Garden of Sinners gibt keine oder zumindest wenig Antworten. Vielleicht ist es gerade das, was die einzelnen Filme dieser siebenteiligen Filmreihe so spannend macht. Wie bei einer guten Kurzgeschichte bleibt man am Ende etwas ratlos zurück und die Handlung wirkt noch tagelang nach. Herrlich, um die wildesten Spekulationen anzustellen. Ein bisschen ähnelt Garden of Sinners damit Filmen wie "Paprika" oder "Paranoia Agent", leicht verstörend und düster, aber mit einem ziemlichen genialen philosophischen und psychologischen Unterbau. Wie eine der Figuren im Film bemerkt: "Als Kind fürchtete ich mich vor Gespenstern. Die Schatten im Bambushain sahen aus wie Gespenster, und ich hatte Angst vor ihnen. Aber heute - da fürchte ich mich vor Menschen".