Kurzbeschreibung
Hamburgs Gärten müssen im 17. und 18. Jahrhundert besonders zahlreich, schön und prächtig gewesen sein: "Hast du Lust Fürstliche Gahrten zu sehen / so komm nur nach Hamburg / da kann man dir nicht einen / nicht fünfe / nicht zehn / sondern dreißig / vierzig / fünfzig welche mehrentheils den stattlichen Fürstlichen Gahrten wenig / ja wol gar nichtes nachgeben / zeigen...", so schrieb 1663 der Dichter und Gartenfreund Johann Rist über die Stadt an der Elbe. Anhand von schriftlichen Überlieferungen, Pflanzenlisten, Karten und Ansichten - wie etwa der detailreichen Vedute des Gartens des Ratsherren Caspar Anckelmann, einer Gouache des Hamburger Blumenmalers Hans Simon Holtzbecker - rekonstruieren die Fachautoren in dieser stattlichen Publikation ein äußerst anschauliches Bild der "blühenden" Hansestadt zwischen Barock und dem frühen 20. Jahrhundert.
Über den Autor
Dr. Claudia Horbas, geb. 1963, Kunsthistorikerin, Mitarbeit an den Staatlichen Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg sowie am Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Hansestadt Lübeck. Seit 2002 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Museums für Hamburgische Geschichte.Nach einer Buchhandelslehrein Lübeck Studium der Deutschen Altertums- undVolkskunde, Geschichte, Germanistik, Kunst- und Musikgeschichte an den Universitäten Hamburg und Kiel; 1970 Promotion. Seit 1971 am Museum für Hamburgische Geschichte tätig, seit 2002 als Direktorin. Langjährige Lehrtätigkeit an der Universität Hamburg und der Hochschule für Künste Bremen. Zahlreiche Publikationen und Ausstellungen unter anderem auf dem Gebiet der historischen Kleidungs- und Textilforschung, der Hamburger Musikgeschichte, zum Brauchtumund zu den Objektbeständendes Museums für Hamburgische Geschichte.