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Gault Millau WeinGuide Deutschland 2010: Der Weinführer für Genießer [Gebundene Ausgabe]

Armin Diel , Joel Payne
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 29,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

18. November 2009
Jahr für Jahr führt "Deutschlands wichtigster Weinführer" durch die deutsche Weinlandschaft. Dieses Jahr sind die 938 besten Weinerzeuger aufgenommen.

Wird oft zusammen gekauft

Gault Millau WeinGuide Deutschland 2010: Der Weinführer für Genießer + GAULT MILLAU WeinGuide 2012: Der Weinführer für Genießer
Preis für beide: EUR 59,90

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 832 Seiten
  • Verlag: Christian Verlag (18. November 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 388472956X
  • ISBN-13: 978-3884729564
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,6 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 272.020 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Wenn die anonymen Tester des französischen Gault Millau ein Restaurant mit zusätzlichen Punkten und Hauben beglücken, kann das für den Betrieb einen wundersamen wirtschaftlichen Aufschwung bedeuten. Andersherum sorgt eine Abwertung mitunter für immense Umsatzeinbußen. Allein an dieser Tatsache lässt sich die Bedeutung des wohl einflussreichsten aller Gourmetguides ablesen. Mit Hotels beschäftigt er sich erst gar nicht (mal vom Beiheft und von Häusern, in denen auch hervorragende Restaurants untergebracht sind, abgesehen).

Auch wenn vieles, also auch die Zubereitung von Speisen, im wahrsten Sinne Geschmackssache ist: Der Gault Millau bemüht sich um objektiven Vergleich, lobt unermüdlich den Einsatz regionaler Produkte und kreative Ideen und belegt seine zugegebenermaßen strenge Wertung -- im Gegensatz zu manch Konkurrenten -- immer mit einer sehr ausführlichen Beschreibung. Dafür wird den meistens Restaurants eine halbe Seite eingeräumt, in manchen Fällen sogar eine komplette Seite. In dem gleichermaßen kritisch wie unterhaltsamen Text werden dann auch besondere kulinarische Spezialitäten des Hauses beim Namen genannt, in detailliertem Maße Verbesserungen und Verschlechterungen zum Vorjahr aufgelistet und Zitate des Chefkochs wiedergegeben. Klar, dass durch derartige Platz-Großzügigkeit nicht der Pokal für meisten beschriebenen Restaurants gewonnen werden kann, doch dem Gault Millau geht es gar nicht um Quantität, sondern um Qualität. Und so kommen nur die besten 1150 Lokale des Landes zwischen die robusten Buchdeckel.

Bilder schaffen das leider nicht, obwohl es der Optik wahrlich gut tun würde. Nur im Vorspann des Buches finden Fotos statt, wenn die Aufsteiger, Neuentdeckungen, Patissiers und Sommeliers des Jahres abgelichtet werden. Im beigelegten Heft hingegen herrscht hingegen ein anderes Dogma vor: Viele bunte und moderne Bilder ranken sich um die kurzen Textabschnitte zu ausgewählten Hotels aus Südtirol, Schweiz und Österreich. So schön sich das kleine Magazin anblicken lässt und so praktisch die Übersicht von ernsthaften Wellnessangeboten auch sein mag: Man muss wissen, dass dieser Teil mit anonymen Tests wenig zu tun hat, denn die abgebildeten Hotels zahlen dafür, dass sie hier erscheinen dürfen. -- Christian Haas -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

„Der wohl bekannteste und bedeutendste „Reiseführer für Genießer““ -- Göttinger Tagblatt, 09. Dezember 2005 -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine erfolgreiche Generalüberholung des Klassikers 25. November 2009
Er war etwas in die Jahre gekommen, der Gault-Millau-Weinguide, sowohl von der Aufmachung her als auch in der Präsentation der Weingüter. Nach einem handfesten Krach im Sommer, der mit dem Abgang von Winzer Armin Diehl endete, ist nun Joel Payne alleiniger Herausgeber. Umso überraschender sticht nun die neue Ausgabe 2010 (die die deutschen Weißweine des Jahrgangs 2008 und die Roten aus 2007 vorstellt) ins Auge: Vierfarbdruck, eine frisches neues Layout, ein erweitertes Einleitungskapitel sowie mehr praktische Tipps zu Anbaugebieten, der Verbindung von Weinen mit geeigneten Gerichten, etc. Auch ist - zumindest bei mir - der Eindruck entstande, dass im Textteil nun mutiger Kritik geübt wird als bislang, wenngleich dies sich in der Notengebung kaum niederschlägt: Warum nur sind fast alle vorgestellten Weine mit 80-95 Punkten bewertet, obwohl die 100-Punkte-Skala doch viel mehr hergäbe? Warum nicht auch einmal den Wein eines Gutes vorstellen, der nicht auf der Höhe der übrigen Produktion ist?

Auch ist zu bemängeln , dass die Weinbewertungen (auf der 100-Punkte-Skala) nicht immer mit den Betriebsbewertungen (5-Sterne-System) übereinstimmen. Wenn ein Produzent über Jahre hinweg Top-Bewertungen abräumt und die Hitlisten anführt (Beispiel Van Volxem von der Saar), warum ihm dann nicht auch 5 Sterne zuerkennen (bei Van Volxem sind es weiterhin nur 3 Sterne)? Die Einordnung der deutschen Topwinzer in fünf Schubladen hat zwar Tradition (auch in anderen Führern), aber die Konkurrenz, v.a. der Weinführer von Gerhard Eichelmann (welcher dieses Jahr auch aufgehübscht wurde) ist da konsequenter und flexibler als der Gault Millau.

Dennoch: der neue Gault-Millau hat in seiner neuen Form gegenüber dem Eichelmann die Nase vorn, und man kann den Verlag nur loben, dass er das seit 1994 bewährte Konzept nun der Zeit angepasst hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Beste - mit Schwächen 21. Juni 2010
Von hartmutw
Seit Jahren kaufe ich nun den GM, allerdings nicht in jedem Jahr. Leider kann ich mit der Konkurrenz, speziell dem Eichelmann, nichts anfangen, man sehe sich nur die eigenwillige Bewertung von Prüm an, diverse Starwinzer fehlen ganz, da sie Herrn E. nicht vorlassen, etc.

Die Detailkentnis des GM ist bekannt und man muss sich seit diesem Jahr auch nicht mehr um angeblich fehlende Objektivität sorgen, da Herr Diel (nicht ganz zu Unrecht kritisiert) das Handtuch geworfen hat.

Leider gibt es auch in diesem Jahr wieder die altbekannten Schwächen:
1) Die selbstverliebte Listung der Weine nach GM-Trauben anstelle einer alphabetischen Reihung - vollkommen sinnfrei wenn ich einen bestimmten Betrieb suche. Oder will der GM insinuieren, dass ein mündiger Weinfreund die GM-Trauben auswendig parat hat?!?
2) Das echte Ärgernis ist aber die nach wie vor äußerst zurückhaltende Bewertung der trockenen Weine. Die GM-Lieblinge Keller und Becker einmal ausgenommen scheint es nach wie vor kaum möglich zu sein, mehr als 90-91 Punkte zu erhalten. Höhere Weihen bleiben Auslese, BA und TBA vorbehalten. Dass das im Jahr 2010 noch der richtige Ansatz ist erscheint mir fraglich.

Ansonsten eine klare Empfehlung.
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4.0 von 5 Sternen Ein umfassender Überblick ... 21. April 2010
Mir hat dieser WeinGuide gut gefallen -- vielleicht weniger wegen der Bewertunugen, sondern viel mehr wegen des umfassenden Überblicks über deutsche Winzer, Weingüter und Produkte. Es sind gerade die Rheingau-Rieslinge, die es mir sehr angetan haben -- und z.B. zu dieser Region sind in dem Werk auch viele, viele interessante Informationen zu finden.

Vielleicht nimmt sich das Buch stellenweise selbst ein wenig zu wichtig -- das tun allerdings alle Führer mit Bewertungen. Und gerade Bewertungen finde ich immer ein wenig problematisch. Ich habe zwar noch nie erlebt, dass ein im Gault-Millau gut bewerteter Wein schlecht schmeckt -- aber die präsentierten Flaschen stellen natürlich nur einen Ausschnitt aus dem vielfältigen Angebot dar. Man sollte sich von solchen Führern nicht davon abhalten lassen, Weine zu probieren, die nicht darin auftauchen -- der Winzer um die Ecke hat oftmals Schätze in seinem Keller, die günstiger sind und besser schmecken, als das, was ihre Kollegen mit großen Namen anbieten.

Und gerade weil so viele dieser "Winzer um die Ecke" eben doch in dem WeinGuide berücksichtigt werden, bekommt er von mir solide vier Sterne: Da gibt es Werke, deren Tunnelblick weitaus enger daherkommt!

Sehr zum Wohl also ...
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