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Garp und wie er die Welt sah Taschenbuch – 4. November 1982


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 688 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 51 (4. November 1982)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499150425
  • ISBN-13: 978-3499150425
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 3,6 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (100 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 39.854 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

John Irving wurde 1942 in Exeter in New Hampshire geboren. Als Berufsziele gab er schon sehr früh an: Ringen und Romane schreiben. Irving lebt und schreibt heute abwechselnd in New England und Kanada.

Produktbeschreibungen

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"Garp war von Natur aus ein Geschichtenerzähler", sagt der Erzähler in John Irvings packendem Roman, und meint damit den Protagonisten des Buches, den Romanautor Garp, der mit Irving einiges gemeinsam hat. "Er konnte sich eine Sache nach der anderen ausdenken, und alles paßte irgendwie zusammen." In Irvings Klassiker (so bezeichnet in einer Ausgabe des amerikanischen Verlages Modern Edition und mit neuem Vorwort des Autors) gibt es viele verrückte Charaktere und grotesque Szenen, und dennoch ist jede Szene irgendwie realistisch und jede Person irgendwie lebendig. Zwar finden sich sicher viele Romanautoren aus Irvings Generation, die einen Roman mit einem Romanautor als Protagonisten besetzt haben, dessen Leben und Bücher sich sowohl gegenseitig als auch im vorliegenden Buch spiegeln. Transsexuelle Football-Spieler, Revolverhelden, die sich gegenseitig das Hirn rausschießen, mehrfacher Ehebruch, Bären auf Einrädern, wahnsinnige Feministinnen, die sich die Zunge aus Mitgefühl mit dem gefeierten Opfer einer scheußlichen Vergewaltigung abschneiden -- bei Irving jedoch werden sie alle zu Menschen. Selbst der Bär paßt ins Buch. In einer Schlüsselszene verführt Garps Frau gerade einen jungen Mann, als Garp seine jungen Söhne mit einem rücksichtslosen Autotrick erfreut (eine der wenigen Szenen, die auch in der Filmversion auf wunderschöne, unheimliche und herzzerbrechende Weise realisiert sind). Viele Autoren wären schon mit der Situationskomik zufrieden gewesen, doch bewahrt Irving die Ganzheit dieser Szene, indem der Rest des Buches darauf aufbaut.

Die Frage, wie es der Autor schafft, mit solch einer tödlichen Mischung aus Slapstick und Horror bei den Lesern durchzukommen, läßt sich nur folgendermaßen beantworten: das Buch spiegelt genau das wieder, was wir tagein tagaus erleben, mit dem Unterschied, daß Irving eine Kunst daraus macht. In den Worten von Garp ist das Leben "eine verbotene Seifenoper", und wer kann ihm da schon widersprechen? Wer Garp zwanzig Jahre nach dessen Erstveröffentlichung liest, ist verblüfft, auf welch elegante Weise Irving seine bizarre und komplexe Geschichte strukturiert. So z.B. die beiden bekanntesten Episoden des Buches, die vom "Under Toad" ("toad" bedeutet "Kröte" im Englischen und ähnlich klingt auch "tow" das soviel wie "Sog" oder auch "ziehen" bedeutet ) und Garps Geschichte von "The Pension Grillparzer", die wie ein bernsteinfarbenes kafkaeskes Insekt durch den Roman hindurchschimmert. Als Garp seinen Sohn vor dem "undertow", dem Unterstrom, des Meeres warnt, stellt sich sein Sohn ein Monster vor, den "Under Toad", eine Art Kröte, das unter den Wellen lauert um ihn in die Tiefe zu ziehen. Dieses eher erheiternde Mißverständnis wandelt sich bald in etwas Bedrohliches, sobald der Leser die Parallele zu einem Traum in "The Pension Grillparzer" erkennt, in dem der Tod prophezeit wird. Garps letzte Worte sind "Es ist wie ein Traum!" Und Irving, der in Wien studiert hat, machte sich die Ähnlichkeit des englischen "Toad" mit dem deutschen "Tod" zunutze. Bei so viel Tod ist Garp dennoch vor allem eine lebhafte Geschichte und gleichsam eine Bereicherung für die Literatur und für unser Leben. Wie Garps stottender Lehrer es ausdrückt: "voll von Wah-ah-Wahnsinn und Trauer". Das Buch ist nicht nur eine Bereicherung für die Literatur, sondern bereichert auch unser Leben. --Tim Appelo -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Garp und wie er die Welt sah
OT The World According to GarpOA 1978 DE 1979 Form Roman
Der Roman um das Leben des Schriftstellers T. S. Garp und seine feministische Mutter Jenny Fields wurde ein Weltbestseller und begründete den anhaltenden Erfolg des Autors John Irving, der sich hier als einer der großen zeitgenössischen Erzähler Amerikas bewies.
Inhalt: Das Leben des Titelhelden beginnt außergewöhnlich. Die pragmatische Krankenschwester Jenny Fields will ein Kind, aber keinen Mann. Also nutzt sie die Erektion des im Zweiten Weltkrieg schwer verwundeten Bordschützen Garp für ihre Zwecke und gibt dessen Namen an ihren so gezeugten Sohn weiter. Als dieser schulpflichtig wird, nimmt sie eine Stelle als Krankenschwester in der für ihn vorgesehenen Schule in New Hampshire an. Gegen Ende der Schulzeit verliebt sich Garp in Helen Holm, die Tochter seines Ringkampftrainers. Sie bestärkt ihn in seinem Wunsch, Schriftsteller zu werden, doch muss Garp erkennen, dass es ihm noch an der notwendigen Lebenserfahrung mangelt. Also reist er nach Europa und macht in Wien einige Erfahrungen, die ihn zum Schriftsteller reifen lassen; er schreibt seine erste gelungene Geschichte. Doch auch die mitgereiste Mutter hat ein Buch geschrieben – ihre Autobiografie mit dem Titel »Eine sexuell Verdächtige« hat durchschlagenden Erfolg und macht sie zur Leitfigur der Frauenbewegung.
Garp gründet nach seiner Rückkehr aus Europa mit Helen eine Familie, die Söhne Walt und Duncan werden geboren. Beruflich kann er sich als Autor etablieren. Garp könnte ein harmonisches Leben führen, wäre da nicht die ständige Konfrontation mit dem Ruhm seiner Mutter sowie die Auseinandersetzung mit den »Ellen-Jamesianerinnen«, einer Gruppe von Feministinnen, die sich aus Solidarität mit einer als Kind Vergewaltigten die Zunge abschneiden. Unterstützung findet Garp bei seinem langjährigen Freund Roberta, einem transsexuellen ehemaligen Footballspieler.
Garps Familienleben wird jäh zerstört, als sich ein Unfall ereignet, bei dem Walt stirbt, Duncan ein Auge einbüßt, Helens Liebhaber seinen Penis verliert und Garp einen Kieferbruch davonträgt. Die Ehe mit Helen gerät in eine tiefe Krise, die erst durch die Geburt der Tochter Jenny überwunden wird. Als Helens Vater stirbt, übernimmt Garp dessen Posten als Ringkampftrainer; nach der Ermordung seiner Mutter setzt er sich für ihre feministischen Ziele ein. Im Alter von 33 Jahren wird er beim Ringkampfunterricht von einer Ellen-Jamesianerin, einer ehemaligen Bekannten, getötet.
Struktur: Der Roman vereinigt alle typischen Elemente von Irvings Erzählen – den tragikomischen Ton, groteske Elemente, skurrile Charaktere, die gewaltsame Zerstörung eines harmonischen Familien- und Berufslebens, den Bruch gesellschaftlicher Tabus und schließlich den Schriftsteller als Protagonisten der Handlung.
Wirkung: Der Roman wurde nicht zuletzt durch einen intensiven Werbefeldzug zum Bestseller. Die Verfilmung gleichen Titels von 1982 mit Robin Williams und Glenn Close in den Hauptrollen leistete dem großen Erfolg weiteren Vorschub. S. D.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Anke Przybilla VINE-PRODUKTTESTER am 25. April 2010
Format: Taschenbuch
"Garp" stand schon so lange auf meiner "Unbedingt-lesen"-Liste. Nun habe ich es endlich geschafft und bin ... ernüchtert. Ich kann die Begeisterung, die dieses Buch weitgehend auslöst nicht wirklich nachvollziehen. Keine Ahnung, woran es liegt. Ein Grund ist sicherlich, daß es zum Zeitpunkt des Erst-Erscheinens Ende der 70er sicherlich eine kleine Sensation war, so frei über Transvestiten, radikale Feministen und dergleichen mehr zu schreiben

Diesen Reiz hat das Buch in meinen Augen im Jahre 2010 verloren. Dennoch berühren auch mich die Charaktere: angefangen bei der Mutter Jenny Fields, die sich den Vater ihres Kindes auf recht selbstbestimmte Weise aussucht. Weder Liebe noch Lust spielen dabei eine Rolle, sondern nur der Wunsch, ein Kind zu haben - und keinen Vater dazu.

Garp wächst also als Sohn einer der ersten Feministinnen auf, die sich gar nicht als solche fühlt. Schon früh entwickelt er eine eigene Sicht auf die Dinge. Vielen davon kann der Leser bedenkenlos folgen, einige erscheinen uns etwas verschroben, andere wiederum maßlos übertrieben.

Viel interessanter aber als die Sicht Garps auf die Welt sind die zahlreichen verrückten Gestalten des Buches: die Transvestitin Roberta, die vor ihrer Operation ein Footballstar war und von der Männerwelt gehaßt, aber von den Feministinnen hoch gehalten wird. Oder die sogenannten Ellen-Jamesianerinnen, die sich aus Protest über die Vergewaltigung und Verstümmelung eines 11jährigen Mädchens selbst die Zunge abschneiden lassen und sich nur noch schriftlich verständigen können.

Gewalt und Sex spielt überhaupt eine große Rolle in diesem Buch.
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45 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christoph Walter am 19. Mai 2004
Format: Taschenbuch
Ein zeitloses Meisterwerk ist John Irving mit seinem vierten Roman aus dem Jahr 1978 gelungen. Im Prinzip befasst sich der Roman mit der bewegten Lebensgeschichte des (fiktiven) Schriftstellers T.S. Garp. Garp, Sohn einer Krankenschwester und späteren Frauenrechtlerin namens Jenny Fields, wächst ohne Vater auf, da dieser, ein schwerverletzter Soldat, selbst den Zeugungsakt in seinem Dämmerzustand zwischen Leben und Tod gar nicht wahrnimmt. So verbringt der Junge seine Kindheit und Jugend an einer Privatschule, an der seine Mutter als Schulschwester tätig ist. Während dieser Zeit entdeckt Garp seine drei Leidenschaften: ringen, laufen und die Literatur. So ist es kaum verwunderlich, dass er früh den Entschluss fasst, Schriftsteller zu werden. Nach seinem Schulabschluss geht er mit seiner Mutter für mehrere Monate nach Wien. Dort entstehen die Autobiographie von seiner Mutter, die Jenny Fields zu einer reichen und berühmten Frau und der ersten Feministin machen sowie eine erste Kurzgeschichte von Garp, die vor unbekümmerter Phantasie nur so sprüht.
Später hat Garp, der eine Literaturprofessorin heiratet und drei Kinder bekommt, immer größere Probleme, sich erneut etwas so phantasievolles wie seine erste Geschichte zu ersinnen. Dazu hat er die Welt und ihre Randexistenzen zu gut kennengelernt. Auch seine Familie bleibt von Schicksalsschlägen nicht verschont. Schon bald bestimmt die quälende Sorge um seine Liebsten sein gesamtes Leben...
Unterhaltsamer und bewegender kann ein Roman eigentlich nicht sein. "Garp und wie er die Welt sah" ist eine Art Vorreiter für eine Flut von Büchern und Filmen á la "Forrest Gump". Allerdings reicht keines dieser Imitate an die Qualität von Irvings Buch heran.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Niclas Grabowski TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 6. Mai 2010
Format: Taschenbuch
Wunderbare Momente und kaum vorstellbare Grausamkeiten enthält dieses Buch. Oft sogar auf ein und derselben Seite. Noch dazu lacht man beim Lesen gelegentlich mal laut auf, was die Umgebung schon etwas verunsichern kann. "Garp und wie er die Welt sah" ist ein umwerfend komisches Buch, aber auch ein sehr romantisches und gesellschaftskritisches Werk. Damit gehört es wohl zu den komplettesten Kunstwerken, die die Literatur so hervorgebracht hat. Allenfalls kann man hier bemängeln, dass der Autor nicht auch noch ein cooler Stillist ist. Aber wer will das schon, wenn er so ein Buch lesen kann. So ist dies hier alles einfach nur gut und schnell lesbar geschrieben. Stilblüten bedarf es da nicht.

Irving hat in diesem Buch praktisch den gesamten Inhalt zusammengefasst, der in den zuvor von ihm veröffentlichten Büchern auch schon enthalten war. So erhält der Leser hier ein Best-Of von John Irving (jedenfalls bis 1978, danach hat er neue Themen gesucht). Da gibt es zum Beispiel die Beziehungskrise der Akademiker aus "Eine Mittelgewichtsehe". Da gibt es die Episode in Wien aus "Lasst die Bären los". Und auch noch die Geschichte einer Katastrophenfamilie aus "Das Hotel New Hampshire". Einige Themen werden als "Geschichte in der Geschichte" abgehandelt (Garp ist als Autor ein Alter Ego von Irving) und erinnern ebenfalls an frühere Bücher des Autors. Es geht also auch um die Frage, wie aus dem wahren Leben Literatur entsteht. Ergebnis ist dann ein sehr dichtes Buch, dass nicht zuletzt die Themen Sexualität und gesellschaftlicher Umbruch in Amerika erschöpfend behandelt.
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