Das 2. Buch über die Schafe aus "Glennkill". Georges Schafherde ist mit ihrer neuen Schäferin Rebecca zu einer Europareise aufgebrochen und hat in Frankreich in der Nähe eines Schlosses eine neue Weide gefunden. Doch im Ort geht die Angst um: ein Werwolf soll hier sein Unwesen getrieben haben, und es mehren sich die Anzeichen, dass er wieder aktiv ist. Die Schafe sind in größter Gefahr und versuchen, herauszufinden, wer der gefürchtete "loup garou" ist. Können ihnen die Ziegen auf der benachbarten Weide weiterhelfen, oder vielleicht der mysteriöse, ungeschorene Widder? Und wieso steht mitten auf der Schafsweide ein Schrank...?
Wer "Glennkill" mochte, wird "Garou" lieben; wer hingegen den ersten "Schafs-Krimi" langweilig fand, wird auch mit der Fortsetzung nichts anfangen können. Man muss "Glennkill" nicht unbedingt gelesen haben, um dieses Buch zu verstehen, aber es hilft, weil die wolligen Protagonisten nicht mehr ausführlich vorgestellt werden. Die typischen Charaktereigenschaften von Miss Maple, Mopple, Othello, Lane und all den anderen werden einem aber auch ohne Vorwissen schnell klar.
Die Geschichte ist gut ausgedacht und nett erzählt, mit viel verspieltem Humor und einer großen Portion Herzenswärme. Obwohl das Buch spannend ist und Blut fließt: Einen knallharten Thriller sollte man nicht erwarten. Ein Lesevergnügen aber auf jeden Fall!