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Das Gartenfest und andere Erzählungen
  
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Das Gartenfest und andere Erzählungen [Gebundene Ausgabe]

Katherine Mansfield , Herberth E. Herlitschka , Marlys Herlitschka
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 306 Seiten
  • Verlag: Nymphenburger Verlagshandl. (1953)
  • ASIN: B0000BLAW6
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.878.162 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Das Gartenfest
OT The Garden Party and Other Stories OA 1922 DE 1937 Form Kurzgeschichten Epoche Moderne
Die moderne Kurzgeschichte (Short Story) ist eine Erfindung der englischsprachigen Literatur. Bei Autoren wie Katherine Mansfield, James R Joyce und D. H. R Lawrence avancierten Kurzgeschichten zu assoziationsreichen Texten, die oft keine Handlung im herkömmlichen Sinn erkennen lassen. Mansfield vollendete das Genre – nicht zuletzt, weil die Kurzgeschichte bis zu ihrem frühen Tod ihre einzige literarische Ausdrucksform blieb.
Entstehung: Das Gartenfest war nach Prelude (1916) und Seligkeit (1921) Mansfields dritter Band mit Kurzgeschichten und der letzte, der vor ihrem Tod veröffentlicht wurde. Viele Geschichten erschienen zunächst in Magazinen wie dem London Mercury oder Sphere.
Inhalt: Die Skizzen und kurzen Erzählungen, die in Neuseeland und England spielen, handeln nicht von dramatischen Ereignissen, sondern sind minutiöse Charakter- und Genrestudien. Klimax der Geschichten ist kein plötzlicher Wendepunkt, allenfalls gibt es eine plötzliche Erhellung im Leben der Figuren, die für sie zwar weit reichende Konsequenzen haben kann, aber nur als schweigende Wahrnehmung dargestellt wird.
Die Geschichten bilden miteinander ein komplexes Beziehungsgeflecht. Am auffälligsten ist das Thema des Todes, das sich wie ein roter Faden durch alle Erzählungen zieht. In der Titelgeschichte werden die Gäste eines Gartenfestes mit dem tragischen Tod eines weniger privilegierten Mannes konfrontiert. Die längste Kurzgeschichte, An der Bucht, die in ihrer Vielschichtigkeit an den Roman Die Wellen von Virginia R Woolf erinnert, basiert auf Reminiszenzen an die Kindheit und Jugend der Autorin. Ein Grund für die Modernität ihrer Geschichten liegt auch darin, dass Frauen sich in ihnen gegen das klassische Rollenverhalten wehren. So zeigt beispielsweise die Protagonistin Linda Burnell in An der Bucht, dass es so etwas wie einen Mutterinstinkt nicht gibt.
Struktur: Bei Mansfield ist wie bei vielen anderen Autoren der Moderne die Konzentration auf einen bestimmten Augenblick erkennbar. Generell vermitteln die 15 Geschichten ein Gefühl von großer Dringlichkeit. Charakteristisch sind ihr experimenteller Stil, die Art, wie die Erzählstimme auf viele Figuren verteilt wird. Ein generalisierender Erzählerstandpunkt fehlt. Wie bei James R Joyce in Dubliner ist die Distanz des Erzählers zum Erzählten verringert. Die Technik der erlebten Rede und des Bewusstseinsstroms (stream of consciousness, R Stichwort S. 1169) lässt Gedanken, Reflexionen und Gefühlsregungen der Figuren unmittelbar zum Ausdruck kommen. Die Sprache ist der Stimmung der Charaktere angepasst.
Wirkung: Simone de R Beauvoir zitierte in ihrem umfangreichen Werk Das andere Geschlecht (1949) die autobiografisch gefärbten Geschichten von Mansfield, weil sie ihrer Meinung nach die Prozesse sichtbar machen, die Frauen in einem häuslichen Kontext verorten. Die Kurzgeschichten von Katherine Mansfield haben eine Form perfektioniert, in der es weniger auf das ankommt, was gesagt wird, als auf das, was zwischen den Zeilen zu lesen ist. Wieder aufgegriffen und erweitert wurde diese Schreibweise in den 1980er Jahren von Raymond R Carver. K. v. H. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Die Skizzen und kurzen Erzählungen, die in Neuseeland und England spielen, handeln nicht von dramatischen Ereignissen, sondern sind minutiöse Charakter- und Genrestudien. Klimax der Geschichten ist kein plötzlicher Wendepunkt, allenfalls gibt es eine plötzliche Erhellung im Leben der Figuren, die für sie zwar weit reichende Konsequenzen haben kann, aber nur als schweigende Wahrnehmung dargestellt wird. Die Geschichten bilden miteinander ein komplexes Beziehungsgeflecht. Am auffälligsten ist das Thema des Todes, das sich wie ein roter Faden durch alle Erzählungen zieht. In der Titelgeschichte werden die Gäste eines Gartenfestes mit dem tragischen Tod eines weniger privilegierten Mannes konfrontiert. Die längste Kurzgeschichte, An der Bucht, die in ihrer Vielschichtigkeit an den Roman Die Wellen von Virginia R Woolf erinnert, basiert auf Reminiszenzen an die Kindheit und Jugend der Autorin. Ein Grund für die Modernität ihrer Geschichten liegt auch darin, dass Frauen sich in ihnen gegen das klassische Rollenverhalten wehren. So zeigt beispielsweise die Protagonistin Linda Burnell in An der Bucht, dass es so etwas wie einen Mutterinstinkt nicht gibt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
ein Buch mit Nachwirkung 19. Januar 2003
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wer bereits ein Buch von EvD gelesen hat und dem dessen Schreibstil gefällt, der wird von diesem Punkt der Betrachtung aus, jedes Buch gerne lesen, denn sein Stil ist immer der Gleiche. EvD ist groß in der Kunst des Erzählens. Er hat die seltene Gabe Sachverhalte und Fakten interessant und faszinierend für den Zuhörer wie auch Leser herüber zu bringen. Mit seinen Thesen mag man streiten und man muß nicht alles für bare Münze nehmen, aber sein erzählerisches Talent ist grenzenlos und wird noch lange seinesgleichen suchen.

Auch dieses vorliegende Buch ist ein Däniken-Klassiker und gehört mit zu den ältesten Büchern des Autoren überhaupt. Seine Reisen führen ihn zum Gold der Götter in Südamerika, nach China zu den dortigen Götterspuren, nach (auf) Nan Madol, zu den Indianern und deren Mythologien und zu vielen Raritäten und Kuriositäten . Einiges in diesem Buch hätte EvD fast seine Reputation gekostet, da Nachforschungen und Beweise sich schwierig bis unmöglich gestalteten. EvD hatte Glück im Unglück und auch dieses Buch mehrte nur seinen Ruhm als „Sonntagsforscher" der die Wissenschaften der Welt in Atem hält. Ein Klassiker und Meilenstein mit jahrzehntelanger Nachwirkung für alle Thematikbegeisterten und für EvD selbst auch... empfehlenswert.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Timo Brandt TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Katherine Mansfield, englische Dichterin und Erzählerin, durfte nur 32 Jahre alt werden. Bis auf das Buch In einer deutschen Pension ist sie auch heute noch in Deutschland relativ unbekannt. Doch Mansfield lesen, das heißt Leben in Buchform zu bekommen; das heißt Spiegel und Bilder im gleichen Maß vor seinen Augen zu finden.

Mansfields Short Storys sind so etwas wie realistische Semantik - die beschaulichen Alltagsgeschichten, von denen sie berichtet, die ineinander greifenden Abläufe und Ebenen innerhalb von Gedanken, Beziehungen, Familien, Gesellschaften, zeigt sie mühelos und eher nebenbei auf, als würde der tiefe Raum, der sich unter ihren Oberflächen findet, sich ganz von selbst auftun, wenn sie nur einen präzisen Rahmen dafür strickt.

Es sind Geschichten von den Schlaglöchern des Lebens, nicht von den Dramen des Lebens, nicht von Tiefpunkten des Lebens, sondern von den einfachen Schlaglöchern, die unvermittelt kommen und gehen. Vielleicht der Tod des tyrannischen Vaters und dann die Einsicht, dass die Abläufe noch immer so eingefahren sind, als überwache er das Leben seiner Töchter noch aus dem Grab heraus; oder die plötzliche Erkenntnis, dass man sich verändert hat; und oft auch nur das Begreifen, dass sich ein Weltbild mit einem Wort, einem Moment ändern kann, weil alle Dinge potenzielle Schwellen sind. Jedes Leben ist ein Ereignis, voll gebrochener Ereignisse, und das kann Mansfield zeigen, wie keine andere.

Wer die Welt, in all ihrer Schönheit, Tücke, Unerklärtheit, Möglichkeit, Verschiedenheit beschrieben, aber nicht erklärt haben will, der sollte Katherine Mansfield lesen und am Besten mit diesem Buch beginnen. Er wird wunderbare Bilder und Gefühle erfahren, die er genauso kennt, wie sie hier beschrieben werden; er wird sein Leid finden und auch seinen Zweifel - und wahrscheinlich auch sein Glück.
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Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
In anderen Büchern von ihm bin ich immer wieder auf seinen Hinweis zu diesem Buch gestoßen. Ich hatte es vor langer Zeit bei Amazon gefunden und mir nun nocheinmal vorgenommen.Insbesondere die beiden letzten Kapitel und hier seine Meinung zu dem "ES" ,wie er es nennt, liegen voll auf meiner Linie nur mit dem Unterschied, dass er diese Erkenntnis schon 20 Jahre vor mir hatte und ich mich heute in meiner Meinung durch ihn bestätigt sehe. ES kann man, wie man, es auch immer nennt, nicht leugnen und nicht abschließend beschreiben - es bliebt ES und für mich habe ich als Fazid erkannt:
Rituale und Sprache sind stets nur BEkenntnis -
ES wird wahr allein durch ERkenntnis!
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