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Gaslicht und Schatten
 
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Gaslicht und Schatten

Phyllis Calvert , James Mason , Anthony Asquith    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Phyllis Calvert, James Mason, Stewart Granger
  • Regisseur(e): Anthony Asquith
  • Komponist: Cedric Mallabey
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Phoenix Neue Medien GmbH
  • Erscheinungstermin: 13. Juni 2006
  • Produktionsjahr: 1944
  • Spieldauer: 103 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000GB7E16
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 72.294 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Fanny arbeitet als Zofe bei einem Minister, dessen uneheliche Tochter sie ist. Erst in Harry, der aus besten Kreisen stammt, findet sie ihr Glück. Romantischer Filmklassiker von 1944.

Blickpunkt: Film

Fanny arbeitet als Zofe bei einem Minister, dessen uneheliche Tochter sie ist. Erst in Harry, der aus besten Kreisen stammt, findet sie ihr Glück. Romantischer Filmklassiker von 1944.

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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schöner alter Klassiker 23. Dezember 2007
Von Jean Ignace Isidore Gérard TOP 1000 REZENSENT
Viel zu meckern gibt es nicht. Für 5,97 EUR (aktueller Preis) kriegt man einen schönen alten britischen Film mit viel Gefühl, Dramatik, Adel und einem jungen Stewart Granger.

Was die DVD betrifft muss ich aber leider sagen, das ich auf den letzten 2 Minuten kleine Aussetzer habe, aber das liegt vielleicht nicht bei jeder DVD vor. Der englische Ton ist recht leise und das Bild manchmal etwas unscharf. Da der Film aber von 1944 ist und nicht restauriert wurde, kann ich damit sehr gut leben.

Wer alte englische Film mag, wird diesen auch gut finden. James Mason ist ein rechter Bösewicht und Stewart Granger ein Gentleman wie immer. Zur Handlung möchte ich nur folgendes Sagen, da ich finde die Amazonbeschreibung ist etwas kurz:

Fanny kommt an ihrem 19. Geburtstag von einem Internataufenthalt nach Hause. Sie wird Zeuge, wie ihr Vater von Lord Manderstoke (James Mason) in einem Streit getötet wird. Er wird später vom Gericht freigesprochen - ein Mann seines Ranges kann unmöglich einen Mann, der ein Etablissement mit zweifelhaften Ruf unterhalten hat, umgebracht haben. Kurze Zeit später stirbt Fannys Mutter. Sie ist nun vollkommen alleine. Sir Seymor nimmt sie als Hausmädchen bei sich auf und eröffnet ihr, das er in Wirklichkeit ihr Vater ist. Als seine Frau, also eigentlich Fannys Stiefmutter, dies erfährt, erpresst sie ihren Mann, weil sie Lord Manderstoke (ja, den Mörder) heiraten will. Sir Seymor bringt sich darauf hin um. Sein persönlicher Sekretär ist Harry Somerford (Stewart Granger). Erst als Fanny diesen Mann kennenlernt, scheint sie endlich einmal Glück im Leben zu haben... doch dann tritt Lord Manderstroke wieder in ihr Leben und Harrys Familie ist auch nicht gerade von der Beziehung zwischen Harry und Fanny begeistert. Das Drama kann nun seinen eigentlich Lauf nehmen.

Große Gefühle, aber nicht kitschig. Gute Schauspieler und eine tolle Geschichte. Empfehlenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Berlinoise TOP 500 REZENSENT
In den 40er Jahren produzierte die britische Filmgesellschaft Gainsborough Pictures eine überaus erfolgreiche Serie von romantisch-abenteuerlichen Liebesgeschichten aus vergangenen Jahrhunderten, bekannt als die "Gainsborough Melodramas" oder "Gainsborough Gothics", von denen die heute noch bekanntesten "The Man in Grey" und "The Wicked Lady" sein dürften.
Hier also die heute etwas weniger bekannte Verfilmung des Romanes "Fanny by Gaslight" von Michael Sadleir.

Als die 19jährige Fanny (Phyllis Calvert) um 1880 nach 10jährigem Internatsaufenthalt nach London in ihr Elternhaus zurückkehrt, kommt sie gerade rechtzeitig, um mitzuerleben, wie ihr Vater bei einem Streit mit Gerry Manderstoke (James Mason) getötet wird.
Bei einer folgenden Gerichtsverhandlung und am Sterbebett ihrer Mutter muss Fanny erfahren, daß ihr vermeintlicher Vater gar nicht ihr Vater, sondern ein Bordellbetreiber war und sie ihren leiblichen Vater aufsuchen soll.
Zu diesem entwickelt sie schnell eine innige Bindung, aber immer wieder kreuzt der finstere Lord Manderstoke ihren Weg, treibt indirekt ihren Vater in den Selbstmord und droht auch ihre sich anbahnende Romanze mit dem jungen Anwalt Harry Somerford (Stewart Granger) zu gefährden...

Eine aus heutiger Sicht merklich angestaubte Geschichte, gewiss, aber dennoch nicht ohne Reiz, der hauptsächlich aus einer sehr stimmungsvoll-atmosphärischen Inszenierung mit liebevoller Ausstattung, schöner Schwarzweißfotografie und vor allem sehr guter Besetzung resultiert.
Neben der bezaubernden Phyllis Calvert und dem sehr jungen Stewart Granger überzeugt vor allem James Mason in einer für die damalige Zeit für ihn typischen Rolle als eleganter, abgrundtief schlechter, aber dennoch gefährlich faszinierender Schurke. Wie er zum Beispiel seine Geliebte in einem Lokal demütigt und ihr dann auf ihre Frage, ob er sie denn gar nicht liebe, galant die Hand küsst, um dann "Nein" zu sagen, das macht ihm so charismatisch-böse so leicht keiner nach.
Leider sind seine Auftritte, obwohl er in den credits an zweiter Stelle nach Phyllis Calvert genannt wird, rar und als Fan fragt man sich, warum man ihn nach so großartigen Hauptrollen wie in "I Met a Murderer" (1939) oder "The Night Has Eyes" (1942) noch in so relativ kleine Rollen gesteckt hat.

Für mich knappe vier Sternchen, aber man sollte schon Fan des Genres, der Darsteller oder generell Freund nostalgischer Filme sein, um "Gaslicht und Schatten" genießen zu können.

Die hier rezensierte DVD enthält die ungekürzte Originalfassung, Achtung, es gibt auch eine ältere 90-Minuten-Fassung, in der unter anderem die Bordell-Thematik zur Erreichung einer früheren Altersfreigabe herausgeschnitten wurde.
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