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4.0 von 5 Sternen
Schon fast das eine Gerät für alle Zwecke, 5. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS eTrex Vista HCx (Ausrüstung)
1. Allgemeiner Eindruck und Software
Mittlerweile habe ich schon einiges an Praxis mit dem eTrex Vista HCX gemacht und bin immer noch begeistert. Je mehr Bereiche ich erschließe, desto erstaunter bin ich, wie gut sich das Gerät auch für die unterschiedlichen Anwendungsgebiete eignet.
Allerdings muss gesagt werden, dass Garmins Stärke klar in der Hardware und der darauf laufenden Software liegt - aber keinesfalls in der mitgelieferten Windows - Software. Die verwende ich nur mehr selten um z.B. Firmwareupdates zu machen.
Das schöne an den Garmin-Produkten ist, dass man ein Sammelsurium an freier Software sowohl für Windows als auch für Linux (ich selber habe beide Systeme im Einsatz) findet, mit der man dann die alltägliche "richtige Arbeit" erledigen kann.
2. Kartenmaterial
Eher enttäuschend, da gebe ich den Kritikern recht, ist das mitgelieferte Basiskartenmaterial, das nur die wichtigsten Straßen enthält, sodass z.B. das Auto-Routing nicht ernsthaft verwendet werden kann.
Wobei wohl jedem Käufer klar sein wird, dass das nicht der Schwerpunkt des Gerätes ist.
Wer ein Gerät hauptsächlich für's Auto braucht ist z.B. mit einem TomTom besser beraten.
Erwähnenswert an dieser Stelle sind die "City Navigator" Karten, die meiner Meinung nach ihr Geld Wert sind.
Wenn der Schwerpunkt nicht beim Autorouting liegt, dann gibt es eine Menge an freien Karten (Straßenkarten sowie Topographiekarten), die man über die entsprechenden Programme (z.B. QLandkarte für Linux) auf sein Gerät bringen kann.
Zusätzlich gibt es sogar fertige "Images", die man einfach auf das Gerät kopieren kann. Hier ist nur etwas Google-Recherche notwendig.
Ein interessantes Projekt in diesem Zusammenhang ist OpenStreetMap - d.h. freie Karten, die nach dem Wiki-Prinzip von jedermann erweitert werden können.
3. Anwendungsgebiete
Nun meine Erfahrungen mit den Einsatzgebieten, die ich nutze.
3.1. (Berg)-Radeln/Wandern
Da kann ich mir zur Zeit nicht vorstellen, was ich mir mehr wünschen könnte...
Gefahrene/gewanderte Strecken können sehr einfach aufgezeichnet und mit Werkzeugen wie z.B. MyTourguide ausgewertet und archiviert werden. Natürlich kann man vorab die Route (entweder selber erstellen oder aber einfach von einer der zahlreichen Internetseiten) auf das Gerät spielen, die dann abgewandert/abgeradelt wird.
3.2. Geocaching
Nach etwas Einarbeitung in das Gebiet und die verfügbaren Werkzeuge (z.B. CacheWolf in Kombination mit gpsbabel oder PoiLoader) hat man recht bald die geeigneten Möglichkeiten gefunden, um die Caches auf das Gerät zu bringen. Papierlos geht's nicht ab, aber mit etwas Getüftel bringt man aber auch die Basisinformationen unter (d.h. für die "Traditionals" kommt man ohne Papier aus).
3.3. Auto
Ja, ich verwende das Gerät auch im Auto und war selber überrascht, wie gut das auch mit dem (verglichen mit den üblichen Geräten) relativ kleinen Display und ohne eine Sprachausgabe (stattdessen piepst es) funktioniert.
Klar, man darf das Autoradio nicht zu laut eingeschaltet haben, und es ist sicherer, die mangelnde Sprachausgabe durch einen Beifahrer oder eine Beifahrerin auszugleichen (und auch TMC und Spurassistenten muss man verzichten), aber die Software ist in meinen Augen richtig gut - die wichtigen Abbildungen (Kreuzungen, Kreisverkehr, ...) werden zur richtigen Zeit in maximaler Größe angezeigt, sodass man mit einem kurzen Blick erfasst, wo man als nächstes hinfahren muss.
Jedenfalls habe ich entschieden, dass ich kein zusätzliches Navigationssystem speziell fürs Auto kaufen werde, weil ich es viel zu wenig nutzen würde und das Garmin seinen Zweck erfüllt.
3.4 Stadtplan
hier ist die geringe Größe und die lange Akkulaufzeit ein Vorteil gegenüber den Auto-Navis. Außerdem ist das Display auch bei Sonnenschein noch recht gut ablesbar. Wenn ich irgendwo im Urlaub bin, nehme ich das Gerät immer mit. Um z.B. zum Auto zurück zu finden setze ich einfach einen Wegpunkt und lass mich dann im Notfall - wenn ich die Orientierung verloren habe - zurück navigieren :-).
4. Abschluss
Bevor ich mich vor Lob überschlage möchte ich endlich zum Abschluss kommen.
Mein Fazit:
Für diesen Preis bekommt man (meiner Meinung nach) kein besseres Gerät.
Update nach einem halben Jahr Praxis:
Ich bin nach wie vor technisch zufrieden mit dem Gerät.
Allerdings hat sich nun bei meinem Vista der das Gerät umspannende Gummi gelöst. Der verwendete Kleber scheint nicht dauerhaft zu halten und löst sich bei wärmeren Temperaturen.
Da ich aber das Gerät liebgewonnen habe, habe ich (anstatt es zurückzugeben) den Kleber mit Terpentinersatz entfernt und den Gummi mit SikaFlex wieder geklebt.
Jedenfalls gibt es dafür klare Abzüge...
Update im Oktober 2010:
Auch nach über 1,5 Jahren bin ich immer noch vollstens zufrieden.
In der Zwischenzeit gibt es routingfähige OpenStreetMap Karten die langsam (abhängig vom Land) eine echte Konkurrenz zu den kommerziellen Karten werden.
Update im Juni 2011:
Nach 2,5 Jahren verwende ich das Gerät immer noch regelmäßig - mein SmartPhone kann da nicht mithalten (Akku Laufzeit!).
Mittlerweile hat der mitgelieferte Clip das zeitliche gesegnet. Auf einer US Seite konnte ich diesen um ein paar Dollar besorgen (die einzigedDeutsche Seite die ich dazu gefunden habe verlangte unverschämt hohe Lieferkosten nach Österreich).
Ein separates Auto-Navi habe ich immer noch nicht - mein eTrex hat sich schon in diversen Urlabsdestinationen (u.a. auch in einer US Großstadt) bewährt.
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39 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Feines Teil(chen), 24. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS eTrex Vista HCx (Ausrüstung)
Anfangs war ich skeptisch, aber nun bin ich froh, dass ich dieses Technikwunder doch erworben habe.
Ich fahre seit einigen Jahren wieder sehr gern und oft und ziemlich weite Strecken mit dem Rennrad. Um ehrlich zu sein ist dies meine Leidenschaft und nach Möglichkeit fahre ich den Witterungsverhältnissen entsprechend täglich mindestens 50 in der Regel jedoch 100km. Nun gut. In den letzten Jahren begrenzte sich die Auswahl der Trainingsrunden auf eine wenige bekannte Strecken, von denen ich wusste, dass dort mit nicht zu viel Verkehr und vernünftigen Straßenverhältnisse zu rechnen ist. Da die gleichen Strecken auf Dauer aber langweilig werden und das Fahren nach Karte oder Wegbeschreibung, die man sich zuvor am PC gesucht hat, bei der mentalen Belastung auch nicht unbedingt sinnvoll ist, habe ich mich auf die Suche nach einem Navigationsgerät gemacht.
Die Suche nach dem Hersteller verlief relativ schnell - ein Garmin musste es sein! Garmin ist meines Erachtens der einzige Hersteller, der den Anforderungen an ein Outdoor-Navi gerecht wird. Die Auswahlkriterien waren dabei vor allem die freie Wahl des Kartenmaterial - was will ich mit einer Autonavigationskarte auch auf dem Rad anfangen? - und eine lange Unabhängigkeit von einer externen Stromversorgung - einen Zigarettenanzünder hat mein Rennrad aus Gewichtsgründen leider nicht ;). Dann hatte ich jedoch die Qual der Wahl. Es gibt unzählige verschiedene Geräte, die alle einen anderen Vorteil haben. Wasserdichtheit, Displaygröße, Batterielaufzeit, Bedienerfreundlichkeit - und nicht zu vergessen - der Preis waren am Ende die ausschlaggebenden Gründe warum es das Vista HCx sein sollte.
Der nächste Schritt war die Preisrecherche. Und der Weg führte wieder einmal nicht an amazon vorbei. Günstiger gab es das Gerät nirgends!
Bestellt habe ich es dann gleich im Set mit der Lenkerhalterung für das Rennrad und einer MicroSD um den ziemlich kleinen internen Speicher zu erweitern.
Nach nur einem Tag hatte ich auch schon das Paket in den Händen. Die Verpackung ist mehr als ausreichend, sodass das gute Stück für den Transport sicher verpackt ist. Es folgten das Einlegen der Batterien und die Installation der Treibersoftware auf dem Laptop. Nun war es soweit. Das Gerät wurde erstmals eingeschaltet. Die Satellitensuche beginnt, Erster, Zweiter, dritter, Vierter und Fünfter gefunden und die Position wird mir auf der mitgelieferten "Karte" angezeigt. Das dauerte keine 10 Sekunden! Bei näheren betrachten der integrierten Karte wusste ich dann allerdings nicht ob ich lachen oder weinen soll - auf dieser sind lediglich die Autobahnen und Bundesstraßen enthalten. Aber darüber hatte ich vorher bereits etwas gelesen und der Schock hielt sich in Grenzen. Nun spielte ich etwas mit den verschiedenen im sehr übersichtlichen Menü enthalten Punkten, nahm die Einstellungen der Geräts nach meinen Wünschen vor und tastete mich so an die gegebenen Möglichkeiten heran. Dafür braucht man mit ein wenig Kenntnis über die verschiedenen genutzten Begriffe noch nicht einmal ein Handbuch. Das liegt übrigens in elektronischer Form auf der im Lieferumfang enthaltenen CD bei.
Als nächstes erfolgte die Installation des Kartenmaterial. Hier entschied ich mich für das kostenfreie Kartenmaterial openmtbmap. Die Installation war relativ einfach, wenn man sich an die in der readme.txt geschilderten Punkte hält. Einzig die Übertragung der Europakarten von 1,4GB dauerte über das USB-Kabel an das Gerät knapp 45 Minuten. Das liegt jedoch an dem genutzten USB 1.1 Anschluss des Vista HCx. Aus diesem Grund musste in der Folge ein MicroSD Adapter für weitere Übertragungen angeschafft werden.
Seit dem Kauf nutzte ich das Gerät zu Testzwecken für einige Ausflüge mit den Langlaufski und beim Joggen zur Aufzeichnung der Tracks und für anschließende Navigation zurück. Erstes Ergebnis: Einfach fantastisch!
Leider spielte bisher das Wetter noch nicht so richtig mit um auch einen Test mit einer vorgegebenen Route auf dem Rennrad vorzunehmen. Aber das was ich bisher in einer "Trockenübung" gesehen habe ist für den Einsatzzweck mehr als ausreichend. Die Größe des Displays ist für den Einsatz auf dem Rennrad ebenfalls gut. Da hat man die Nase ja fast auf dem auf dem Gerät liegen ;) Ich kann es kaum erwarten neues Terrain zu erkunden.
Was die Batterielaufzeit betrifft passen die Angaben des Herstellers. Ich nutze das Gerät mit Ni-MH Akkus mit einer Kap. von 2.300 mAh. Die Laufzeit beträgt bei ausgeschaltetem Hintergrundbeleuchtung ca. 20 Stunden bei durchgehender Nutzung bei Minustemperaturen.
Ergänzung 21.03.2010:
Nachdem nun endlich der Frühling auch über Sachsen geschwappt ist habe ich über die bereits im letzten Jahr verwendete Planungssoftware Rad.RoutenPlaner 7.0 eine Rundstrecke geplant und diese direkt aus dem Programm an das Garmin gesendet. Alles in allem hat die Planung und das Übertragen keine 10 Minuten gedauert. Dann das Gerät in die Lenkerhalterung gesteckt, eingeschaltet, die Satelliten erkennen lassen, die Route geladen und los ging es... Was soll ich sagen? Einfach nur GEIL! Die Navigation ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, weil anders als die gewohnte Autonavigation, aber man hat sich ziemlich schnell darauf eingestellt. Ich habe gleich 80km in vollkommen unbekannten Terrain auf sehr verkehrsarmen Straßen hinter mich gebracht ohne auch nur einmal zu überlegen ob ich richtig oder falsch bin.
Das Gerät selbst gibt vor Kreuzungen einen Warnton aus und zeigt auf dem Display in Textform und mit gut erkennbaren, in der Größe ausreichenden Pfeilen die zu fahrende Richtung an, die man fahren muss. Das Erkennen und geistige Verarbeiten der Information ist somit selbst auf dem Rennrad bei 50kmh noch sehr gut möglich.
Man sollte auf jeden Fall in dem mitgelieferten MapSource UND dem Garmin selbst identische Routingeinstellungen nutzen. Ich habe es für dass Rennrad wie folgt eingestellt und erziele damit sehr gute Ergebnisse:
- Führung: folge Straße
- Folge Straße: Bestätigen
- Abbiegekommando: an
+ Straßennavi. Einstellgn.
- Neuberechnung: Automatisch
- Rechenmethode: Bessere Route
- Berechne Routen für: Taxi
- Vermeide: "Mautstraßen" und "Ungeteerte Straßen"
Was man auf jeden Fall immer bei sich tragen sollte sind zwei Ersatzstromspender. Kurz vor Ende meiner Rundtour ertönte das Warnsignal für das Ende der Batterien. Das wäre unterwegs nicht nur wegen der fehlenden Aufzeichnung sehr ärgerlich ;)
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108 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Top Produkt aber noch potential nach oben!, 2. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS eTrex Vista HCx (Ausrüstung)
Im Allgemeinen:
Ich besitze das Garmin nun einige Monate und es befindet sich im ständigen Gebrauch. Ich benutze das Gerät hauptsächlich zur MTB Navigation und es hat bereits ruppige Downhillpassagen sowie Stürze unbeschadet überstanden. Insofern würde ich es als sehr Robust bezeichnen. Es findet extrem schnell ein gps signal und außer im Supermarkt oder in der Tiefgarage hat man auch überall ein Signal. Die Navigation auf dem Bike (mit dem entsprechenden Halter) funktioniert sehr gut. Das Display ist zwar klein, lässt sich aber sowohl in praller Sonne als auch im Wald ganz gut ablesen. Wer einmal ne längere Radtour mit so nem Navi gefahren ist will es nicht mehr missen!
Navigation:
Das Navigieren mit dem Gerät macht schon Laune. Ich verwende wahlweise eine kostenlose Topografische Karte welche auf der Open Street Map basiert oder die (teuere) Garmin City navigatorkarte. Die OSM Karten sind momentan nicht Routingfähig bieten aber viel mehr Details als Garmin. Mit der Garmin Karte kann man sich von A nach B führen lassen (z.B. mit dem Auto). Das funktioniert soweit ohne Einschränkung, das navi bietet aber keine Sprachführung. Bei abfahrten, etc. piept das gerät rechtzeitig und zeigt eine recht übersichtliche grafik, wos langgeht. Zum Radfahren reicht übrigens die OSM Karte vollkommen aus. Die Routen kann man sich von diversen GPS Seiten herunterladen und folgt daraufhin einem vorgefertigten Track..
Resümee:
Ich würde mir das Gerät definitiv wieder kaufen. Allerdings würde ich nicht das Vista sondern den Legend nehmen. Der Kompass im Vista funktioniert tadellos aber nur wenn das Gerät waagerecht gehalten wird. Sobald man sich bewegt errechnet das gerät sowieso die richtig der Bewegung und zeigt diese an. Die Höhenmessung mittels Luftdruck ist zwar sehr viel genauer als die GPS Höhenmessung (das merkt man wenn man das Gerät mal vom Boden aufhebt(!!!)) aber man muss vor jeder tour die Höhe kalibrieren, sonst stimmt sie oft nicht. Außerdem lässt sich die Höhenmessung über den Luftdruck nicht abschalten, bei einem Wetterwechsel wäre die GPS Messung wesentlich genauer.
Insgesamt erhält das Gerät 5 Sterne weil es seinen Zweck mehr als erfüllt und ein sehr gutes Preisleistungsverhältnis bietet.
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