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Geboren in Lhasa: Der faszinierende Lebensweg der Schwägerin des Dalai Lama
 
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Geboren in Lhasa: Der faszinierende Lebensweg der Schwägerin des Dalai Lama [Taschenbuch]

Namgyal Lhamo Taklha , Ursula Bischoff
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Namgyal Lhamo Taklha
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Ihre Geburt, dem tibetischen Kalender zufolge am 22. Tag des 5. Monats im Jahr des Wasserpferdes, verhieß Glück, wie man ihr später erzählte. Die Ankunft des 1942 erstgeborenen Enkelkindes der einflussreichen Tsarong-Familie fiel nämlich mit der monatlichen Lieferung Öl, Gerste, Erbsen und Weizen aus ihren Ländereien zusammen. Ähnlich ironisch kommentiert die Autorin auch den einzigen Wermutstropfen -- als Junge zur Welt gekommen, hätte ihr traditionell eine angesehene Stellung in der tibetischen Regierung gebührt. Welch Glück für Tibet, denn so konnte Namgyal Lhamo Taklha neben ihrem Schwager -- Seiner Heiligkeit, dem Vierzehnten Dalai Lama -- zur vielleicht wichtigsten Botschafterin ihres geschundenen Landes aufsteigen.

Ein neugieriger Kunde in ihrem New Yorker Tibetan Arts and Craft Shop gab den Anstoß. Nachdem Namgyal dem Mann ausgiebig über ihr Land berichtet hatte, empfahl er, ihre Geschichte niederzuschreiben, damit sie nicht in Vergessenheit geriete. Namgyal befolgte den Rat in der Absicht, jungen Exil-Tibetern, wie auch den Kindern, die heute in ihrem besetzten Land aufwachsen, das wahre Bild des alten Tibets zu vermitteln, wie sie es nie kennen lernen durften.

Als Spross zweier uralter tibetischer Familien durchlebte Namgyal Lhamo Taklha eine privilegierte Kindheit in Lhasa, die nicht wenige Leser an das sagenhafte Shangri-La erinnern wird. Aufgewachsen und beschützt vom religiösen Idealismus einer sterbenden Epoche, besuchte die Neunjährige eine internationale Schule in Darjeeling. Der dort vorherrschende kosmopolitisch und multikulturell geprägte Geist, anfänglich ein Kulturschock, bildete für Namgyal jedoch rückblickend das Rüstzeug für ihre künftige Lebensaufgabe.

Der als "friedliche Befreiung" getarnten chinesischen Invasion in den 50er-Jahren folgte die Flucht der Familie ins indische Exil. Namgyals langer Marsch für Tibet begann. Nach Übersetzertätigkeiten für die Exilregierung folgte die Mitwirkung bei tibetischen Wiederansiedlungsprojekten in Europa. Ihr Nomadenleben führte sie mit zahlreichen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zusammen. Dem Regisseur Martin Scorsese stand sie bei seinem Filmprojekt Kundun beratend zur Seite. Ihr persönliches Glück fand Namgyal schließlich in der Vermählung mit Lobsang Samden, dem älteren Bruder des Dalai Lamas. Ein atemberaubendes Buch, geschrieben mit dem glühenden Vorsatz, Kultur und Religion ihrer verlorenen Heimat auf immer lebendig zu halten! --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Kurzbeschreibung

Namgyal Lhamo Taklha ist die Schwägerin des Dalai Lama. Ihr Leben, das behütet in der tibetischen Hocharistokratie beginnt, verändert sich dramatisch, als die Chinesen 1950 Tibet besetzen. Mit liebevollen Details lässt sie eine längst vergangene Epoche tibetischer Kultur wieder lebendig werden und schildert dann ihr schwieriges Leben im Exil in Indien, in der Schweiz, in New York und Dharamsala. Ihr aufwühlender Lebensbericht erzählt zugleich das Schicksal einer ganzen N ation.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ich möchte Ihnen diese Autobiographie von Namgyal Lhamo Taklha - geboren 1942 in Lhasa - sehr empfehlen. Hinein geboren in die einflußreiche tibetische Familie Tsarong erfährt man im Buch ihre Eindrücke des Lebens in Lhasa vor dem Einmarsch der Chinesen in 1950 und dann bis zu ihrer Flucht nach Indien. Interessant ist, dass Heinrich Harrer (Autor von u.a. "Sieben Jahre Tibet") bei Familie Tsarong einige Zeit in Lhasa gelebt hatte. Die wechselvolle Geschichte von Namgyal Lhamo Taklha an der Seite ihres Mannes Lobsang Samden, dem älteren Bruder des Dalai Lamas, zeigt zum einen die verschiedenen Stationen eines tibetischen Flüchtlings in den USA, Schweiz... aber auch der Einsatz von Ihr und Ihrem Mann für die Tibeter im besetzten Land, wie auch für die Flüchtlinge in Indien, USA und der Schweiz, England.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eher mittelprächtig... 18. Januar 2008
Von isy3 TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
... fand ich diese Autobiographie, die die Schwägerin des Dalai Lama hier vorgelegt hat.

Obwohl die Autorin ein wechselvolles Leben in den verschiedensten Ländern verbrachte - Tibet, Indien, Schweiz, New York und wiederum Indien sind die wichtigsten Stationen - gestaltete sich die Lektüre ihres Buches zäh und widerspenstig. Viel Namedropping und wenig Reflexion in Verbindung mit schwer nachvollziehbaren Lebensentscheidungen - so empfand ich es jedenfalls. Trotz ihrer Herkunft aus einer hochrangigen tibetischen Familie und vieler Berühmtheiten, denen sie im Laufe ihres Lebens begegnete, kamen mir die Schilderungen von Namgyal Lhamo Taklha oft merkwürdig distanziert und leblos vor. Es gibt zwar jede Menge berühmte Persönlichkeiten, die namentlich im Buch auftauchen, doch das allein genügt leider nicht, um eine packende Lektüre zu ergeben.

Dabei hat die Autorin sogar bei den Dreharbeiten des Tibet-Filmes "Kundun" von Martin Scorsese als Kostümberaterin mitgewirkt. Stoff für eine mitreißende Lebensgeschichte wäre genug vorhanden. Und doch ist "Geboren in Lhasa" insgesamt ziemlich langweilig geraten. Ein Buch, durch dessen Text ich mich mühsam quälte. Die tibetischen Feste im Jahreslauf werden z. B. sehr hölzern erzählt, und der plötzliche Tod des Ehemannes Lobsang lässt einige Fragen offen.

Die Schwarzweiß-Fotos im Mittelteil sind noch das Interessanteste an dem Buch. Hier verfügte die Autorin über ungewöhnliche Aufnahmen aus tibetischer Vorkriegszeit.
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Von Melli VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein sehr interessantes Buch über die Ereignisse in Tibet, anschaulich und persönlich beschrieben.
Auch wenn es sich teilweise ein wenig zog, hab ich es gerne gelesen.
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