Aus der Amazon.de-Redaktion
Zach Braff (aus der Fernsehserie Scrubs) spielt die Hauptrolle in Garden State, seinem Debut als Autor und Regisseur was normalerweise ein Anzeichen für Hybris ist, aber Braff meistert dies erfolgreich und mit Charme. Andrew (Braff), ein emotional abgestumpfter Schauspieler aus L.A., kehrt nach neun Jahren Abwesenheit zur Beerdigung seiner Mutter nach New Jersey zurück. Er geht seinem verbitterten Vater (Ian Holm, Das süße Jenseits) aus dem Weg und trifft auf diversen Partys alte Freunde wieder (darunter der hervorragende Peter Sarsgaard, Boys Dont Cry). Unterdessen lernt er ein Mädchen (Natalie Portman, Beautiful Girls) kennen, die mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen hat, und die beiden stehen sich Stück für Stück hilfreich zur Seite. Von der Handlung her ist Garden State nichts wirklich Neues, aber Braff hat ein Auge für seltsame, aber dennoch bleibende visuelle Eindrücke, ein Ohr für lebendige Dialoge und ein Händchen für eine tolle Besetzung. Das Resultat wirkt überraschend frisch und lustig. -Bret Fetzer
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Nachdem Andrew Largeman jahrelang im Psychopharmaka-Nebel durchs Leben gestolpert ist, erfährt er durch den Tod seiner Mutter einen Energieschub. Er setzt die Pillen ab, kündigt und reist in seine Heimatstadt in New Jersey. Dort entdeckt er ein Leben abseits des Großstadt-Wahnsinns von L.A., trifft alte Freunde und lernt neben dem durchgeknallten Totengräber Mark auch die seltsame Sam kennen. Die trägt nicht nur Helm und begräbt ihre Hamster im Akkord, sie zeigt Andrew auch den Weg aus seiner Gefühls-Kühltruhe.
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Zach Braff aus der TV-Serie "Scrubs" präsentiert mit seinem Regie- und Drehbuchdebüt ein ironisches, lakonisches und rundum glücklich machendes Generationenporträt. Als Hauptdarsteller dieser bittersüßen Komödie bündelt er mit einer hinreißend trotteligen Performance die Sympathien, flankiert von Natalie Portman ("Hautnah") und Peter Sarsgaard ("Boys Don't Cry"), die das Phlegma seiner Figur mit netter Exzentrizität kontrastieren. Ein Highlight dieses Filmjahres und ein Top-Tipp für alle Fans berührender Autorenfilme.
Blickpunkt: Film
Zach Braff, bekannt als Arzt aus der Fernsehserie 'Scrubs', inszenierte mit seinem Debüt als Drehbuchautor und Regisseur eine warmherzige, charmant-sympathische Low-Budget-Komödie mit Starbesetzung. In Sundance gefeiert und am US-Boxoffice mit relativ beachtlich gelaufen, erinnert 'Garden State' mit seinem Humor, der sorgfältig gewählten Musik und eigenwilligen Charakteren an eine moderne Version von 'Die Reifeprüfung' und hat mit Jungstars wie Natalie Portman und Peter Sarsgaard Kultfilmpotential.
Ist es in Mike Nichols offensichtlich Vorbild gestandenem Klassiker Katherine Ross, die die emotionale Isolation von Dustin Hoffmans Benjamin durchdringt, übernimmt in 'Garden State' Natalie Portmans Samantha eine ähnliche Rolle im ziellosen Dasein von Zach Braffs Antihelden Andrew Largeman. Als dieser zum ersten Mal seit neun Jahren zur Beerdigung seiner Mutter in seine Heimat, den 'Garden State' New Jersey, zurückkehrt, beschäftigt ihn vor allem, wie er die Konfrontation mit seinem Vater und Psychiater Gideon (Ian Holm) vermeiden kann. Er sitzt die meiste Zeit mit seinem alten Schulfreund, dem entspannten Totengräber Mark (Peter Sarsgaard), herum und lernt die unwiderstehliche und erfrischend offene, notorische Lügnerin Samantha kennen, die ihn im Laufe eines Wochenendes aus seiner Verschlossenheit lockt.
Die allesamt brillanten Schauspieler überspielen die kleinen Schwächen bei der bisweilen oberflächlichen Figurenzeichnung weitgehend mit sympathischen Zügen. Braffs Stärken liegen in den pointierten Dialogen und den sorgfältigen Details, die von der sterilen bis chaotischen Ausstattung der Wohnungen, von kiffenden Müttern über Müsli-Esser in Ritterrüstungen bis zu Hamsterbeerdigungen reichen und ob ihrer Beiläufigkeit ihren ganz eigenen Charme entwickeln.
Vor allem in musikalischer Hinsicht jedoch trifft der 29-jährige Autorenfilmer, dessen perfekt abgestimmter Soundtrack mit Songs von Nick Drake bis Coldplay bisweilen wie ein Recycling von Simon & Garfunkels 'The Graduate' klingt, genau den Ton seiner Vorbilder des New Hollywood und einer Generation auf der Suche nach der eigenen Identität. In diesem Sinne ist Zach Braffs 'Garden State' ein sehnsuchtsvolles, wahrhaftiges und melancholisches Selbstfindungsdrama über die Zeit des Besinnens, die jeder Mittzwanziger beim Bewusstwerden der eigenen Wurzeln erleben dürfte, und die hier gleichzeitig übersteigert als Aufwachen aus einem durch jahrelang verabreichte Antidepressiva erreichten Dauerkoma angekündigt wird. Vor allem beim jüngeren Großstadtpublikum sollte diese leidenschaftliche und melodische Romantic Comedy nachhaltig im Gedächtnis bleiben. deg.
Ist es in Mike Nichols offensichtlich Vorbild gestandenem Klassiker Katherine Ross, die die emotionale Isolation von Dustin Hoffmans Benjamin durchdringt, übernimmt in 'Garden State' Natalie Portmans Samantha eine ähnliche Rolle im ziellosen Dasein von Zach Braffs Antihelden Andrew Largeman. Als dieser zum ersten Mal seit neun Jahren zur Beerdigung seiner Mutter in seine Heimat, den 'Garden State' New Jersey, zurückkehrt, beschäftigt ihn vor allem, wie er die Konfrontation mit seinem Vater und Psychiater Gideon (Ian Holm) vermeiden kann. Er sitzt die meiste Zeit mit seinem alten Schulfreund, dem entspannten Totengräber Mark (Peter Sarsgaard), herum und lernt die unwiderstehliche und erfrischend offene, notorische Lügnerin Samantha kennen, die ihn im Laufe eines Wochenendes aus seiner Verschlossenheit lockt.
Die allesamt brillanten Schauspieler überspielen die kleinen Schwächen bei der bisweilen oberflächlichen Figurenzeichnung weitgehend mit sympathischen Zügen. Braffs Stärken liegen in den pointierten Dialogen und den sorgfältigen Details, die von der sterilen bis chaotischen Ausstattung der Wohnungen, von kiffenden Müttern über Müsli-Esser in Ritterrüstungen bis zu Hamsterbeerdigungen reichen und ob ihrer Beiläufigkeit ihren ganz eigenen Charme entwickeln.
Vor allem in musikalischer Hinsicht jedoch trifft der 29-jährige Autorenfilmer, dessen perfekt abgestimmter Soundtrack mit Songs von Nick Drake bis Coldplay bisweilen wie ein Recycling von Simon & Garfunkels 'The Graduate' klingt, genau den Ton seiner Vorbilder des New Hollywood und einer Generation auf der Suche nach der eigenen Identität. In diesem Sinne ist Zach Braffs 'Garden State' ein sehnsuchtsvolles, wahrhaftiges und melancholisches Selbstfindungsdrama über die Zeit des Besinnens, die jeder Mittzwanziger beim Bewusstwerden der eigenen Wurzeln erleben dürfte, und die hier gleichzeitig übersteigert als Aufwachen aus einem durch jahrelang verabreichte Antidepressiva erreichten Dauerkoma angekündigt wird. Vor allem beim jüngeren Großstadtpublikum sollte diese leidenschaftliche und melodische Romantic Comedy nachhaltig im Gedächtnis bleiben. deg.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Indiekomödie von und mit Zach Braff über einen Mittzwanziger, der anlässlich der Beerdigung seiner Mutter erstmals nach Jahren in seine Heimatstadt zurückkehrt.
Kurzbeschreibung
Der in Los Angeles lebende, erfolglose Schauspieler Andrew "Large" Largeman hat es in den letzten neun Jahren immer wieder geschafft, Besuche in seiner Heimatstadt in New Jersey zu vermeiden, hauptsächlich um den zwangsläufigen Konfrontationen mit seinem Vater aus dem Weg zu gehen. Aber als Larges Mutter stirbt, muss er an den Ort seiner Jugend zurückkehren und feststellen, dass sich die Dinge nicht verändert haben. Gleichzeitig erwartet ihn ein Wiedersehen mit alten Freunden wie dem Totengräber Mark und die unverhoffte Bekanntschaft mit Sam, einer ungewöhnlichen Frau, die Large ermutigt, sein Herz für neue Lebenserfahrungen zu öffnen...
Produktbeschreibungen
Andrew "Large" Largeman (Zach Braff) ist Mitte zwanzig, schlägt sich als Fernsehschauspieler in Los Angeles durch und hat seit neun Jahren sein Zuhause im "Garden State" New Jersey nicht mehr gesehen. Zwischen ihm und seinen Eltern, dem Psychiater Gideon Largeman (Ian Holm), und seiner an den Rollstuhl gefesselten depressiven Mutter, liegen 3000 Meilen - und eisiges Schweigen. Als seine Mutter überraschend stirbt, wird es für Large Zeit, heimzukehren. Zumindest für ein Wochenende, an dem ihn nicht nur die Konfrontation mit seinem Vater erwartet, sondern auch alte Freunde wie Totengräber Mark (Peter Sarsgaard) - und neue Bekannte wie Sam (Natalie Portman). Mit ihrer Wärme und Furchtlosigkeit gelingt es Sam, Large auf einen Selbstfindungstrip aus seinem Schneckenhaus zu locken. Nach zwei Tagen hat Large nicht nur seine Mutter und alte Gewohnheiten beerdigt, in ewige Abgründe geblickt und die Liebe gefunden, sondern auch festgestellt, dass Zuhause nicht zwangsläufig der Ort ist, an dem man