Die Verfilmung von John Irvings berühmten Roman „Garp und wie er die Welt sah“ ist eine Klasse für sich und zählt nicht ohne Grund zu den besten Verfilmungen von Irvings Stoffen.
Brillant in Szene gesetzt von dem Regie-Veteran George Roy Hill (Der Clou, The great Waldo Pepper) brilliert der junge Robin Williams als T.S. Garp, der von Kindheit an träumt Ringer und erfolgreicher Schriftsteller zu werden. Als seine Mutter (Glen Close), eine energische Krankenschwester die die Dinge gerne selbst in die Hand nimmt und unter Kontrolle behält, ihm mit einem Buch zuvorkommt und ihm keine Freiräume lässt, beginnt eine grandios erzählte Farce. Dabei werden viele Konventionen gebrochen und das konservative Amerika bloßgestellt.
Die DVD aus dem Hause Warner bietet erfreulicher Weise zur Abwechslung mal wieder ein gutes, sauberes Bild im Originalformat von 1,85:1. Die Farben des anamorphen Transfers sind frisch und es finden sich kaum defekte. Der Ton liegt in Englisch in Dolby Digital 2.0 (Surround). In Deutsch hat man dankenswerter Weise die Originalsynchro in Mono auf die DVD gepresst.
Leider befinden sich keinerlei Extras auf der Scheibe. Es gibt lediglich einen Trailer für die James Dean Collection. Das ist natürlich nicht ausreichend und führt zum Punktabzug. In Zeiten allerdings, in denen Warner seine Filmschätze in der Reihe „Endlich auf DVD!“ in miserabler Qualität veröffentlicht, muss man schon sehr dankbar sein, dass der Film hier in guter Qualität enthalten ist.