Die Bildqualität möchte ich nicht beanstanden, schließlich wurde der Film während der 90er Jahre gedreht, als das hochauflösende Fernsehen noch in der Pionierphase steckte. Von verwaschenen Farben habe ich nichts entdeckt, selbst auf großen Bildschirmen ist die Qualität in Ordnung, sie entspricht weitgehend den Fernsehproduktionen der damaligen Zeit. Inhaltlich finde ich den Film sehr gelungen und bin besonders von den herrlichen Landschaftsaufnahmen angetan, die den See und seine Küstenorte in voller Schönheit zeigen. Bemerkenswert finde ich, dass neben dem Monte Baldo auch das zauberhafte Trient (zu Kaisers Zeiten Mittelpunkt des italienischsprachigen Welsch-Tirol) und die Opernstadt Verona in die Rundreise miteinbezogen wurden. Der 60-Minuten-Film spart auch nicht die kleinste Sehenswürdigkeit der Gardasee-Region aus.