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Der Garten Eden
 
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Der Garten Eden [Gebundene Ausgabe]

Ernest Hemingway
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Rowohlt, Reinbek; Auflage: 3 (1987)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498028782
  • ISBN-13: 978-3498028787
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 439.058 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ernest Hemingway
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In Spanien und an der französischen Riviera verbringt der junge amerikanische Schriftsteller David Bourne mit seiner Frau Catherine ausgedehnte Flitterwochen. Doch bald fallen Schatten auf das Paradies: Catherine beginnt ein gewagtes Spiel mit ihrer sexuellen Identität. Mit immer neuen Provokationen stürzt sie David in eine Krise, die sich in einer ménage à trois mit der schönen Französin Marita zuspitzt. Dieser Roman zeigt einen anderen Hemingway als den, der zum Inbegriff des Machismo wurde. «Er enthält Seiten, die zum Besten gehören, was Hemingway je geschrieben hat.» (John Updike). Ein Roman aus dem literarischen Nachlaß Hemingways, der bei seinem Erscheinen als literarische Sensation gefeiert wurde. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor

Ernest Hemingway, 1899 als Sohn eines Arztes in Illinois (USA) geboren, ging 1921 als Journalist nach Europa und in den Nahen Osten. 1954 erhielt er für sein schriftstellerisches Werk den Nobelpreis für Literatur. Danach verbrachte er fünf Jahre in Paris. 1961 schied er nach schwerer Krankheit freiwillig aus dem Leben.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

53 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Abgründe im Paradies, 21. Januar 2003
Von 
Gerd Lodenkämper (Puerto de Sóller, Balearen Spanien) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Garten Eden (Taschenbuch)
David und Catherine Bourne, heftig verliebt und frisch verheiratet, verbringen scheinbar unbeschwerte Flitterwochen an der südfranzösischen Küste, essen und trinken viel und gut und lieben sich ausgiebig. Fast könnte man meinen, sie erleben so etwas wie das Paradies, das für Hemingway irgendwo an der Riviera und in Spanien (aber auch in Key West und auf Kuba) lag.
Auch David ist Schriftsteller. Catherine ist in steigendem Maße eifersüchtig auf seine Welt des Schreibens, von der sie sich ausgeschlossen fühlt. Sie kommt nicht damit klar, wenn er sich in diese Welt begibt, in der er u.a. eigene Erlebnisse und Konflikte zu verarbeiten sucht, so eine Geschichte von der Elefantenjagd mit seinem Vater, der einst gemeinsam mit anderen vor dem 12jährigen David brutal einen Elefanten niedermetzelte, um an dessen Elfenbein zu gelangen. David hatte den Elefanten, dessen Leiden ihn ein Leben verfolgen werden, entdeckt und fühlt sich seitdem als sein Verräter.
Catherine, 21 Jahre jung, versucht zunächst durch Rollenspiele Davids Aufmerksamkeit zu gewinnen und von der Schriftstellerei abzulenken, indem sie sich wie ein Mann gibt, was David reizvoll findet, und sich ihm auch sexuell entsprechend nähert, was er widerwillig, aber auch fasziniert, mitspielt. Schließlich bändelt sie mit einer schönen jungen Französin namens Marita an, von der sie bemerkt hat, daß sie in David verliebt ist. Das Spiel mit dem Feuer beginnt, ohne daß Catherine es bewußt zu werden scheint, und sie verführt die beiden zu einer „ménage á trois". Aufgeklärt und anti-spießig, wie sie sich geben, haben sie zunächst viel Spaß bei der Sache, doch langsam und allmählich , großartig subtil dargestellt von dem angeblichen Macho, kommt das Unheil auf, da sie sich natürlich alle überfordert haben, besonders Catherine, die das Ganze aus ihren Ängsten und ihrem schon vorher erkennbaren Hang zu den dunklen Seiten der Liebe und den Abgründen der Seele heraus inszeniert hat. Es kommt also zum Chaos, von dem keiner unbeschadet bleibt, in welcher Form und welchem Ausmaß sollte hier nicht verraten werden.
Hemingway war ein Meister der kurzen Sätze und der griffigen, unangestrengten Dialoge. Wer ihn nicht kennt, wird überrascht sein von der Verletzlichkeit, mir der er seine Figuren darstellt, und über die Sensibilität staunen, die seine Beschreibung der Menschen und Landschaften auszeichnet. Er war halt ein hochempfindsamer Schriftsteller, der sich in seine Figuren, darunter die einfachsten Leute, hinein versetzen konnte wie wenige andere, und der hier anhand von Catherine Bourne zeigt, welche Frauengestalten er kreieren konnte. Das Macho-Image ist oberflächlich, sicher entstanden durch seine Vorlieben für Jagd, Stierkampf und Whiskey - gut gemixte Drinks waren ihm noch lieber - und seine Beziehungen zu überaus interessanten (und sehr attraktiven) Frauen. Wie er in diesem nachgelassenen Roman, dessen 1.500 Manuskript-Seiten vom Verlag auf 300 heruntergekürzt wurden, zeigt, waren ihm auch die düsteren Seiten der menschlichen Seele keineswegs fremd. Aber auch die Passagen am Anfang, als noch eitel Sonnenschein herrscht und die Konflikte weit entfernt zu sein scheinen, sind wunderbar einfühlsam verfaßt, etwa wenn David und Catherine sich nachts im Hotelzimmer lieben und hören, wie die Fischerboote mit der ersten Brise zum nächtlichen Fang hinausfahren. Genauso sinnlich werden die Eß- und Trinkgewohnheiten seiner Figuren beschrieben, allein schon deswegen macht es Spaß, das Buch zu lesen; es verlangt einen geradezu nach den köstlichen Imbissen, die wiederholt genossen werden, und diese mit kaltem Weißwein oder Bier hinunterzuspülen. Über 15 Jahre lang soll er immer wieder an der Geschichte geschrieben haben, die in den 20er Jahren spielt - wie traumhaft es damals zum Beispiel in Cannes gewesen sein muß - und natürlich autobiographische Züge trägt, wie so vieles bei ihm. Sein Fundus war weniger die Phantasie als sein eigenes reiches Leben. Beim jetzigen zweiten Lesen (nach seinem Erscheinen 1987) war ich vom Zauber dieses Schriftstellers noch mehr überwältigt als damals, ein Buch, das heute geschrieben sein könnte, oder auch nicht; denn wer könnte das schon: Die einfachen Freuden des Lebens mit einfachen Worten in einer Weise beschreiben, daß man nicht loslassen kann und dabei andere Dinge vernachlässigt, das muß ihm erst mal einer nachmachen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Paradies einer Dreiecksbeziehung, 16. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Garten Eden (Taschenbuch)
Ernest Hemingway (1899 - 1961) hatte 1946 mit der Niederschrift dieses autobiographisch gefärbten Romans begonnen. Im Laufe der Jahre war das Manuskript auf 1500 Seiten angewachsen, doch zu einer Überarbeitung kam der Autor nicht mehr, Hemingway starb 1961. Im Einverständnis mit den literarischen Nachlaßverwaltern und Erben erschien 1986 eine gekürzte Ausgabe. Wie der biblische Titel nahelegt, ist der "Garten Eden" vordergründig die Geschichte der Inbesitznahme und des Verlustes des Paradieses. Die beschriebene Dreiecksbeziehung des Schriftstellers David Bourne, seiner Frau Catherine und der schönen Französin Marita ist gewissermaßen das Sinnbild der Sehnsucht nach der Unschuld der frühen Jahre. Der "Garten Eden" ist aber auch die Hoffnung des Schriftstellers, Glück und Schmerz wahrhaft zu empfinden und wieder schreiben zu können. Dieser Roman zeigt dem Leser einen anderen Hemingway, er enthält Seiten, die zum Besten gehören, was er je geschrieben hat. Manfred Orlick, Halle (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Hemmingways Masterpiece, 25. Oktober 2001
Rezension bezieht sich auf: Der Garten Eden (Taschenbuch)
Selten hat mich eine Erzählung Hemmingways derart gefesselt und so in ihrem Bann gezogen. Er bricht hier mit seiner typischen perspektive und Erzählweise, die durch seine früheren Werke wie z.B. Fiesta, der alte Mann und das Meer, etc., bekannt wurde.
Hier glänzt er durch eine erschütternd emotionale und feinfühlige Darstellung einer Dreiecksbeziehung und den sexuellen Irrungen aller Personen.
Für mich zweifelsohne sein zwar untypischistes, jedoch bewegenstes Werk.
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