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Gault Millau WeinGuide Deutschland 2001 [Broschiert]

Armin Diel , Joel B. Payne , Henri Gault , Christian Millau
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Broschiert, März 2002 --  

Kurzbeschreibung

März 2002
Seit seinem ersten Erscheinen vor 10 Jahren hat der Gault Millau WeinGuide viel bewegt. Er hat junge Winzer entdeckt und Traditionalisten ermutigt. Deutscher Wein ist wieder ein wichtiges Thema geworden. Die Diskussion um den heimischen Wein hat Interesse geweckt und viele Weinliebhaber haben mit dem zuverlässigen Guide zu über 4000 Weinen und 600 Weingütern auch den Liebreiz der deutschen Weinregionen und vielschichtigen Weine neu entdeckt.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Produktinformation

  • Broschiert: 718 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag; Auflage: 8. Jahrgang (März 2002)
  • ISBN-10: 3453176227
  • ISBN-13: 978-3453176225
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 14,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.969.905 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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In vino veritas -- im Wein liegt die Wahrheit --, so lautet ein altes Sprichwort. Doch ob Weinkritiken der Wahrheit nahe kommen, ist meist schwer festzustellen. Zu sehr spielen persönliche Vorlieben und Geschmacksnerven eine Rolle. Auch der WeinGuide Deutschland 2006 aus dem renommierten Hause GaultMillau wird mit seinen Aussagen und Bewertungen nicht jedermanns ungeteilte Zustimmungen erhalten. Doch oft genug hat das Team um die beiden erfahrenen Weinjournalisten Armin Diel und Joel Brian Payne ein gutes Näschen bei der Auswahl und Bewertung von Weingütern und Winzern bewiesen, vor allem wenn es um Neuentdeckungen und Aufsteiger geht.

Auf jeden Fall gehört das mehr als 830 Seiten umfassende Werk zu den wertvollsten Ratgebern für deutsche Weinkultur. Zwar wird auf farbige Bilder verzichtet, doch den an Fakten interessierten Weinfreund wird das übersichtliche und vom Restaurantkritiker GaultMillau bekannte Layout gefallen -- die abgebildeten Schwarz-Weiß-Etiketten natürlich besonders. Ebenfalls vom Mutterbuch übernommen ist das Prinzip, die Winzer, Gutsverwalter und Sommeliers des Jahres zu küren und Siegerweine und Spezialistenlisten zu drucken.

Im Hauptteil werden schließlich die 13 wichtigsten deutschen Anbauregionen zwischen Ahr und Saale-Unstrut (mit Schwerpunkt Rheinhessen) und deren besten Weingüter vorgestellt. Auf einer bis zwei Seiten erfährt der Leser die wichtigsten Infos zu Jahresproduktion und Rebsorten, ferner eine persönliche Einschätzung der Tester und eine Punktebewertung der einzelnen Weine sowie deren Preise. Wem das ein oder andere Fläschchen nun zu teuer erscheint, der findet auf Seite 82/83 eine ausführliche Liste mit den größten Schnäppchen.

Alles andere als ein Schnäppchen sind die Wellnesshotels im beigefügten WellbeingGuide 2006. Hier werden mehrere Dutzend edle Häuser ausführlich und reich bebildert vorgestellt, wenngleich man immer wieder betonen muss, dass dafür auch ein gewisses „Eintrittsgeld“ bezahlt wurde. Das soll nun nicht bedeuten, dass die genannten Wohlfühloasen, die sich vornehmlich in Österreich, Südtirol und der Schweiz befinden, nicht zu Recht zu den Besten gezählt werden. Der Leser sollte aber wissen, dass hier nicht dem Anspruch einer unabhängigen Bestenliste genügt wird. Übrigens handelt es sich hierbei um das identische Werk, das auch den GaultMillau-Restaurantguides beiliegen. -- Christian Haas -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

Der WeinGuide hat sich im Laufe der Jahre als das verläßlichste Nachschlagewerk erwiesen. -- Wolfram Siebeck -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Glaubhaft und kompetent 26. April 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Auch wenn ich die "Affenliebe" der Redaktion für das rheinhessische Weingut Keller nicht nachvollziehen kann und auch sonst nicht mit allen Urteilen einverstanden bin - diesen Wein Guide möchte ich nicht missen, auch oder weil man sich über seine Wertungen streiten kann. Aber dies ist dann eben meist ein sinnvoller Streit um Stil und Auffassungsfragen. Was ich vermisse, sind konkrete Degustationsnotizen wenigstens zu den wichtigsten Weinen der genannten Betriebe. Das Verkostungspensum von 4.475 Weinen von 663 Erzeugern ist bei zwei Cheftestern und sechs fachkundigen Mitarbeitern im übrigen durchaus glaubhaft. Was mir beim Gault Millau besonders wichtig erscheint: bei den Newcomern und Aufsteigern liegt die Redaktion fast immer goldrichtig. Da gibt es auch für den Branchenkenner jedes Jahr neues zu entdecken. Um so mehr für den Normalverbraucher. Beispiele gefällig? Die schnelle Reaktion auf den Qualitätsaufschwung bei von Kesselstatt (Aufsteiger an der Saar) z.B.. Oder der Rainer Schnaitmann aus Württemberg, der Aufsteiger aus Württemberg. Ein Volltreffer! Ebenso in Baden: Achim Jähnisch, Martin und Fritz Wassmer. Da darf man auch mal den Premierenauftritt der vielleicht wichtigsten Neuentdeckung des Jahres verpennen. Ich meine das Weinkontor von Dirk Würtz, das man beim GM vergeblich sucht.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen keine alphabet Folge mehr 21. Februar 2009
Von bubenberg
Format:Taschenbuch
Die Bewertungen wie immer sehr gut, allerdings gibt es jetzt die Reihenfolge innerhalb der Weinbauregionen nach den Trauben, die sie verliehen bekommen haben. Mir ist das zu unübersichtlich. Lieber wie gehabt.
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unverzichtbares Nachschlagewerk für Wein-Genießer 1. Dezember 2002
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Mit dem Jubiläumsband Ausgabe Nr.10 präsentiert sich der "Gault Millau Weinguide 2003" mit neuer Titelgestaltung. Ansonsten sind Form und Inhalt bis aufs i-Tüpfelchen gleich geblieben. Auch die Anzahl der Seiten hat sich im Vergleich zur Edition 2002 nicht geändert. Mit 663 besprochenen Winzern wird ein neuer Rekordstand erreicht, dafür ist die Zahl der verkosteten Weine leicht gesunken. Wie man von den Herausgebern Armin Diehl und Joel Payne gewohnt ist, wird dem Leser eine nahezu vollständige Palette der deutschen Spitzenweine und ihrer Erzeuger geboten. Besprochen werden hauptsächtlich die Weine des Jahrgangs 2001. Rotweinfreunde müssen sich allerdings noch ein wenig gedulden: Aufgrund längerer Fassreife sind viele der edlen Tropfen erst im "Gault Millau 2004" zu finden.

Nach dem problematischen und manchmal etwas "grünen" Weinen des Jahres 2000 sollte der 2001er für Winzer, Konsumenten und Kritiker eigentlich durchweg Anlass zur Freude sein. Vor allem in den klassischen deutschen Anbaugebieten wie Rheingau und Mosel-Saar-Ruwer zählt 2001 zu den sehr guten Jahrgängen. Leider jedoch konnten einige Erzeuger - darunter auch ein paar Betriebe mit Kultstatus - die in sie gesetzten Erwartungen nicht immer erfüllen. In solchen Fällen nimmt der Gault Millau (wie gewohnt) kein Blatt vor den Mund. Wo Fehler und Mängel auftreten, werden sie unverblümt beim Namen genannt. Dies geschieht aber stets in sachlicher, nüchterner und durchaus konstruktiver Weise, meist verbunden mit dem Wunsch, dass sich die Dinge bald zum Besseren wenden mögen.

Man hat dem "Gault Millau" mitunter vorgeworfen, dass er zu oft und zu schnell kritisiert. Dieser Meinung kann ich mich nicht anschließen. Soweit ich das beurteilen kann, sind die Herausgeber um Objektivität bemüht, auch was die verschiedenen Geschmackstendenzen (also trocken oder edelsüß) betrifft. Eine eindeutige Stellungnahme zu Produkten, die nicht gewisse Qualitätsmaßstäbe erreichen, ist mir bedeutend lieber als ein in gewundenen Sätzen verpackter "Verniedlichungsjournalismus" oder gar eine ungehemmte Lobhudelei, wie man sie in der Wein-Szene gelegentlich auch antrifft. Klar hat sich der "Gault Millau" mit dieser Einstellung nicht nur Freunde gemacht. Für den Verbraucher bleibt das Buch jedoch ein Glücksfall: Eine so umfassende und professionelle Darstellung der aktuellen deutschen Weine gibt es im hiesigen Sprachraum wohl kaum ein zweites Mal.

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