Aus der Amazon.de-Redaktion
Mitte der 80er, in der Blütezeit der deutschen Heavy-Metal-Szene, traten auch die Hamburger Running Wild mit ihrem Debüt
Gates To Purgatory erstmals in Erscheinung. Mittlerweile zählen die Jungs um Bandkopf Rock 'n' Rolf zu einem festen Bestandteil der nationalen Hartwurst-Fraktion, mussten sich diesen Status aber erst hart erarbeiten.
Bereits auf dem ersten Album zeichnete sich ab, dass hier etwas Großes heranwachsen würde, konnten doch schon damals Nummern wie "Victim Of States Power", "Soldiers Of Hell", "Diabolic Force" und die Hymne "Prisoner Of Our Time" internationalem Standard gerecht werden. Schnörkelloser, von Bands wie etwa Judas Priest beeinflusster, Heavy Metal war seinerzeit das Markenzeichen der Truppe, was sich auf dem Nachfolger Branded & Exiled nahtlos fortsetzte, bevor man mit dem dritten Werk Under Jolly Roger melodischere Wege einschlug und einen Imagewechsel -- weg von Nieten und Leder, hin zum Piratenkostüm -- vollzog. --Armin Schäfer