Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Gasparan oder Die letzte Fahrt des Francis Drake
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Gasparan oder Die letzte Fahrt des Francis Drake [Gebundene Ausgabe]

Heinrich Hasebeck , Andreas Venzke
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Hinweise und Aktionen

  • Tipp für Studenten
    Ein Jahr Prime kostenlos und einen 20% erhöhten Eintauschwert auf Trade-In erhalten alle Studenten die bei Amazon Student angemeldet sind.

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 258 Seiten
  • Verlag: Benziger (1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 354536531X
  • ISBN-13: 978-3545365315
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 593.070 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Heinrich Hasebeck
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Heinrich Hasebeck auf Amazon

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Sir Francis Drake war der Befehlshaber einer gewaltigen englischen Flotte, die im Jahr 1595 den Hafen von Plymouth verließ, um Jagd auf die mit Gold und anderen Kostbarkeiten beladenen spanischen Galeeren zu machen. An Bord eines der englischen Schiffe befand sich ein Matrose aus Lübeck. Das, was er beim Aufbruch in die Neue Welt erlebte, hielt er im Tagebuch fest. Er berichtet von Machtkämpfen, Ruhm, Hoffnung, Tod und von einer außergewöhnlichen Liebe.

Tags

 (Was ist das?)
Bei einem Tag handelt es sich um ein Schlagwort, das zum Produkt passt.
Tags erleichtern allen Kunden die Suche und die Sortierung ihrer Lieblingsprodukte.
 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

5 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Von Bach
Format:Gebundene Ausgabe
Gekauft habe ich das Buch eigentlich nur, weil mich interessierte, wie Nombre de Dios in der "Piratenzeit", dem 15./16. Jahrhundert, wirklich gewesen ist - und warum es dazu so gut wie keine zeitgenössisch realitätsnahen Aufzeichnungen gibt. Nach einiger Recherche bin ich auf dieses Buch hingewiesen worden. Gesagt - gekauft.
Nachdem ich auf der Suche nach der gesuchten Stelle durch das Buch blätterte, bemerkte ich, wie ich immer wieder geradezu hineingesogen wurde in die Story - in das Leben an Bord u.a. der "Defiance", Schiff der riesigen Flotte von Francis Drake, auf seiner letzten Reise in die Karibik. So blätterte ich zurück und begann, das Buch von Seite 1 an zu lesen.
Geschrieben in Form eines Tagebuchs, befindet man sich sofort in der Welt des 16. Jahrhunderts. Der (fiktive?) Autor des Tagebuchs, Heinrich Hasebeck, gewährt dem Leser mit einem flüssigen Schreib- und Erzählstil dabei den Einblick vom unteren Rand der Gesellschaft hinein in den damaligen (Seemanns-)Alltag sowie hinauf in die darüber liegenden, hierarchischen Schichten. Dabei ist nichts zu merken von dem heutigen durchgestylten Massenprodukt der Printunterhaltung, in dem es schillernde Helden, Hoffnung und ein Happy End gibt bzw. geben muss. Von Anfang wird der Leser konfrontiert mit der Schonungslosigkeit dieser Zeit, Hunger, Krankheit, Dreck, aber auch der Arroganz der Aristokraten und dem riesigen klaffenden Loch zwischen Arm und Reich, dem "Besitztum" und Verschleiß der "Ressource" Mensch. Aus der Sicht des Heinrich Hasebeck werden dabei im Laufe des Buches viele Geschichten von Mitreisenden sowie eine erstaunliche Dichte an Detailinformationen eingeflochten - seien es gesellschaftliche, politisch-geschichtliche oder schlicht seemännische oder solche im Hinblick auf Kriegsführung - dass dem Leser gar nicht gewahr wird, daß es im Grunde genommen keinen echten Spannungsbogen gibt. Im Prinzip fiebert man von Tag zu Tag mit Heinrich mit und hofft, daß er überlebt in dieser gnadenlosen, teils ekelerregenden Welt.
Das führt mich zu den zwei Negativpunkten des Buches:
1.) es gibt keinen Spannungsbogen, keine Einleitung, Hauptteil, Schluss, ein quasi offenes Ende, was halbwegs befriedigend durch das Nachwort des Autors geschlossen wird.
2.) es gibt viele(!) Informationen, die beiläufig eingeworfen werden über zeitliche Geschehnisse, die nicht weiter erklärt werden. Wenn man hier im Bilde sein möchte, sollte man sich im Vorwege schlaugelesen haben, was in dem Zeitraum der Erzählung alles in Europa vor sich gegangen ist, insbesondere zwischen England, Frankreich und Spanien.

Unterstreichen möchte ich die Aussage meines Vorrezensenten: es ist ernüchternd, teils erschütternd, wie geradezu rücksichtslos die "Idol-Figur" Francis Drake auseinandergenommen wird. Am Ende bleibt dem Leser anstatt Bewunderung nicht viel mehr als ein Kopfschütteln übrig für den Mann, den man vor dem Lesen des Buches noch als "großen Helden der Geschichte" betitelt hat.
Und: ja, man legt tatsächlich mit gewisser Erleichterung das Buch aus der Hand ob der Erkenntnis, im 21. Jahrhundert in Europa leben zu dürfen.

Ach so, und warum man über Nombre de Dios nicht wirklich tiefgreifende Informationen findet...nun, lesen Sie selbst ;)
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Vorliegendes Buch spannend geschrieben,führt uns auf eine ehe ungewöhnliche Weise,an der Seite eines ungewöhnlichen "Helden",in eine Zeit,in der Blödheit,Arroganz,Selbstüberschätzung und viehische Grausamkeit nur zu gewöhnlich waren.Irgendwie modern,nicht wahr?Das Bestürzende daran ist,dass das absolut Negative in diesem Buch Sir Francis Drake ist,ein Held und Vorbild für viele Generationen,meiner einschliesslich.Es ist nicht leicht als Fan von C.S.Forrester,mitanzusehen,wie ein Idol vom Podest geschmissen und auf sein menschlisches Mass gestutzt wird.Er ist arg klein geworden.Das,was im Gegenzug,Bewunderung,aber auch Unverständnis,aus heutiger Sicht hervorruft,ist die fast unbegrenzte Leidensfähigkeit der Menschen in einer Zeit,die schon über die dumpfe Kritiklosigkeit des Mittelalters hinaus ist.Erleichtert legt man das Buch zur Seite,mit dem guten Gefühl,dass heute in modernen Zeiten,kein Mensch mehr zum Massenidol und Verführer werden kann.Wer lacht da so hämisch.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:








Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar