Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Juhu, es geht endlich weiter!, 1. Oktober 2008
So war meine Reaktion als Amazon mir endlich den neusten Streich und damit Band 4 von Lara Adrians "Midnight Breed"-Serie zugeschickt hat. Die bisherigen Bücher fielen immer in die Kategorie am Stück verschlungen". Auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht und hatte es nach knapp zwei Tagen durch.
Das Buch behandelt die Geschichte von Rio und Dylan. Beide sind vom Leben gezeichnet und haben bis dato mit so einigen Problemen zu kämpfen gehabt. Rio leidet nach wie vor an dem psychischen und physischen Verrat seiner damaligen Stammesgefährtin Eva und Dylan hat eine schwierige Kindheit hinter sich und droht nun, ihre einzige Bezugsperson, die Mutter, an den Krebs zu verlieren. Ein "Zufall" will es dann, dass die Journalistin Dylan während eines Besuchs in Tschechien in einer Hölle auf den völlig desolaten und gebrochenen Rio trifft. Ein paar Fotos und ein Artikel darüber sorgen schließlich dafür, dass das ganze seinen Lauf nimmt.
Soviel zum Inhalt. Das Buch ist wie immer gut geschrieben und lässt sich prima in einem Schwung lesen. Die Autorin schafft es dabei überwiegend, einen kontinuierlichen Spannungsbogen zu erzeugen und den Leser bei der Strippe zu halten. Die Dialoge sind interessant und auch die Liebesbeziehung kommt wieder überzeugend herüber; schlussendlich nimmt die Erotik wieder seinen gewohnten Platz ein und Adrian scheut nicht dafür zurück, auch mal richtig derbe zu werden und ins Detail zu gehen. Manchmal sogar so genau, dass nicht einmal der Fantasie etwas überlassen werden kann, aber ich fand es immer sehr ansprechend. Langeweile dürfte eigentlich nicht aufkommen!
Es gibt natürlich auch wieder ein paar nicht so schöne Dinge. Mit der Zeit haben sich in der Serie so ein paar Grundstrukturen festgesetzt, die man wirklich leicht umgehen könnte. Unterm Strich ist es nämlich immer so, dass einer der Vampirkrieger überrascht auf eine Stammesgefährtin trifft, sich mehr oder weniger sofort verliebt oder von ihr angezogen fühlt, sie vor all dem Bösen dieser Welt beschützen will und dabei immer der Konflikt entsteht, dass er ihren Ansprüchen nicht gerecht werden kann, man schließlich aber doch zueinander findet. Die Gefahr dabei ist, stereotypische Vorzeigetraumvampire zu zeichnen. Bisher hat mich das noch nicht gestört, ob ich das nach dem zehnten Buch (sind ja noch einige geplant, laut Autorin) noch gutheiße, ist fraglich. Macht man aus der Stammesgefährtin mal einen Normalo, hat man gleich eine ganz neue Story!?!
Was auch ein bisschen schade ist, ist der farblose Kontrahent in diesem Buch. Er taucht die meiste Zeit nur namentlich auf und verschwindet nach einem kurzen Showdown wieder. Die Action ist hier wirklich auf ein Minimum zurückgeschraubt worden und man ließ der Liebesgeschichte viel Raum zur Entfaltung.
Als letztes muss ich noch ein bisschen am Ende rummäkeln. In der Vergangenheit waren die der Autorin nicht immer gelungen, kamen viel zu plötzlich und wurden dann kurz gehalten. Es erweckt dabei den Eindruck, als hätte Frau Adrian des Öfteren an der Deathline des Manuskriptes zu knabbern. Sie sagt ja selbst auf ihrer Homepage, wie ihr der Verlag im Nacken sitzt, aber das ganze auf Kosten eines guten Abschlusses? Hmmm...
Was bleibt ist ein solides Buch, das für ein paar Stunden in eine andere Welt einlädt. Spannung ist da, eine gute Liebesgeschichte mit dem richtigen Prickeln auch. Wie erwartet wieder gut und deswegen natürlich Pflichtkauf für Fans der Serie. Merzt man die Fehler aus und arbeitet noch mehr an den Feinheiten, kann die Reihe noch um viele schöne Fortsetzungen erweitert werden.
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32 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Düster, sexy, prickelnd - mehr davon!!!, 19. September 2008
Lara Adrians vierter Teil der Bruderschaft "Gebieterin der Dunkelheit" (englischer Originaltitel: "Midnight rising") steht seinen drei Vorgängern in nichts nach. Er zieht sich zwar anfangs etwas, aber das Buch habe ich trotzdem innerhalb eines Tages gelesen, da es wie die anderen auch sehr spannend, mitreißend und flüssig geschrieben ist.
Ehrlich gesagt, hatte ich mich auf diesen Teil am meisten gefreut. Da man bereits im ersten Teil "Geliebte der Nacht" (Lucan und Gabrielle) den damals noch gutgelaunten, charmanten und gutaussehenden Rio kennen- und lieben gelernt hat. Man hat mit ihm gelitten als seine Stammesgefährtin Eva ihn und die Bruderschaft verraten hat, den Freitod wählte und ihm ewige innerliche wie äußerliche Narben beifügte. Danach war er nicht mehr dasselbe - er war ein gebrochener Mann, der zudem noch mit den Geistern der Vergangenheit zu kämpfen hatte. Und nun im vierten Teil geht es um ihn.
Zur Story: Die amerikanische Journalistin Dylan Alexander macht zusammen mit Freundinnen ihrer schwer krebskranken Mutter eine Wandertour in Teschechien. Dabei wird die neugierige Frau wieder mit ihrer Gabe konfrontiert, die sie schon so lange erfolgreich verdrägt hat - sie kann Tote sehen. So "begegnet" ihr bei der Wandertour im Wald eine tote Frau. Sie versucht ihr etwas mitzuteilen und bei der Verfolgung stößt Dylan dann auf eine versteckte Höhle. Darin entdeckt sie einen geöffneten Sarg, hieroglyphenartige Zeichnungen an den Wänden und zu guter Letzt einen verwarlosten Mann - Rio. Dieser sollte eigentlich im Auftrag der Bruderschaft die Höhle sprengen und so alle Beweismittel vernichten. Sich wollte er bei diesem Unterfangen auch gleich töten. Dumm nur, dass ihm dort diese Amerikanerin begegnet, die zu viele intelligente Fragen stellt, zu viel weiß und definitiv zu attraktiv ist...
Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, obwohl man es sich als Fan der ersten Bücher wahrscheinlich schon denken kann auf was das Ganze herausläuft. Schön finde ich hier auch, dass die Geschichten der Anderen nicht aufhören, sondern dass es hier zu einem Wiedersehen mit Dante und Tess kommt.
Lara Adrians Vampirgeschichten sind ein absolutes Suchtmittel und ich hoffe sie schreibt zukünftig noch viele weitere erotische, spannende Romane. Daher gibt es von mir vier Sterne und ich bitte um mehr!
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einfach nur rührend , 8. Dezember 2008
Auf einer Sommerreise quer durch Europa macht Dylan Alexander in Tschechien in der Umgebung des Dorfes Jicin bei Prag eine Entdeckung. In einem Felsgestein mit einem schmalen Höhleneingang, der innen seltsame Zeichen aufweist, steht ein eckiger Steinblock, der einem Sarg sehr ähnlich sieht. Die Neugier der Reporterin erwacht in ihr und sie will herausfinden, was es mit der Höhle auf sich hat. Diversen Legenden zufolge gibt es in den Bergen Dämonen, die in den Höhlen und Schluchten leben. Aber die Person, auf die sie dort stößt, ist kein Dämon, aber auch kein Mensch. Sie nennt sich selbst in den Stunden der Verzweiflung Monstruo oder Diablo ...
Die Autorin hat es wieder geschafft, mich für ihr Buch restlos zu begeistern. Dieses Buch, wie schon die Vorgänger, weist selten einen abfallenden Spannungsbogen auf und wird von mir als ein echter Keeper eingestuft.
Die Figuren sind wieder wunderbar gezeichnet, lassen dennoch Raum für die eigene Phantasie. Vor allem die Figur Rio voller Selbstzweifel und innerlicher Zerrissenheit hat es mir angetan, weil ich so gerührt war von der ganzen verzwickten Situation, in die Rio sich katapultiert hat.
Eine schöne Fortsetzung, die mir echt gut gefallen hat.
Für Fans der Reihe ist auch dieses Buch ein Muss!
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