Ich nutze das Gerät am MTB, um Tracks von Bekannten oder aus dem Internet nachzufahren - dafür ist es prima. Denn die Displayablesbarkeit und die Akkulaufzeit sind großartig.
Die Übertragung von Karten und Tracks vom Rechner aus ist schnell und unkompliziert.
Was bauartbedingt nicht brauchbar ist, sind die Höhenmeterangaben der getrackten Strecken. Die GPS-Daten, die zur Ermittlung der Höhe verwendet werden, sind nur auf 23m genau, was zu völlig falscher Aufsummierung führen kann: je nach Strecke bei mir um 33% zu viel. Klingt natürlich toll, am Ende des Tages 1900hm auf der Uhr zu haben, nützt aber wenig, wenn es de facto nur 1500 waren. Um hier verwertbare Ergebnisse zu bekommen, braucht man den barometrischen Höhenmesser des 62s.
Weiterer Vorteil des großen Bruders 62s gegenüber dieser Version: Die auswechselbare Speicherkarte. Damit ist es möglich, je nach Verwendungszweck unterschiedliche Landkarten zu benutzen (regionale Topokarten fürs Wandern/Fahrrad und City-Navigator-Europa Karte fürs Auto).