...zugegeben, allein schon das label (schema) und der name nicola conte genügen zunächst um feuer und flamme für diese cd zu sein.
die tatsache das nun auch noch brasilianisches "fever" in gestalt von rosalia de souza hinzukommt, verstärkt den drang sich diese cd, wenn schon nicht sofort zu kaufen, dann doch zumindest schnellstmöglich anhören zu wollen.
doch die vermeintlich perfekte kombination schema/conte/souza wirkt bereits beim anhören des ersten tracks ernüchternd.
leichte, fröhliche musik keine frage und rosalia de souza hat sicherlich auch keine schlechte stimme, doch gehört hat man das alles irgendwie schon woanders. so z.b. bei bebel gilberto, die ebenfalls absolut keien schlechte sängering ist.
doch vielleicht ist der fehler ja auch, das man von dem eben vermeintlich genialen kombination schema/conte mehr erwartet hat als "noch so eine brasilianische lounge platte". keinesfalls ist dies, wie eingie jetzt vielleicht meinen, rosalia de souza zuzuschreiben, ihre stimme ist wahrhaftig melodisch brasilianisch und nicht zu verachten, doch irgendwie fehlt garota moderna dieses unbeschreibliche, gewisse etwas, das jet sounds eben hatte.
durchaus keine schlechte musik die hier präsentiert wird, aber dann doch enttäuschend gegenüber dem was man erwartet hat.