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Produktinformation
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Auch wenn vieles, also auch die Zubereitung von Speisen, im wahrsten Sinne Geschmackssache ist: Der Gault Millau bemüht sich um objektiven Vergleich, lobt unermüdlich den Einsatz regionaler Produkte und kreative Ideen und belegt seine zugegebenermaßen strenge Wertung -- im Gegensatz zu manch Konkurrenten -- immer mit einer sehr ausführlichen Beschreibung. Dafür wird den meistens Restaurants eine halbe Seite eingeräumt, in manchen Fällen sogar eine komplette Seite. In dem gleichermaßen kritisch wie unterhaltsamen Text werden dann auch besondere kulinarische Spezialitäten des Hauses beim Namen genannt, in detailliertem Maße Verbesserungen und Verschlechterungen zum Vorjahr aufgelistet und Zitate des Chefkochs wiedergegeben. Klar, dass durch derartige Platz-Großzügigkeit nicht der Pokal für meisten beschriebenen Restaurants gewonnen werden kann, doch dem Gault Millau geht es gar nicht um Quantität, sondern um Qualität. Und so kommen nur die besten 1150 Lokale des Landes zwischen die robusten Buchdeckel.
Bilder schaffen das leider nicht, obwohl es der Optik wahrlich gut tun würde. Nur im Vorspann des Buches finden Fotos statt, wenn die Aufsteiger, Neuentdeckungen, Patissiers und Sommeliers des Jahres abgelichtet werden. Im beigelegten Heft hingegen herrscht hingegen ein anderes Dogma vor: Viele bunte und moderne Bilder ranken sich um die kurzen Textabschnitte zu ausgewählten Hotels aus Südtirol, Schweiz und Österreich. So schön sich das kleine Magazin anblicken lässt und so praktisch die Übersicht von ernsthaften Wellnessangeboten auch sein mag: Man muss wissen, dass dieser Teil mit anonymen Tests wenig zu tun hat, denn die abgebildeten Hotels zahlen dafür, dass sie hier erscheinen dürfen. -- Christian Haas -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Angenehm: Die schärfsten Kritiker des Landes können selbst gut mit Kritik umgehen. In der Gault-Millau-Ausgabe 2005 noch tadelte u.a. die Amazon.de-Redaktion das Fehlen von Bildern im Hauptteil. Und siehe da: In der Ausgabe 2006 lockern mehr als 400 Farbfotos die Testergebnisse zu den 1.115 Restaurants auf. Das macht den meistzitierten Gastrokritiker der Republik ansehnli-cher. Von Hotelfotos ist jedoch keine Spur. Aber die auf dem Cover angekündigten 420 Hotelempfehlungen sind ohnehin bestenfalls als Nachspeise zu betrachten, nehmen sie doch von insgesamt rund 900 Seiten gerade einmal 100 ein.
Als gewichtigeres Text-Dessert ließe sich das im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbesserte Beibuch Wellbeing Guide 2006 bezeichnen, das ausgewiesene Beauty-, Spa- und Wellness-Hotels im deutschsprachigen Alpenraum vorstellt. Allerdings ist hier nach wie vor Vorsicht geboten, denn es sind längst nicht alle wichtigen Wohl-fühltempel erfasst und getestet. Vielmehr gilt hier die Devise: Nur wer zahlt, wird erwähnt. Dieses Prinzip konnte sich zum Glück im Restaurantteil noch nicht durchset-zen. Die 287.600 Euro Spesen, die bei den anonymen Testessen anfielen, werden daher mit Werbeseiten refinanziert. Dass diese dann wie beim Vorwort optisch nicht immer geglückt eingestreut werden, muss man den Machern nachsehen.
Dafür wird der Leser mit einer geographischen Karte entschädigt, in der die Spitzen-gastronomie schnell verortet werden kann. Das ist bei einer Restaurantauflistung nach Orten und nach dem Schema A-Z besonders wichtig. Denn so erfahren Frank-furter Feinschmecker schnell, dass sie auch mal im Kapitel Dreieich oder Hofheim nachblättern sollten, dito die Münchner unter Pöcking, Sachsenkam oder Glonn. -- Christian Haas -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
DAS Nachschlagewerk für Feinschmecker,
Von
Rezension bezieht sich auf: Gault Millau Deutschland 2009 - Der Reiseführer für Genießer: 1155 Restaurants getestet und kommentiert, 400 Hotelempfehlungen: 1130 Restaurants neu getestet und kommentiert, 405 Hotelempfehlungen (Broschiert)
Wer Kochkunst auf hohem Niveau erleben möchte, kommt um den Gault Millau kaum herum. Die Kritiken sind treffsicher, auch wenn sich um den einen oder anderen Bewertungs-Punkt streiten ließe - Essen ist bekanntlich Geschmackssache. Sinn für Humor sollte der Leser mitbringen, finden sich doch viele amüsante, augenzwinkernde Formulierungen. Selten bemängeln die Kritiker etwas als zu teuer, sie weisen eher darauf hin, dass das Restaurant selbstbewußt kalkuliere oder gewiß nicht draufzahle. Die Restaurants mögen richtig bewertet sein, allerdings ist der zugehörige Text gelegentlich unsachlich und wenig hilfreich, wenn z.B. der Kleidung des Patrons mehr Platz eingeräumt wird als seiner Kochkunst.Wer viel auf Reisen ist und sich nicht überall auskennt, hat mit diesem Buch eine praktische Hilfe - die Anschaffung rechnet sich schon, wenn man sich nur ein einziges mieses Restaurant erspart hat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Eine erfolgreiche Generalüberholung des Klassikers,
Von Michael Thaidigsmann "michael_thaidigsmann" (Brussels, Belgium) - Alle meine Rezensionen ansehen (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Gault Millau WeinGuide Deutschland 2010: Der Weinführer für Genießer (Gebundene Ausgabe)
Er war etwas in die Jahre gekommen, der Gault-Millau-Weinguide, sowohl von der Aufmachung her als auch in der Präsentation der Weingüter. Nach einem handfesten Krach im Sommer, der mit dem Abgang von Winzer Armin Diehl endete, ist nun Joel Payne alleiniger Herausgeber. Umso überraschender sticht nun die neue Ausgabe 2010 (die die deutschen Weißweine des Jahrgangs 2008 und die Roten aus 2007 vorstellt) ins Auge: Vierfarbdruck, eine frisches neues Layout, ein erweitertes Einleitungskapitel sowie mehr praktische Tipps zu Anbaugebieten, der Verbindung von Weinen mit geeigneten Gerichten, etc. Auch ist - zumindest bei mir - der Eindruck entstande, dass im Textteil nun mutiger Kritik geübt wird als bislang, wenngleich dies sich in der Notengebung kaum niederschlägt: Warum nur sind fast alle vorgestellten Weine mit 80-95 Punkten bewertet, obwohl die 100-Punkte-Skala doch viel mehr hergäbe? Warum nicht auch einmal den Wein eines Gutes vorstellen, der nicht auf der Höhe der übrigen Produktion ist?Auch ist zu bemängeln , dass die Weinbewertungen (auf der 100-Punkte-Skala) nicht immer mit den Betriebsbewertungen (5-Sterne-System) übereinstimmen. Wenn ein Produzent über Jahre hinweg Top-Bewertungen abräumt und die Hitlisten anführt (Beispiel Van Volxem von der Saar), warum ihm dann nicht auch 5 Sterne zuerkennen (bei Van Volxem sind es weiterhin nur 3 Sterne)? Die Einordnung der deutschen Topwinzer in fünf Schubladen hat zwar Tradition (auch in anderen Führern), aber die Konkurrenz, v.a. der Weinführer von Gerhard Eichelmann (welcher dieses Jahr auch aufgehübscht wurde) ist da konsequenter und flexibler als der Gault Millau. Dennoch: der neue Gault-Millau hat in seiner neuen Form gegenüber dem Eichelmann die Nase vorn, und man kann den Verlag nur loben, dass er das seit 1994 bewährte Konzept nun der Zeit angepasst hat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
1.130 Restaurants neu getestet und kommentiert / Ausgabe 2009!!!!,
Von Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen (HALL OF FAME REZENSENT) (TOP 50 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Gault Millau Deutschland 2008 (Broschiert)
Der Gault Millau, unbestritten einer der besten Restaurantführer für Deutschland zeigt in seiner aktuellen Ausgabe für 2009 wieder einmal seine Kraft und besticht durch ehrliche und aktuelle Aussagen zu 1.130 Restaurants in Deutschland sowie 405 Hotelempfehlungen. Allein für die gut kommentierten Restaurantkritiken muss man dem Gault Millau Respekt zollen, denn die Aussagen sind nachvollziehbar und entbehren in Teilen sogar nicht einer Priese Sarkasmus, wenn man von gnädigem Schweigen über die Klasse der Küche spricht.Auch wenn viele meinen der Gault Millau hätte seine Zähne verloren, dem ist nicht so, einige der Kommentare sind bissig bis sarkastisch und wer die entsprechenden Restaurants kennt, weiß sofort um was genau es da geht - ich kann nicht behaupten der Gault Millau läge da falsch, denn ich selbst konnte die Kritik nachvollziehen und den/die Mängel bei meinen eigenen Besuchen spüren. Ich finde es zudem sehr gut das der Gault Millau die Restaurants nach Klassen unterschiedlich bewertet, ein Restaurant der unteren Klasse wird nicht so akribisch geprüft, wohl aber der Bruder in der oberen Klasse - denn dort muss alles bis aufs berühmte I-Tüpfelchen stimmen. Die Kritiken hätten sicherlich noch bei dem einen oder anderen Restaurant etwas länger ausfallen können, doch bei 1.130 Restaurants ist der Platz begrenzt. Viele altbekannte Restaurants sind vertreten, doch auch einige neue Adressen sind hinzugekommen. Das Bewertungssystem ist übersichtlich und selbsterklärend. Bei der Rubrik Kreuzfahrtschiffe findet sich nur das Kreuzfahrtschiff Deutschland, da hätte ich persönlich mehr erwartet, denn die MS Europa sollte in jedem Fall dazu gehören und getestet werden. Ich könnte mir auch durchaus vorstellen, dass die Schiffe der beliebten Aida Flotte demnächst auch einen Besuch bekommen, so wie auch die altehrwürdigen Schiffe der White Star Line! Die Hotelempfehlungen sollte man sich allerdings wirklich schenken, ich persönlich schätze den Gault Millau wegen der Restaurantempfehlungen, nicht wegen seiner Hotelkenntnisse. Ich persönlich halte den aktuellen Gault Millau 2009 für ein kompetentes und gutes Nachschlagewerk zum Thema Restaurants - die Kommentare sind kurz, knapp gehalten und prägnant, das Fazit wirkt jeweils unprätentiös und überzeugt durch Ehrlichkeit. Ein Restaurantführer wie man ihn sich wünschen sollte. Sehr empfehlenswert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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