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Garantiert aufs Gymnasium! Tipps und Tests für den sicheren Schulwechsel Ihres Kindes
 
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Garantiert aufs Gymnasium! Tipps und Tests für den sicheren Schulwechsel Ihres Kindes [Taschenbuch]

Raimund Pousset
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Eichborn (Februar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821816678
  • ISBN-13: 978-3821816678
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.030.731 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Haben Sie Abitur? Nein? Noch gehören Sie damit zur Mehrheit in diesem Land, doch vermutlich nicht mehr lange. 55 Prozent der Eltern streben heute für ihre Kinder einen Platz im Gymnasium an, zwischen 35 und 40 Prozent eines Schüler-Jahrgangs schaffen es bis zum Abi, in Hamburg bereits knapp die Hälfte. Von diesem Trend geht Raimund Pousset aus und verbindet in seinem Ratgeber fachliche Überlegungen -- er ist gelernter Pädagoge -- mit der Perspektive des betroffenen Elternteils, denn seine eigene Tochter besucht seit kurzem das Gymnasium.

Unter dem etwas irreführenden Titel Garantiert aufs Gymnasium! leistet er Hilfestellung bei der Wahl der geeigneten weiterführenden Schule, wobei auch deutlich wird, dass einige Kinder eben garantiert nicht auf ein Gymnasium gehören. Um ehrgeizigen Eltern diese Einsicht möglichst schonend nahe zu bringen, gibt es verschiedene Tests, in denen die Voraussetzungen für schulischen Erfolg überprüft werden können. Fast wichtiger als das Lernverhalten des Kindes erscheinen hier die mehr oder weniger bildungsfreundlichen Familienverhältnisse und die Motivation der Eltern: Warum soll das Kind eigentlich unbedingt aufs Gymnasium gehen -- vielleicht um die eigene, eher unspektakuläre Schullaufbahn vergessen zu machen? Der Autor wird zum Anwalt der Kinder und schreibt den Erwachsenen einige pointierte Weisheiten ins Stammbuch: "Schulversagen ist in aller Regel elterliches Erziehungsversagen", so Pousset.

Alles in allem wirkt der flüssig geschriebene Leitfaden erfreulich unideologisch. So wird den südlichen Bundesländern zwar ein Qualitätsvorsprung attestiert, gleichzeitig werden die eingeschränkten Wahlmöglichkeiten beim Schulwechsel als staatliche Gängelung kritisiert. Und was Lehrpersonal und -methoden betrifft, sehen manche Gymnasien im Vergleich zur Grund- oder Realschule ganz schön alt aus.

Neben zahllosen Schildern, die in Richtung Gymnasium zeigen, enthält dieser Schulwegweiser also auch einige unübersehbare Warnsignale. Wo man schließlich abbiegt -- diese Entscheidung kann und will er den Betroffenen nicht abnehmen, aber er macht ihnen Mut: Denn Sackgassen gibt es im Bildungslabyrinth so gut wie keine. --Patrick Fischer

Kurzbeschreibung

Wenn die Grundschule ihren Zenit übersteigt, also etwa ab dem dritten Schuljahr, kommen bei den meisten Eltern bezüglich des Schulwechsels ihres Kindes viele Fragen auf, die sich dann in der vierten Klasse nochmals konkretisieren: Wie finde ich die richtige Schule für mein Kind? Die einen schwören auf das alteingesessene Elitegymnasium der Stadt, die andern schwärmen vom kameradschaftlichen Lernen in der Gesamtschule, wo es viel leichter sein soll, den Gymnasialabschluss zu erwerben. Garantiert eine professionelle Nachhilfe meinem Kind den Sprung aufs Gymnasium? Soll mein Kind eine Klasse überspringen, oder schadet es sich da nicht selbst? Kann ich mich (in einigen Bundesländern) wirksam gegen die Grundschulempfehlung wehren, ohne dass mein Kind Nachteile hat? Und was ist, wenn sich mein Kind wirklich nicht fürs Gymnasium eignet? Dann doch auf die Haupt- oder Realschule? Und wenn es sich nur später entwickelt, gibt es dann von dort noch einen Weg zum Abi? Falls Sie schon jetzt sicher wissen, dass Ihr Kind aufs Gymnasium kommen wird, dann fragen Sie sich bestimmt: Ja, aber auf welches Gymnasium sollen wir unser Kind geben? Kann ich das Gymnasium überhaupt frei wählen? Gibt es da nicht Schulbezirke?" Oder Sie fragen: "Kann ich mein Kind in den achtjährigen Turbo-Zug (auch: D- oder Schnellzug-Klasse) geben? Herrscht da nicht ein irrer Leistungsdruck? Oder sollen wir nicht doch lieber gleich die große Alternative wählen, eine Privatschule? Da kümmert man sich vielleicht persönlicher um unser Kind als in den Staatsschulen. Und soll mein Kind wirklich Latein als erste Fremdsprache wählen?


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28 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Tipps und Tests für den sicheren Schulwechsel, 19. August 2002
Von 
Gabriele Mohl "Web-Programmiererin" (Gräfelfing im Landkreis München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Garantiert aufs Gymnasium! Tipps und Tests für den sicheren Schulwechsel Ihres Kindes (Taschenbuch)
Der Untertitel stimmt total. Die Überschrift "Garantiert aufs Gymnasium" ist mehr ein "Bauernfänger". Der Autor nennt nämlich auch viele gute Gründe sein Kind nicht aufs Gymnasium zu schicken. In diesem Themenbereich "Gymnasium" ist der Autor einer der wenigen die interessante Statistiken liefern und auch z.B. auf Unterschiede zwischen den Bundesländern eingeht. Die anderen (z.B. Dieter Kunert "Erfolgreich durchs Gymnasium" und von einem anderen Autor "Fit fürs Gymnasium. Klassen 4-6." liefern nur Ratschläge auf dem Niveau allgemeiner Menschenverstand.)Der Autor nennt sachliche und objektive Gründe für die Auswahl der weiterführenden Schule. Persönlich empfehle ich noch als weitere, zusätzliche Lektüre das Buch von Katharina Block "Geht es Ihnen gut, oder haben Sie Kinder auf dem Gymnasium." Dieses Buch einer Gymnasiallehrerin und Mutter zweier Gymnasiasten hat mir sympathisch und amüsant noch zusätzlich Einblicke in die "Seele" von Lehrern ermöglicht. Was für jede Schulart - nicht nur das Gymnasium - gilt. Wer allerdings das Thema von der sachlichen Seite ausreizen möchte, nicht von der menschlichen, dem sei die PISA E Studie "Vergleich der Bundesländer" wärmstens ans Herz gelegt.
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3.0 von 5 Sternen inzwischen veraltet, nicht viel Neues, 3. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Garantiert aufs Gymnasium! Tipps und Tests für den sicheren Schulwechsel Ihres Kindes (Taschenbuch)
Ich war etwas enttäuscht. Die Tests zur eigenen Motivation und den Voraussetzungen des Kindes sind auf den ersten Blick ganz interessant. Aber mal ehrlich: So allgemein, wie diese gehalten sind, haben sie mich höchstens bestätigt, aber sicher nichts Neues gebracht. Ich bin so klug wie zuvor. Mein Sohn ist laut Test für das Gymnasium geeignet, aber kein Überflieger. Gut, das hätte ich auch ohne Buch gewusst. Dass ich einen großen Wert auf Bildung lege, mein Kind aber nicht zu einer Schullaufbahn zwingen will, wusste ich auch vorher.

Vielleicht ist dieses Buch doch eher für Leute gedacht, die ihr Kind gerne auf dem Gymnasium sehen wollen, aber eben nicht im Ansatz einschätzen können, ob es dazu auch in der Lage ist. Etwas behutsam wird diesen Eltern dann klargemacht, dass sie die Schulwahl noch einmal überdenken sollen. Fraglich ist nur, ob besagte Eltern die Tests auch realistisch ausfüllen und diese Hinweise folglich überhaupt bekommen.

Das Buch ist bereits veraltet. Gut, das wusste ich und habe auch nicht erwartet, eine aktuelle Adressenliste oder die aktuelle Schulpolitik dort wiederzufinden. Da sich diesbezüglich sehr schnell Veränderungen ergeben, sollte man doch lieber das Internet zu Rate ziehen.

Für Eltern in Ballungszentren, die mehrere Gymnasien zur Auswahl haben, gibt es im Buch eine Checkliste, die die Qualität der Schulen testet - auch individuelle Vorlieben werden berücksichtigt. Diese Liste könnte sich als recht nützlich erweisen. Für uns nicht, da wir eins und nicht mehrere Gymnasien vor Ort haben.
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