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Gutes Outdoor-Navi und die Ostalpen in der Hand..., 10. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Handgerät Oregon 450 Bundle inkl. TransAlpin SD/Micro SD-Karte, 5,8 x 11,4 x 3,5 cm (Ausrüstung)
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Die Originalverpackung des Oregon 450 ist sehr gut. Das Gerät ist sowohl außen wie innen in Karton verpackt, das Display geschützt, das Zubehör steckt in Kunststoffbeuteln und nichts war beschädigt.
Die MikroSD-TransalpinKarte befindet sich in einer kleinen Kunststoffschachtel in einem SD-Adapter für den Computer oder anderen Garmin-Navis.
Ferner liegt eine Anleitung für die Karte mit 18 Mountainbiker-Routen bei.
Zum Oregon 450:
Das Gerät hat nur einen Schalter rechts am Gehäuse. Nach dem Einlegen der Mignon-Batterien (nicht mitgeliefert) braucht das 450 beim ersten Mal einige Minuten um den Standort zu finden - danach dauert der Start, auch nach späteren Batteriewechseln, nur wenige Sekunden.
Der GPS-Empfänger ist sehr empfindlich. Sie können mit dem Navi auch in Räumen (fensternah) arbeiten, dichte Laubwälder bereiten ebenso wenig Probleme wie Täler oder der Empfang bei der Anbringung des Navis im unteren Bereich des Armaturenbrettes im PKW (bei mir im Geländewagen).
Bei Nutzung von 10 GPS-Satelliten erreichte ich Genauigkeiten von unter 2 Metern.
Das Oregon liegt sehr gut in der Hand - es hat für Outdoor-Aktivitäten genau die richtige Größe, was auch für das Display gilt.
Eine Handschlaufe ist leider nicht vorhanden, sollte aber umgehend angebracht werden.
Der beiliegende Karabinerhaken dient zur Anbringung an Gürtel oder Rucksack.
Das Oregon ist wasserdicht. Eine Anbringung am Fahrrad ist ohne Einschränkung (mit nachkaufbarer Fahrradhalterung / 11.-) möglich. Beachten sollten Sie, dass das Oregon erst nach dem völligem Trocknen geöffnet werden darf (Stichwort Batteriewechsel). Die o.g. Fahrradhalterung kann auch zur Anbringung an anderen Orten dienen.
Die Bedienungsanleitung:
Es liegt nur eine Schnellstartanleitung mit 6 Seiten bei. Diese dient eigentlich nur dazu das 450 einzuschalten und ein paar Grundfunktionen zu probieren.
Nur ein kleiner Hinweis auf der letzten Seite weist auf weitere Dokumentationen und Informationen bei garmin.com (wählen Sie garmin.de) hin.
Bei dem umfangreichen Menü und den vielen Möglichkeiten die das Oregon bietet, geht es ohne (ausgedrucktem) Handbuch nicht und durch Zufall habe ich es auch auf dem 450 gespeichert gefunden - nach Anschluss an den Computer nehmen sie bitte folgenden Pfad:
Garmin Oregon/ Documents/files/pdf/OM_DE.pdf
Das Handbuch ist gut zu lesen, übersichtlich, aber Sie werden auch Funktionen auf dem 450 finden, die hätten besser beschrieben sein können (ein Problem das ich schon bei mehreren Garmin-Geräten, aber auch bei Karten und Software von Garmin (ärgerlich) festgestellt habe.
Das Display:
Im Vergleich zum Vorgänger 300/400 ist es glatter und geringfügig brillanter, aber nun leider leicht glänzend. So kommt es bei Sonne zu Spiegelungen - akzeptabel, matt wäre aber besser.
Es könnte etwas heller sein, ist aber in den meisten Fällen gut ablesbar.
Die Regelung der Helligkeit erfolgt über die eine Taste rechts außen, aber außer in der Nacht habe ich die volle Helligkeit noch nicht reduziert. Der Nachteil ist natürlich ein hoher Batterieverbrauch.
Die Bedienung des Touchscreen ist präzise und sehr gut mit den Fingern möglich - auch mit!! Handschuhen (resistiver Touchscreen - also zwei Folien die aufeinandergedrückt werden, im Gegensatz z.B. zum kapazitiven Touchscreen des iPhone mit keiner Handschuhbedienung).
Die Karte und das Menü werden durch Schieben auf dem Display bedient bzw. verschoben.
Die Batterien bzw. die Energieversorgung / Laufzeit:
Verwendet werden herkömmliche Mignonzellen Typ:AA - die überall erhältlich sind. Drei Möglichkeiten stehen zur Verfügung:
1. Alkalimangan-Batterien, 2. Akkus und 3. Lithium-Mignonzellen.
Mit letzteren, also den Lithium-Mignonzellen, habe ich die besten Erfahrungen in punkto Laufzeit bei jeder! Temperatur gemacht. Mit diesem Typ erreichen Sie Betriebszeiten von bis zu 12 Stunden (die 16 Stunden in der Anleitung sind völlig übertrieben und nur mit ausgeschaltetem Display z.B. Barometerüberwachung möglich). Außerdem erholen sich die Lithium-Mignonzellen nach dem Ausschalten wieder etwas.
Akkus haben nur 1,2V und erreichen höchstens die Hälfte der Lithium-Zeit.
Alkali-Zellen sind eher nur für den Notfall gedacht und halten deutlich weniger als Akkus.
Der Nachteil der Lithium-Mignonzellen ist der hohe Preis. Ich habe aber ausschließlich diese seit Jahren im Einsatz (Energizer).
Bitte vergessen Sie nicht den Batterietyp im Menü einzustellen.
Karten:
Auf dem 450er befindet sich lediglich eine Basiskarte die nicht routingfähig ist (keine Navigation auf Straßen - nur Luftlinie).
Diese Weltkarte zeigt Autobahnen und nur einige Landstraßen in einem riesigen Maßstab und dient eigentlich nur dazu zu sehen, ob das 450 die Position gefunden hat. Routingfähige Auto-Karten, aber auch detailliertere topografische Karten, müssen dazugekauft werden.
Ferner gibt es sogenannte Open Source Karten (freie, kostenlose Karten) im Internet, die zwar funktionieren (wobei ich aber nie die Karten gefunden habe, die ich gerade brauchte), aber einfacher und zuverlässiger ist der Kauf von (teuren) Garminkarten.
Zwar wird dieses 450er mit der Transalpin-Karte (siehe unten) als preiswerteres Bundle geliefert. Funktioneller ist meiner Ansicht nach aber das 450t plus zugekaufter Transalpinkarte. Das "t" steht für Topo und enthält im Maßstab 1:100.000 die Straßen mit befahrbaren Feldwegen für ganz Europa!!, zwar auch nicht routingfähig, aber im Urlaub außerhalb Deutschlands hat man ein völlig einsatzfähiges Oregon, eben auch mit allen Stadtplänen.
Zwar hat man Mehrkosten von ca. 80.- zum Bundle - Einzelkarten für Europa kosten aber ein mehrfaches und daher sollte dies vorher eine Überlegung wert sein.
Transalpin-Karte:
Die beiliegende Transalpin-Karte zeigt die Ostalpen sehr detailliert und plastisch an. Dieser 3D-Eindruck der Gebirge wird durch verschiedene Graustufen erzeugt. Bei großen Maßstäben (Überblick) toll, aber wenn für Details kleine Maßstäbe genutzt werden erzeugt gerade dieser Grauschleier ein dunkles Bild. Mit "Einstellungen/Karte/erweiterte Kartendarstellung/plastische Karte/nicht anzeigen bzw. automatisch" kann dies umgehend verbessert werden.
Die Transalpin deckt das Rechteck:
Bodensee / Konstanz - Bad Ischl
Mailand - Trieste I /Oberkante Kroatien ab.
Durch die 18 vorgegebenen Routen ist die Transalpin zwar für den Mountainbiker gedacht, aber für Wanderer ebenso geeignet wie für den Autofahrer, der abgelegene Routen sucht. Auch der Städtereisende wird Freude an der Karte finden - Venedig ist z.B. auch detailliert enthalten.
Der hohe Detailgrad ist beeindruckend.
Die Aktualität der Karte liegt bei ca. 2009.
Das Ausarbeiten der eigenen Routen funktioniert mit dem 450er nach einigem Üben bestens, einfacher geht es auf dem Rechner mit der kostenlosen Garmin-Software "BaseCamp" (herunterzuladen unter garmin.de/basecamp).
Hier müssen aber 101MB an Daten heruntergeladen werden, plus, wenn nicht vorhanden, der vorgeschriebene Windows Media Player 11!!, ergab für mich als Dorf-DSLer 1 Stunde laden plus einem 2. Versuch für "BaseCamp".
Was mich stört ist, dass die 18 Garmin-Touren nicht in der Übersicht sichtbar sind. Der Routenverlauf wird bei einem Maßstab über 1,2km ausgeblendet (5km bei BaseCamp). Ferner ist die gestrichelte feine blaue Linie schlecht sichtbar und schlecht nachverfolgbar.
Noch nerviger finde ich die Suche nach den 18 Touren. Es wäre doch einfach gewesen, wenn diese 18 Touren im Routenverzeichnis des Oregon angezeigt werden, aber hier sucht man vergebens.
Die verbesserungswürdige Bedienungsanleitung für die Karten hilft auch nicht. Als Suchfunktion müssen lange Tourennamen eingeben werden und die jeweiligen Zwischenstops. Ähnliches hat mich auch schon bei der alten Topo-V3 für Deutschland geärgert. Nebenbei bemerkt, die Topo-V3 für Deutschland wird ohne Probleme vom 450er erkannt.
Schlecht ist: Die Transalpin-Karte kann auch auszugsweise nicht ausgedruckt werden (z.B. für eigene Routen).
Extras:
Das Oregon ist mit einem Kompass und einem Höhenmesser/Barometer ausgestattet. Beides arbeitet recht präzise.
Technischer Nachteil des Kompasses: Das Oregon muss immer waagerecht gehalten werden. Hier gibt es mittlerweile Weiterentwicklungen für die lageunabhängige Messung. Der Kompass funktioniert nur in der freien Natur. Jegliche Nähe von Metallen (Stahlarmierung in Gebäuden, Nähe von Fahrzeugen usw.) beeinflussen das Messergebnis.
Sehr gut ist: Der Höhenmesser kann als Barometer zur Wetterüberwachung genutzt werden (mit Menü-Einstellung Feste Höhe").
Zukaufbares Zubehör:
Den Fahrradhalter (bzw. preiswerter KFZ-Halter) habe ich bereits erwähnt.
Interessant ist auch der Herzfrequenzmesser (ein Brustgurt), der mit dem Oregon gekoppelt wird. Absolut präzise wird die Herzfrequenz angezeigt.
Auch ein sogenannter Fahrrad-Kadenzsensor (keine Erfahrung) ist im Angebot, mit dem die Pedalumdrehungen gemessen werden können. Für alles Zubehör gilt aber: nicht gerade preiswert...
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Top Gerät, 29. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Handgerät Oregon 450 Bundle inkl. TransAlpin SD/Micro SD-Karte, 5,8 x 11,4 x 3,5 cm (Ausrüstung)
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Das Garmin Oregon 450 ist ein robustes Outdoor-Navi, das auch in entlegensten Gebieten noch weiß wo man sich befindet. Dank der weltweiten, plastischen Basiskarte ist eine grobe Orientierung problemlos.
Für detaillierte Kartendarstellungen sind wie üblich separat erhältliche Karten nötig.
Im Bundle ist eine Trans Alpin Karte im Maßstab 1:25000 auf einer sofort benutzbaren mircoSD/SD enthalten. Die Tourenvorschläge richten sich vornehmlich an Biker, funktionieren aber auch prima zum Wandern.
Es wird nicht der gesamte Alpenraum dargestellt, allerdings die touristisch wichtigsten Gebiete.
Ich hätte mir eine Ausweitung in den Westalpenraum gewünscht, allerdings lediglich aus persönlichem Gefallen an der Region.
Die Laufzeit des Oregon 450 bei Rucksacktagestouren mit zwei NiMH-Akkus (2700mA)ist vollkommen ausreichend. Ein zweiter Satz Akkus wird unterwegs mittels am Rucksack befestigtem, kleinem Solarpanel ständig geladen. Somit ist man mit diesem äußerst robusten und wasserdichten (IPX7) Navigationsgerät auch fernab der Zivilisation stromautark unterwegs.
Die mitunter schlechte Ablesbarkeit des Displays stört mich zumindest nicht beim Trekking, die Möglichkeit das Display abzuschatten gibt es immer. Auf einem Fahrradlenker oder Motorrad sieht das schon anders aus. Die allgemeine Auflösung des Displays ist nach wie vor meilenweit von der eines aktuellen Smartphones entfernt. Als Lauftrainigscomputer benutze ich einen Touchscreen Garmin Forerunner, auch hier kann ich was die Auflösung des Displays betrifft keinen gravierenden Fortschritt zu meinem Suunto Observer aus dem Jahr 2001 erkennen.
Ich gebe die Hoffnung auf hochauflösende Displays in diesem Sektor allerdings nicht auf.
Der 3-Achsen Kompass stellt neben der prima funktionierenden Touchscreen Bedienung eine wichtige Neuerung gegenüber meinem bisher verwendeten Garmin Colorado 300 dar.
Wer ein umfassend ausgestattetes Navigationsgerät mit stets optimalem Empfang für die große Tour oder auch nur für den Cache um die Ecke sucht, wird mit dem Garmin Oregon 450 bestens bedient.
Ich würde das Gerät wieder kaufen und kann es uneingeschränkt empfehlen.
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4.0 von 5 Sternen
Weniger Features als das Vista HCx aber doch besser., 13. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Handgerät Oregon 450 Bundle inkl. TransAlpin SD/Micro SD-Karte, 5,8 x 11,4 x 3,5 cm (Ausrüstung)
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Das Oregon 450 ist nicht mein erstes Outdoor-GPS. Seine Urahnen eTrex Vista und eTrex Vista HCx befinden sich auch in meinem Fundus.
Benutzt habe ich eigentlich nur noch das HCx, vom alten schwarz-weißen eTrex konnte ich mich aus nostalgischen Gründen nicht trennen; war es doch mein allererstes GPS.
Das HCx habe ich hauptsächlich zum Geocachen aber auch für die geführte Navigation im Auto im Gebrauch. Also drängt sich förmlich ein Vergleich zwischen dem Oregon 450 und dem eTrex Vista HCx auf.
Auspacken:
Das Oregon ist ein echter Handschmeichler. Liegt gut in der Hand; man fasst es gerne an.
Das Batteriefach hat einen soliden, sehr vertrauenerweckenden Verschluss, doch leider müssen zum Wechsel der Micro-SD-Karte immer die Batterien bzw. Akkus raus, beim HCx ist das besser gelöst. Dort kann man die Speicherkarte tauschen, ohne die Akkus oder Batterien herauszunehmen.
Auch das HCx lässt sich gut mit einer Hand bedienen und dennoch sicher halten. Sein Verschluss wirkt insgesamt weniger robust - obwohl ich noch nie Probleme damit hatte.
Rudimentäre Handbücher liegen zwar in mehreren Sprachen bei, sind aber wenig ergiebig.
Im Speicher des Oregon findet man das ausführliche Handbuch - oder auch nicht, wie man auf der Garmin-Homepage lesen kann. Dann muss man es eben herunterladen.
Beim HCx lag, als ich es gekauft habe, noch die CD mit der Mapsource-Software bei. Eventuelle Software für das Oregon steht aber online und kostenlos zur Verfügung.
Einschalten:
Das Oregon startet schnell, die erste Positionsbestimmung im Freien dauerte eine knappe Minute, danach war der Empfang selbst in der Wohnung noch sehr gut.
Das HCx fährt langsamer hoch, daher muss man auch länger warten, bis die Position korrekt angezeigt wird. Aber auch hier kann ich nachschauen, wo ich mich in meinem Wohnzimmer gerade aufhalte - die Genauigkeit ist bei beiden etwa vergleichbar; tendenziell hat das Oregon aber hier die Nase vorn und ist noch exakter.
Bedienung:
Im Hellen sind die Displays etwa gleich gut ablesbar, mir kommt das HCx etwas brillanter vor, obwohl seine Anzeige mehr spiegelt als die des Oregon.
Bei angeschalteter Beleuchtung ist das Oregon merklich schlechter als das HCx; wenn man das HCx auf 50% Beleuchtungsstärke stellt, ist es etwa so hell wie das Oregon auf volle Pulle.
Die schiere Größe der Anzeige macht das Oregon übersichtlicher. Allerdings ist die Laufzeit durch das große Display und dem damit verbundenen Stromverbrauch gegenüber dem HCx geringer.
Will man die Karte verschieben, Text eingeben oder irgendwas im Menü ändern, offenbart der Touchscreen des Oregon seine Stärken, denn das ist beim HCx per Mini-Joystick die reinste Quälerei.
Dazu kommt, dass beim Oregon der Aufbau der Karte viel flüssiger vonstattengeht; hier ruckelt das HCx mangels Rechenpower doch merklich.
Der 3-Achsen-Kompass des Oregon ist ein weiterer Pluspunkt, das ständige Gejammer des HCx (Eben halten") hat ein Ende. Der Kompass des HCx funktioniert nämlich nur, wenn das Gerät waagrecht gehalten wird.
Barometer bzw. Höhenmesser verrichten in sowohl im Oregon als auch im HCx ordnungsgemäß ihren Dienst.
Von den Einstellmöglichkeiten her bietet das HCx trotz seines Alters noch immer mehr Möglichkeiten, was nicht automatisch bedeutet, dass ich alle genutzt hätte, oder dass man die wirklich alle braucht.
Den Annäherungsalarm und die Möglichkeit, Töne selbst zu wählen, bietet das Oregon beispielsweise nicht. Selbst selektives Löschen nach Wegpunktsymbolen geht nicht - das ist ziemlich lästig. Entweder muss man alle zusammen oder jeden einzeln löschen.
Papierloses Geocachen mit dem Oregon klappt mit einem Premium-Account bei Geocaching.com oder der Zuhilfenahme zusätzlicher Programme (z.B. Cachewolf). Sobald man die GPX-Datei mit den Daten der Caches auf die Speicherkarte des Oregon übertragen hat (am besten per USB-Kabel), werden dort alle Informationen mit Ausnahme der Spoilerbilder angezeigt, und selbst die kann man noch ins Gerät laden, wenn man unbedingt will. Das ist richtig komfortabel, und beim Geocachen sehr hilfreich. Das HCx wiederum kann das alles nicht.
Die geführte Navigation macht mit dem Oregon mehr Spaß, weil einerseits der Bildschirm größer ist und darüber hinaus eine Ansicht ähnlich wie in Navigationsgeräten für Autos wählbar ist.
Beim HCx gibt es entweder die Vogelperspektive inklusive nicht ganz ruckelfreiem Bildaufbau, oder die überaus langweilige Autobahn-Ansicht. Wer also auf die gesprochenen Anweisungen verzichten kann, kommt mit beiden sicher ans Ziel - geeignetes Kartenmaterial vorausgesetzt.
Vollkommen überflüssig und nicht einmal hübsch anzusehen finde ich persönlich die 3-D-Ansicht beim Oregon. Zu grob aufgelöst, zu träge im Bildaufbau, davon darf man nicht zu viel erwarten.
Das Verwalten von mehreren Sätzen mit Kartenmaterial ist beim Oregon viel einfacher, weil man einfach mehrere davon mit unterschiedlichen Bezeichnungen auf der Speicherkarte ablegen kann.
Beim HCx wird nur eine einzige Datei akzeptiert und erkannt, die Verwendung von Open-Street-Map-Material wird dadurch von häufigem Wechseln der Mirco-SD-Karte begleitet.
Die Transalpin-Karte konnte ich mangels Möglichkeit, mal eben in die Alpen zu fahren, nur mal im Demo-Modus anschauen, sie ist routingfähig und daher für einen Wanderer/Bergsteiger/Mountainbiker mit Sicherheit eine überaus praktische Sache, zumal reichlich POIs wie Berghütten, Gipfel u. ä. erfasst sind.
Fazit:
Das Oregon ist teurer als das HCx, per Touchscreen komfortabler zu bedienen, bietet aber auch manche Features des HCx nicht mehr.
Zum papierlosen Cachen ist es eindeutig besser geeignet und die geführte Navigation macht mehr Freude.
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