Wir nutzen das Montana 600 jetzt seit 3 Monaten, hauptsächlich zum Geocachen. Der Umstieg von Etrex Legend und Etrex Vista war am Anfang etwas holperig, vor allem, nachdem wir das Gerät auspackten und eine absolute "Wuchtbrumme" da vor uns lag. Wie man so ein Riesenteil dauerhaft in der Hand halten sollte, war uns etwas schleierhaft. Nach etwa einer Woche hatte uns das Montana aber überzeugt. Für Oregon- und Dakota-Besitzer ein alter Hut, war das Query-Verarbeiten für uns eine Offenbarung. Cache-Informationen und Spoiler auf dem Gerät immer dabei zu haben, das war für uns Neuland. Nachdem wir uns vor ein paar Jahren kein Oregon gekauft hatten (das Display war für uns ungeeignet), konnte das Montana gerade dort absolut punkten. Man kann auf dem großen Display alles sehen, selbst bei ungünstigen Sichtverhältnissen. Der Akku hält bei intensivem Gebrauch auf jeden Fall länger als einen Tag. Bei Normalnutzung kommt das Teil einmal in der Woche an die Steckdose, meist zum prophylaktischen Aufladen. Der Touchscreen ist ganz einfach klasse. Selbst mit dicken Handschuhen noch bedienbar, sowohl im Schnee und bei Frost -20 Grad, als auch im Regen. Das würde kein kapazitives Display schaffen - und die ganz Breitfingrigen können auch noch Eingabestifte verwenden (vom Zahnstocher bis zum Kugelschreiber - ohne ausgefahrener Mine natürlich - ist alles möglich). Wir haben dem Gerät eine Displayschutzfolie gegönnt und die hat sich auch schon bewährt.
Als Autonavi haben wir es noch gar nicht benutzt.
Was etwas nervt und den einen Punkt Abzug bringt (obwohl man darüber streiten könnte, aber Systemsoftware und Gerät gehören für uns zusammen), ist die Software, die an manchen Ecken etwas komfortabler sein könnte.
Das Löschen von gefundenen Geocaches ist irgendwie nicht so einfach möglich. Vielleicht geht das auch schlichtweg nicht, solange das GPX-File der Query auf dem Gerät ist. Und dass es einmal eine Speicherüberladung durch zuviele Queries mit einem Rücksetzen auf Standardeinstellung quittierte, war auch nicht so ganz lustig.
Da hätten wir eine Fehlermeldung erwartet und ein Abbruch des Ladeversuches.
Das wars dann aber auch schon.
Wir sind zur Zeit mit dem Montana zufrieden und würden es im Augenblick nicht mehr aus der Hand geben.