Ich wurde durch Zufall auf dieses Buch aufmerksam, auch eher durch den Autorennamen, wofür Janosch mich jetzt ein bißchen hassen würde. Dass alle wahren Lebenskünstler Versager sind, oder alle wahren Versager Lebenskünstler sein müssen, lernt man in diesem Buch. Es ist Janoschs Geschichte auf so selbstironische, resignierte und auch liebevoll-amateurhafte Weise, dass man beim Lesen teilweise laut loslachen muss und manchmal auch ganz schön nachdenklich und traurig wird..... Es ist ein Buch, das mich lehrte, Selbstkritik zu üben, und dass Janosch ein einzigartiger Autor ist, doch nichts, schon gar nicht er, in irgeneiner Weise, absolut ist. Und es ist ein verschobener Urlaubsroman über eher zufällig zusammengetroffene Menschen, die im Grunde nichts gemeinsam haben und..... lesen Sie's doch einfach selber! "....Ich nahm mir vor, zu lügen. Interviews müssen dazu genutzt werden, sich zu verbergen. Wer einen Autor kennen will, soll seine Bücher lesen. Denn darin kann der Autor, so sehr er sich auch bemühen mag, nichts verbergen; nur der Leser kann blind und taub sein."(Janosch, Gastmahl auf Gomera)