Die Grundlagen des Vishnuismus in der Linie Brahma-Gaudiya zeigen eine im Westen immer noch fast unbekannte, aber uralte Form des Monotheismus auf. Gott ist hier nicht als uralter, grauhaariger Mann, in gebückter Haltung und mit Gehstock unterwegs. Nein, hier ist er der ewig junge und spielfreudige Krishna, begleitet von seiner inneren Liebeskraft, der mystischen Gestalt Radhas. Gott ist hier ein Paar, überirdisch männlich und weiblich, sich gegenseitig unbegreiflich liebend und daher alle anderen Wesen, Atmas, in diese göttliche Liebe einbeziehend.
Beginnend mit den philosophischen Grundlagen, wird der Leser in eine transzendente Liebeswelt getaucht, voller Spontaneität und ursachloser Spielfreude, die kaum etwas Vergleichbares findet.