

Das Buch ist voll von Beispielen und streckenweise ausgesprochen unterhaltsam. Es ist Peter Struck gelungen eine Vision aus *einem* Guss vorzulegen, die weder theorielastig ist, noch ein oberflächlicher Ratgeber. Seine Vision ist mehr als eine ausgezeichnete Diskussionsgrundlage. Hoffentlich lernen möglichst viele Erziehungsverantwortliche dieses Buch kennen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Lesefuchs
Format:Broschiert
Es ist Schade, dass ein Professor so viele interessante Fakten liefert, dann aber leider nicht direkt die Untersuchungen benennt, die diese Erkenntnisse gebracht haben. Also eigentlich das betreibt, was wissenschaftliches Arbeiten ausmacht. In Diskussionen ist es von Vorteil, seine Quellen benennen zu können, auch um ggf. vertiefend zu arbeiten.
Das Buch liefert viele interessante Gedanken zum deutschen Bildungssystem und relativiert das Abschneiden Deutschlands bei PISA. Es ist für Lehrer interessant, die darum bemüht sind, innerhalb des deutschen Bildungssystems ihr Rollenverständnis und die Zukunftschancen für ihre Schüler zu optimieren und ihren Ansatz den verschiedenen Bezugsgruppen nahe zu bringen und vor sich selbst und anderen zu vertreten.
Obgleich der Autor das Bildungssystem aus vielen Winkeln betrachtet und die Hauptschuld richtigerweise der falschen politischen Weichenstellung anlastet, sind die Verbesserungsvorschläge in Richtung Lehrerschaft ärgerlich für jeden motivierten Kollegen. Zweifelsohne erkennt Struck doch, dass sich die Arbeitsbedingungen der Lehrer in den letzten dreißig Jahren immer mehr verschlechterten und immer mehr Lehrer die Belastungen nicht mehr aushalten. Den Beamtenstatus abzuschaffen würde vor allem den Finanzministern gefallen, die dann wie in Berlin nicht verbeamteten Lehrern ungefähr ein Erzieherinnengehalt zahlen würden. Struck redet davon die Besten haben zu wollen. Die Besten werden sich zunehmend nach anderen Jobs umgucken, solange sich die Bedingungen in den Schulen immer weiter verschlechtern, den Lehrern immer mehr Aufgaben aufgedrückt werden und sie am Ende nicht mal mehr ihrer Ausbildung angemessen verdienen. Ich finde diesen Punkt so ärgerlich, weil sich der Autor (oder seine Studenten?) doch intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt hat und der Querschuss in Richtung der heutigen Lehrerschaft lässt die notwendige Tiefe und Sensibilität vermissen, die diese hoch belastete Berufsgruppe verdient hat.

Zum Stil: Das Buch ist leider reißerisch, populistisch geschrieben und wiederholt sich immerzu. Man hätte vermutlich 40 Seiten sich wiederholenden Textes weglassen können - oder diese für vertiefende Gedanken und Quellenangaben nutzen sollen.
Insgesamt ist es ein wichtiges Buch. Diese Themen gehören in die Bildungspolitik und in die Lehrerfortbildungen. Wobei zu Strucks Forderung nach obligatorischen Lehrerfortbildungen anzumerken bleibt, dass diese nur zusätzlichen Frust bedeuten, wenn sie nicht wirklich gut gemacht sind und auf die hohe Belastung noch oben drauf kommen (wie die obligatorischen Fortbildungen in Hamburg, von der Bildungsministerin reißerisch "Fortbildungsoffensive" genannt). Motivierte Lehrer versuchen ständig, ihren Unterricht zu optimieren und beschaffen sich an Material, was sie bekommen können (so wie dieses Buch).
Solange sich die Bildungspolitik am Haushalt orientiert und dieser einfach zu klein ist, um mit Ländern wie Finnland mitzuhalten, sollte Struck es vermeiden, den Bildungsministern Vorschläge zu machen. Denn die gucken nach Skandinavien, kopieren alles, was kein Geld kostet und erwarten davon eine Besserung, die nicht eintreten wird, bis wir das System grundlegend verändern.
Leider nur drei Sterne wegen der aufgeführten Mängelliste, insgesamt jedoch ein wertvolles Buch, das sich zu lesen lohnt.
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