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Gaudi


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Produktinformation

  • Audio CD (22. Februar 1990)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Arista UK (Sony Music)
  • ASIN: B000026C1Q
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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1. La Sagrada Familia
2. Too Late
3. Closer To Heaven
4. Standing On Higher Ground
5. Money Talks
6. Inside Looking Out
7. Paseo De Gracia

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Kundenrezensionen

3.9 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Paddy Sixtythree am 21. September 2008
Format: Audio CD
Ich hatte in den 80er Jahren nicht den "Drang", mir alle APP-Alben kaufen zu müssen. Von Gaudi kannte ich nur die zwei Songs "La Sagrada Familia" und "Standing On Higher Ground". Ich fand sie damals schon nicht schlecht, obwohl sie nie zu meinen absoluten Favorites gehörten. Nachdem ab Anfang 2007 alle Alben als Remaster wieder veröffentlicht wurden, wollte ich diese Lücke schließen. Nun kenne ich das gesamte Album. Mein Fazit, nachdem ich mir das gesamte Songmaterial nun ein paar Mal angehört habe: Sehr solide, aber nicht mehr mit der Faszination der frühen Jahre verbunden. Alan Parsons und Eric Woolfson haben mit dem Konzeptalbum Gaudi wieder eine Klangwelt geschaffen, die beeindruckt. Alan ist und bleibt einfach ein Meister seines Fachs. Trotzdem wirkten die beiden Protagonisten uninspirierter als Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre. Ich bin mir nicht sicher, aber vielleicht liegt es auch daran, dass deutlich sparsamer mit orchestralen Elementen (Streicher und Bläser) umgegangen wurde. So klingen die Songs leider etwas zu häufig wie die elektronische Massenware dieser Zeit. Bezüglich der am Project Mitwirkenden haben Alan und Eric wieder einige der "üblichen Verdächtigen" um sich geschart: u.a. Hochkaräter wie John Miles, der Mitte der 70er den Hammerhit "Music" hatte, Ex-"Pilot" Ian Bairnson und meinen persönlichen Liebling Lenny Zakatek.

Trotz dieser bisher eher negativen Einschätzung bleibt festzustellen, dass die Qualität des Albums ansonsten seinesgleichen sucht. Das Ergebnis des Remasters ist (wie bei den bisherigen Veröffentlichungen der APP-Alben) hervorragend.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 14. Januar 2000
Format: Audio CD
Das Konzept, das Alan Parsons zu diesem Album verhalf, beruht auf der Arbeit des spanischen Architekten Antonio Gaudi. Davon inspiriert entstand ein unvergleichliches Album, das den Hörer in das Spanien der Zeit Gaudis entführt. Wie üblich bei Alan Parsons wechseln sich Instrumentalstücke mit Gesangsstücken ab, wobei man die bekannten Stimmen von John Miles, Eric Woolfson und anderen zu hören bekommt. Ein wenig schade finde ich, daß die CD nur knapp 40 Minuten Spielzeit hat, denn die Musik macht wirklich Lust auf mehr. Es ist eben ein echt gutes Alan Parsons-Album, bei dem er wieder alle Register seiner musikalischen Fertigkeiten gezogen hat. Deshalb verdient die CD - trotz ihrer kurzen Spielzeit - volle 5 Sterne! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Alexander Hoefer TOP 1000 REZENSENT am 12. Mai 2011
Format: Audio CD
Auch wenn die Musikkritiker das Project nach der Veröffentlichung von - Eye in the Sky - als ein in den kommerziellen Pop abgedriftetes Popduo ziemlich verschmähten, was ich allerdings in keiner Weise bestätigen kann, war ich sehr traurig, dass sich diese fruchtbare Liaison (Parsons/Woolfson) wenig später auflöste.

Das letzte Album - Gaudi - wurde wahrscheinlich deshalb von der Musikwelt entweder nur noch rudimentär wahrgenommen, oder häufig sogar total übersehen.

Wie bei allen Project Alben liegt auch diesem ein interessantes, um nicht zu sagen geniales Konzept zugrunde. Es geht hier nicht, wie fälschlicher Weise oft falsch interpretiert wird, um die umgangssprachliche Gaudi, sondern es geht um den berühmten spanischen Künstler Antonio Gaudí, den Menschen der 1882 mit dem Bau der gigantischsten und für mich schönsten Kirche Europas - der La Sagrade Familia in Barcelona - begann, aber ihre Fertigstellung leider nicht mehr erlebte, weil er bereits 1926 verstarb. Auch heute fast 140 Jahre danach ist die Kirche noch nicht fertig, oder anders ausgedrückt, es wird regelmäßig restauriert.

Parsons und Woolfson gelingt es mit ihrer Platte die Geschichte dieses Künstlers, und Bau der Kirche hervorragend in Musik umzusetzen. Angefangen von dem bombastischen Titel - La Sagrada Familia - dass das Album mit genialen Vokal- und Pferdesamples eröffnet, und bei dem kein anderer als John Miles mit seiner kraftvollen Stimme dem Lied ein großes Leben verleiht, führt uns das Project mit sieben genialen und wie immer raffiniert ausgefeilten, mal schnellen mal langsamen, aber jederzeit gut instrumentalisierten Artpop- bzw. Art-Rocksongs an das große Thema heran.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 18. Januar 2003
Format: Audio CD
1987 gab es wieder ein Konzept-Album von The Alan Parsons Project, diesmal hat der spanische Architekt Antonio Gaudi als Inspiration gedient.

Mitgewirkt haben die üblichen Project'ler, Alan Parsons und Eric Woolfson sind wieder für Songwriting und Produktion verantwortlich, Andrew Powell hat wieder die Orchesterparts beigesteuert.

Die Instrumentalstücke klingen stark nach The Alan Parsons Project und die Pop-Rock-Songs mit den Stimmen von John Miles, Eric Woolfson u. a. klingen ähnlich wie immer (ist hier aber nicht negativ gemeint!). Die herausragenden Songs sind "Standing on Higher Ground" (überhaupt ein Parsons-Project-Hightlight, obwohl ich die Live-Version von Alan Parsons' Solo-Live-Album noch besser finde) sowie "La sagrada familia" und die instrumentale Reprise "Paseo de gracia". Auch die Ballade "Closer to Heaven" ist sehr schön, das habe ich aber erst später erkannt denn im Kontext des Albums fällt dieser Song nicht auf, wenn man ihn aber mal "separat" hört wirkt er besser.

Insgesamt ein gutes Project-Album, besser als die meisten Kritiker es damals beurteilt haben, allerdings zählt es nicht zu den besten Project-Alben. (Das sind natürlich "Tales of Mystery and Imagination" und "Turn of a Friendly Card".)

Allerdings ist ein Album mit nur knapp 40 Minuten Laufzeit schon ein bisschen wenig.

Leider ist "Gaudi" das finale Project Album geblieben, Parsons und Woolfson gehen seither getrennte Wege. Letzter hat zum Thema Gaudi auch eine Musical Version geschrieben, Premiere 1993 in Aachen.
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