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Produktinformation
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Auf jeden Fall gehört das mehr als 830 Seiten umfassende Werk zu den wertvollsten Ratgebern für deutsche Weinkultur. Zwar wird auf farbige Bilder verzichtet, doch den an Fakten interessierten Weinfreund wird das übersichtliche und vom Restaurantkritiker GaultMillau bekannte Layout gefallen -- die abgebildeten Schwarz-Weiß-Etiketten natürlich besonders. Ebenfalls vom Mutterbuch übernommen ist das Prinzip, die Winzer, Gutsverwalter und Sommeliers des Jahres zu küren und Siegerweine und Spezialistenlisten zu drucken.
Im Hauptteil werden schließlich die 13 wichtigsten deutschen Anbauregionen zwischen Ahr und Saale-Unstrut (mit Schwerpunkt Rheinhessen) und deren besten Weingüter vorgestellt. Auf einer bis zwei Seiten erfährt der Leser die wichtigsten Infos zu Jahresproduktion und Rebsorten, ferner eine persönliche Einschätzung der Tester und eine Punktebewertung der einzelnen Weine sowie deren Preise. Wem das ein oder andere Fläschchen nun zu teuer erscheint, der findet auf Seite 82/83 eine ausführliche Liste mit den größten Schnäppchen.
Alles andere als ein Schnäppchen sind die Wellnesshotels im beigefügten WellbeingGuide 2006. Hier werden mehrere Dutzend edle Häuser ausführlich und reich bebildert vorgestellt, wenngleich man immer wieder betonen muss, dass dafür auch ein gewisses Eintrittsgeld bezahlt wurde. Das soll nun nicht bedeuten, dass die genannten Wohlfühloasen, die sich vornehmlich in Österreich, Südtirol und der Schweiz befinden, nicht zu Recht zu den Besten gezählt werden. Der Leser sollte aber wissen, dass hier nicht dem Anspruch einer unabhängigen Bestenliste genügt wird. Übrigens handelt es sich hierbei um das identische Werk, das auch den GaultMillau-Restaurantguides beiliegen. -- Christian Haas -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Glaubhaft und kompetent,
Rezension bezieht sich auf: WeinGuide Deutschland 2003 (Gebundene Ausgabe)
Auch wenn ich die "Affenliebe" der Redaktion für das rheinhessische Weingut Keller nicht nachvollziehen kann und auch sonst nicht mit allen Urteilen einverstanden bin - diesen Wein Guide möchte ich nicht missen, auch oder weil man sich über seine Wertungen streiten kann. Aber dies ist dann eben meist ein sinnvoller Streit um Stil und Auffassungsfragen. Was ich vermisse, sind konkrete Degustationsnotizen wenigstens zu den wichtigsten Weinen der genannten Betriebe. Das Verkostungspensum von 4.475 Weinen von 663 Erzeugern ist bei zwei Cheftestern und sechs fachkundigen Mitarbeitern im übrigen durchaus glaubhaft. Was mir beim Gault Millau besonders wichtig erscheint: bei den Newcomern und Aufsteigern liegt die Redaktion fast immer goldrichtig. Da gibt es auch für den Branchenkenner jedes Jahr neues zu entdecken. Um so mehr für den Normalverbraucher. Beispiele gefällig? Die schnelle Reaktion auf den Qualitätsaufschwung bei von Kesselstatt (Aufsteiger an der Saar) z.B.. Oder der Rainer Schnaitmann aus Württemberg, der Aufsteiger aus Württemberg. Ein Volltreffer! Ebenso in Baden: Achim Jähnisch, Martin und Fritz Wassmer. Da darf man auch mal den Premierenauftritt der vielleicht wichtigsten Neuentdeckung des Jahres verpennen. Ich meine das Weinkontor von Dirk Würtz, das man beim GM vergeblich sucht.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
keine alphabet Folge mehr,
Rezension bezieht sich auf: Gault Millau Weinguide Deutschland 2006 (Taschenbuch)
Die Bewertungen wie immer sehr gut, allerdings gibt es jetzt die Reihenfolge innerhalb der Weinbauregionen nach den Trauben, die sie verliehen bekommen haben. Mir ist das zu unübersichtlich. Lieber wie gehabt.
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unverzichtbares Nachschlagewerk für Wein-Genießer,
Von Reinhard Koehrer "raykoehrer" (Kissing, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: WeinGuide Deutschland 2003 (Gebundene Ausgabe)
Mit dem Jubiläumsband Ausgabe Nr.10 präsentiert sich der "Gault Millau Weinguide 2003" mit neuer Titelgestaltung. Ansonsten sind Form und Inhalt bis aufs i-Tüpfelchen gleich geblieben. Auch die Anzahl der Seiten hat sich im Vergleich zur Edition 2002 nicht geändert. Mit 663 besprochenen Winzern wird ein neuer Rekordstand erreicht, dafür ist die Zahl der verkosteten Weine leicht gesunken. Wie man von den Herausgebern Armin Diehl und Joel Payne gewohnt ist, wird dem Leser eine nahezu vollständige Palette der deutschen Spitzenweine und ihrer Erzeuger geboten. Besprochen werden hauptsächtlich die Weine des Jahrgangs 2001. Rotweinfreunde müssen sich allerdings noch ein wenig gedulden: Aufgrund längerer Fassreife sind viele der edlen Tropfen erst im "Gault Millau 2004" zu finden. Nach dem problematischen und manchmal etwas "grünen" Weinen des Jahres 2000 sollte der 2001er für Winzer, Konsumenten und Kritiker eigentlich durchweg Anlass zur Freude sein. Vor allem in den klassischen deutschen Anbaugebieten wie Rheingau und Mosel-Saar-Ruwer zählt 2001 zu den sehr guten Jahrgängen. Leider jedoch konnten einige Erzeuger - darunter auch ein paar Betriebe mit Kultstatus - die in sie gesetzten Erwartungen nicht immer erfüllen. In solchen Fällen nimmt der Gault Millau (wie gewohnt) kein Blatt vor den Mund. Wo Fehler und Mängel auftreten, werden sie unverblümt beim Namen genannt. Dies geschieht aber stets in sachlicher, nüchterner und durchaus konstruktiver Weise, meist verbunden mit dem Wunsch, dass sich die Dinge bald zum Besseren wenden mögen. Man hat dem "Gault Millau" mitunter vorgeworfen, dass er zu oft und zu schnell kritisiert. Dieser Meinung kann ich mich nicht anschließen. Soweit ich das beurteilen kann, sind die Herausgeber um Objektivität bemüht, auch was die verschiedenen Geschmackstendenzen (also trocken oder edelsüß) betrifft. Eine eindeutige Stellungnahme zu Produkten, die nicht gewisse Qualitätsmaßstäbe erreichen, ist mir bedeutend lieber als ein in gewundenen Sätzen verpackter "Verniedlichungsjournalismus" oder gar eine ungehemmte Lobhudelei, wie man sie in der Wein-Szene gelegentlich auch antrifft. Klar hat sich der "Gault Millau" mit dieser Einstellung nicht nur Freunde gemacht. Für den Verbraucher bleibt das Buch jedoch ein Glücksfall: Eine so umfassende und professionelle Darstellung der aktuellen deutschen Weine gibt es im hiesigen Sprachraum wohl kaum ein zweites Mal. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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