Pressestimmen
Auf Telepolis / heise wiederholte Oliver Eberhardt kürzlich, was die Kommerzpresse seit zweiundvierzig Jahren behauptet, nämlich daß „der Nahostkonflikt nicht einfach ist, sondern ausgesprochen komplex“. Doch der palästinensisch-israelische Konflikt, so zeigt Norman Finkelstein, ist lösbar. Der Staat Israel muß nur die Besatzung, Vertreibung und Ermordung beenden und die Vertriebenen zurückkehren lassen. Der Konflikt ist somit nicht kompliziert, sondern ganz einfach zu lösen.
Zur Jahreswende 2008 / 2009 übergossen die israelischen Verteidigungsstreitkräfte den von ihr blockierten Gazastreifen mit Blei, etwas genauer: mit Raketen, Granaten und Weißem Phosphor. Sie marschierten ein, schossen um sich, rissen ein und sprengten, bis weite Teile verwüstet und über 1400 Bewohnerinnen tot waren, hauptsächlich Zivilisten.
Andrea Ricci* hat auf 104 Seiten zusammengetragen, was über die israelischen Greuel in Gaza aus allgemein zugänglichen israelischen und im Westen angesehenen Quellen wie dem Guardian, dem Christian Science Monitor, dem Flüchtlingwerk der Vereinten Nationen und Human Rights Watch zu entnehmen ist, hierzulande aber noch der Verbreitung harrt. Dem stellt er die einschlägigen Vorschriften des Kriegsrechts gegenüber.
Nach übergreifendem internationalem Recht darf ein Staat kriegerisch überhaupt nur vorgehen zur unmittelbaren Abwehr eines Angriffs (oder aufgrund eines UN-Beschluses). Die achtunddreißigjährige israelische Besetzthaltung des Gazastreifens von 1967 bis 2005 und die ebenfalls völkerrechtlich als Kriegshandlung eingestufte Blockade seitdem stellen somit einen seit zweiundvierzig Jahren andauernden Verstoß gegen internationales Recht dar. Zusammen mit der ebenfalls seit zweiundvierzig Jahren anhaltenden Besatzung des Westjordanlandes begeht der israelische Staat ein weltweit einmaliges Verbrechen, das genau deshalb von internationalen Gremien hundertfach verurteilt wurde, öfter als jedes andere Verbrechen.
Die Gaza-Bewohner, wegen der völkerrechtswidrigen Blockade völkerrechtlich zur Gegenwehr berechtigt, haben vom 19. Juni 2008 an, also ab Beginn der zwischen Hamas und israelischen Vertretern vereinbarten Waffenruhe nahezu jede kriegerische Handlung eingestellt. Das schreibt auch Andrea Ricci. Er hätte hinzufügen können: Der israelische Regierungssprecher Mark Regev hat vor laufender Kamera bestätigt, daß in dieser Zeit 1. kaum Kassam-Raketen oder Mörsergranaten auf israelisches Gebiet gelangt sind; und 2. daß die Hamas in dieser Zeit überhaupt nicht auf Israel geschossen hat. Und daß genau diese Tatsache auf der Internetseite des israelischen Außenministeriums für jeden zugänglich dokumentiert war und ist.
Ricci hat hinzugefügt, womit die israelische Propaganda die Zermalmung des Gazastreifens begründet hat: mit der Hamas-Schießerei vor Beginn der Waffenruhe und mit der Hamas-Schießerei nach dem Bruch der Waffenruhe – Bruch nicht durch die Hamas, sondern durch ein israelisches Spezialkommando, das nach Gaza eindrang und mehrere Kassam-Brigadisten tötete. Er hätte anfügen können, daß die israelische Seite vereinbarungwidrig die Blockade um Gaza kaum gelockert hat und als Auslöser für ihren Bruch der Waffenruhe per Kommandoaktion angibt, die Hamas habe an der betreffenden Stelle einen Tunnel nach Israel gegraben – also aus dem völkerrechtswidrig und vereinbarungswidrig weiter blockierten Gazastreifen heraus. Quellenangaben und Links hierzu finden sich unter Goldstone und Fakten des israelischen Außenministeriums.
Kompliziert, das Ganze? Überhaupt nicht. Der Staat Israel muß nur die Besatzung, Vertreibung und Ermordung beenden und die Vertriebenen zurückkehren lassen. Stattdessen besetzt, vertreibt und mordet er weiter, wie kein anderer Staat der Welt. Wie verbrecherisch und grausam er dabei vorgeht, hat Ricci bündig dokumentiert. --steinbergrecherche, Oktober 2009
Zur Jahreswende 2008 / 2009 übergossen die israelischen Verteidigungsstreitkräfte den von ihr blockierten Gazastreifen mit Blei, etwas genauer: mit Raketen, Granaten und Weißem Phosphor. Sie marschierten ein, schossen um sich, rissen ein und sprengten, bis weite Teile verwüstet und über 1400 Bewohnerinnen tot waren, hauptsächlich Zivilisten.
Andrea Ricci* hat auf 104 Seiten zusammengetragen, was über die israelischen Greuel in Gaza aus allgemein zugänglichen israelischen und im Westen angesehenen Quellen wie dem Guardian, dem Christian Science Monitor, dem Flüchtlingwerk der Vereinten Nationen und Human Rights Watch zu entnehmen ist, hierzulande aber noch der Verbreitung harrt. Dem stellt er die einschlägigen Vorschriften des Kriegsrechts gegenüber.
Nach übergreifendem internationalem Recht darf ein Staat kriegerisch überhaupt nur vorgehen zur unmittelbaren Abwehr eines Angriffs (oder aufgrund eines UN-Beschluses). Die achtunddreißigjährige israelische Besetzthaltung des Gazastreifens von 1967 bis 2005 und die ebenfalls völkerrechtlich als Kriegshandlung eingestufte Blockade seitdem stellen somit einen seit zweiundvierzig Jahren andauernden Verstoß gegen internationales Recht dar. Zusammen mit der ebenfalls seit zweiundvierzig Jahren anhaltenden Besatzung des Westjordanlandes begeht der israelische Staat ein weltweit einmaliges Verbrechen, das genau deshalb von internationalen Gremien hundertfach verurteilt wurde, öfter als jedes andere Verbrechen.
Die Gaza-Bewohner, wegen der völkerrechtswidrigen Blockade völkerrechtlich zur Gegenwehr berechtigt, haben vom 19. Juni 2008 an, also ab Beginn der zwischen Hamas und israelischen Vertretern vereinbarten Waffenruhe nahezu jede kriegerische Handlung eingestellt. Das schreibt auch Andrea Ricci. Er hätte hinzufügen können: Der israelische Regierungssprecher Mark Regev hat vor laufender Kamera bestätigt, daß in dieser Zeit 1. kaum Kassam-Raketen oder Mörsergranaten auf israelisches Gebiet gelangt sind; und 2. daß die Hamas in dieser Zeit überhaupt nicht auf Israel geschossen hat. Und daß genau diese Tatsache auf der Internetseite des israelischen Außenministeriums für jeden zugänglich dokumentiert war und ist.
Ricci hat hinzugefügt, womit die israelische Propaganda die Zermalmung des Gazastreifens begründet hat: mit der Hamas-Schießerei vor Beginn der Waffenruhe und mit der Hamas-Schießerei nach dem Bruch der Waffenruhe – Bruch nicht durch die Hamas, sondern durch ein israelisches Spezialkommando, das nach Gaza eindrang und mehrere Kassam-Brigadisten tötete. Er hätte anfügen können, daß die israelische Seite vereinbarungwidrig die Blockade um Gaza kaum gelockert hat und als Auslöser für ihren Bruch der Waffenruhe per Kommandoaktion angibt, die Hamas habe an der betreffenden Stelle einen Tunnel nach Israel gegraben – also aus dem völkerrechtswidrig und vereinbarungswidrig weiter blockierten Gazastreifen heraus. Quellenangaben und Links hierzu finden sich unter Goldstone und Fakten des israelischen Außenministeriums.
Kompliziert, das Ganze? Überhaupt nicht. Der Staat Israel muß nur die Besatzung, Vertreibung und Ermordung beenden und die Vertriebenen zurückkehren lassen. Stattdessen besetzt, vertreibt und mordet er weiter, wie kein anderer Staat der Welt. Wie verbrecherisch und grausam er dabei vorgeht, hat Ricci bündig dokumentiert. --steinbergrecherche, Oktober 2009
Kurzbeschreibung
Der israelische Krieg gegen Gaza begann am 27. Dezember 2008 und dauerte bis zum 18. Januar 2009. In dieser Zeit wurden 1.434 Palästinenser getötet, darunter 288 Kinder. Doch welche Schicksale verbergen sich hinter diesen Zahlen?
Was ist tatsächlich in diesen 23 Tagen des Tötens geschehen?
Welche Lügen wurden uns über den Krieg gegen die palästinensische Zivilbevölkerung aufgetischt?
Wer trägt die Verantwortung für die grausamen Kriegsverbrechen, und weshalb schauen die westlichen Regierungen einfach weg?
Und warum stellt niemand sonst diese Fragen?
Der in Beirut lebende Autor Andrea Ricci beantwortet all diese Fragen in schonungsloser Weise. Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, werden Sie Israel mit anderen Augen sehen.
„Erschreckende persönliche Zeugenaussagen von israelischen Soldaten, die am Krieg in Gaza teilnahmen, berichten vom Mord an unschuldigen Zivilisten, sinnlosen Zerstörungen, Vertreibungen von Familien aus ihren Häusern, die als militärische Posten benützt wurden, ohne Rücksicht auf Menschenleben und mit einer Tendenz zur Verrohung.“
Richard Falk, UN-Sonderberichterstatter für die seit 1967 besetzten Gebiete, am 23. März 2009
Was ist tatsächlich in diesen 23 Tagen des Tötens geschehen?
Welche Lügen wurden uns über den Krieg gegen die palästinensische Zivilbevölkerung aufgetischt?
Wer trägt die Verantwortung für die grausamen Kriegsverbrechen, und weshalb schauen die westlichen Regierungen einfach weg?
Und warum stellt niemand sonst diese Fragen?
Der in Beirut lebende Autor Andrea Ricci beantwortet all diese Fragen in schonungsloser Weise. Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, werden Sie Israel mit anderen Augen sehen.
„Erschreckende persönliche Zeugenaussagen von israelischen Soldaten, die am Krieg in Gaza teilnahmen, berichten vom Mord an unschuldigen Zivilisten, sinnlosen Zerstörungen, Vertreibungen von Familien aus ihren Häusern, die als militärische Posten benützt wurden, ohne Rücksicht auf Menschenleben und mit einer Tendenz zur Verrohung.“
Richard Falk, UN-Sonderberichterstatter für die seit 1967 besetzten Gebiete, am 23. März 2009
Der Verlag über das Buch
Der israelische Krieg gegen Gaza begann am 27. Dezember 2008 und dauerte bis zum 18. Januar 2009. In dieser Zeit wurden 1.434 Palästinenser getötet, darunter 288 Kinder. Doch welche Schicksale verbergen sich hinter diesen Zahlen? Was ist tatsächlich in diesen 23 Tagen des Tötens geschehen? Welche Lügen wurden uns über den Krieg gegen die palästinensische Zivilbevölkerung aufgetischt? Wer trägt die Verantwortung für die grausamen Kriegsverbrechen, und weshalb schauen die westlichen Regierungen einfach weg? Und warum stellt niemand sonst diese Fragen?
Der in Beirut lebende Autor Andrea Ricci beantwortet all diese Fragen in schonungsloser Weise. Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, werden Sie Israel mit anderen Augen sehen.
„Erschreckende persönliche Zeugenaussagen von israelischen Soldaten, die am Krieg in Gaza teilnahmen, berichten vom Mord an unschuldigen Zivilisten, sinnlosen Zerstörungen, Vertreibungen von Familien aus ihren Häusern, die als militärische Posten benützt wurden, ohne Rücksicht auf Menschenleben und mit einer Tendenz zur Verrohung.“
Richard Falk, UN-Sonderberichterstatter für die seit 1967 besetzten Gebiete, am 23. März 2009
Über den Autor
Der in Beirut lebende Autor Andrea Ricci beantwortet all diese Fragen in schonungsloser Weise. Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, werden Sie Israel mit anderen Augen sehen.