Eigentlich ja eine gute Idee, ist der Garten nicht zu groß und soll der oder ein Stück Rasen - beides eher wohl in Teppichgröße :) - mal so richtig belüftet werden, ohne gleich mit einem Vertikutierer auf Rädern anzurollen.
Gelesen, versucht; natürlich nach Anleitung.
(1) Also zunächst der Vertikutierversuch, heißt, die 11 spitzen Zinken mit größerem Abstand zueinander vorsichtig ins Gras gedrückt und angezogen. Fazit: Das funktioniert irgendwie nur in der Designabteilung von Gardena auf einem Modellrasen. Ich (mit durchaus einer, für Gartenarbeiten geübten rechten und linken Hand) habe es jedenfalls nicht hinbekommen, ganz zu schweigen von einem sauberen Strich über die 35cm Arbeitsbreite.
(2) Dann der Rechenversuch mit den 21 enger stehenden 'Bodengleit-'Zinken. Na bene, das Ergebnis war dann doch schon etwas schmeichelnder, also besser. Allerdings war diesen, an der Spitze abgerundeten Zinken auf der Gardena Schulbank nicht wirklich klar geworden, dass sie, um den Unrat aus der Vertikutierarbeit rückenschonend für den Abtransport zu sammeln, eigentlich grundsätzlich über und nicht immer wieder einmal in das Erdreich gleiten sollten.
So wandelte sich meine anfangs frohe Mine, für mich verständlicherweise, im Laufe der Testrechung zusehends, zumal sich auch herausstellte, dass die Zinken etwas arg schwach auf (landläufig) der Brust bzw. (spezifisch) dem Stahlblech sind, und sich gerne mal verbiegen und so der Arbeit entziehen.
Glück im Schneidrechen kannte ich einen Kleingartenspezialisten mit penibel gepflegtem, tadellos nivellierten, "deutschen" :) Hochglanzrasen, der natürlich nur aus saftig dunkelgrünem Gras besteht. Ihm habe ich (eher ein Robust- und Beikrautwildling) dieses, für meine fachmännisch wohl zu bezeichnenden Wiesenarbeiten "etwas" zu filigrane Arbeitsgerät wohlwollend vermacht. Soweit ich sehe und weiß, war diese kostenfreie Gabe für ihn genau das Richtige:)
Top für ihn, hopp für mich ... so gönne ich diesem "schneidigen" Rechen in der stellaren Amazonbewertung den gerechten Mittelwert.