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Wenn man bedenkt, daß diese wieder aufgeladene Gruppe nur drei Wochen für diese Aufnahmen im Studio verbrachte, wird einem klar, daß diese Leute immer noch den Wert einer spontanen Studioaufnahme höher einschätzen als mühseligen Dogmatismus. Hoffentlich wird sich diese Mentalität auch in späteren Projekten durchsetzen. --Steffan Chirazi
Boris Fust / © Intro - Musik & so
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
39 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ganz nette Idee,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Garage Inc. (Audio CD)
Ein neues Doppelalbum nur ein gutes Jahr nach dem letzten? Und dann noch ein vielversprechender weil an alte Zeiten erinnernder Titel? Da habe ich nicht lange überlegt und mir die CD direkt zum Erscheinungsdatum in den USA gekauft. Naja, es stellte sich dann ein wenig Ernüchterung ein, als es sich nur um Coverversionen handelte, davon die Hälfte schon bekannt. Ich gönne Ihnen ja das Geld, wäre aber trotzdem sauer gewesen, wenn nicht wenigstens die erste der beiden CDs absolut gigantisch wäre. Lieder wie der alte Bob Seger-Tourbus-Klassiker "Turn the Page" oder das irische Trinklied "Whisky in the Jar" sind einfach Wahnsinn! Spielfreude pur ist auf der ersten Scheibe angesagt. Wirklich ein empfehlenswertes Album!Ach übrigens, Boris Fust von INTRO, vielen Dank für Deinen Augen öffnenden Kommentar zu Garage Inc. Tatsächlich habe ich in den 15 Jahren, in denen ich Metallicas Musik konsumiert und genossen habe, nie bemerkt, daß, wie Du schreibst, "Lars Ulrich sowohl ein miserabler Metal- wie Rockschlagzeuger ist". Vielleicht hättest Du (1) die Güte, mir eine CD der Combo zu übersenden, in der DU die Drums gottgleich bedienst und so als herausragender Metal- wie Rockschlagzeuger brillierst, (2) das Verfassen von Albumkritiken einzustellen, bis Du einen Weg gefunden hast, Dein überhebliches Geschwafel allgemeinverständlich zu artikulieren und (3) Dich einfach ins Knie zu nageln. Ich liebe Typen wie Dich, die vom hohen Roß des Pseudo-Experten herunter Bands zerreißen, mit deren Popularität, Talent und Bankkonto sie liebend gern tauschen würden. Hast's leider nie geschafft und schreibst stattdessen Müll ... Grüß Gott! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Covern ist unkreativ?,
Rezension bezieht sich auf: Garage Inc. (Audio CD)
Das Cover nicht immer unkreativ sein müssen, beweisen Metallica hier auf eindrucksvolle Weise. Sie zollen hier ihren Vorbildern Tribut und verbessern zum Teil sogar noch die Vorlagen. Metallica schaffen es diese Songs in ein Metallica-Gewand zu verpacken ohne, dass es albern oder krampfhaft klingt.Auf der ersten CD befinden sich neu aufgenommene Cover, unter denen sich auch sehr große Überraschungen verbergen, wie z.B. das Bob Seger-Cover "Turn The Page" oder das Nick Cave-Cover "Loverman". Wer jetzt allerdings denkt, dass es nur Covers von solchen eher ruhigen Songs gibt, sollte mal seinen Blick auf die weitere Tracklist schwenken und wird ein Mercyful Fate-Medley und ein Diamond Head-Cover finden, allerdings auch Punk-Salven, die im Original von Misfits oder Discharge stammen. Die zweite CD ist eine Sammlung von älteren Covers. Darunter befinden sich die beiden legendären EPs "Garage Days Re-Revisted" und "Garage Days Revisted" und außerdem noch eine Sammlung von B-Seiten-Tracks und einmaligen Veröffentlichungen, sowie einige Motörhead-Cover. So findet man auch auf der zweiten CD das immer wieder gerne gespielte "Am I Evil" (von Diamond Head) oder das Misfits-Medley "Last Caress/Green Hell" und außerdem solche Cover-Klassiker, wie "Stone Cold Crazy" (von Queen) oder "So What" (von Anti-Nowhere League). Wer also "Load und "Re-Load" aufgrund ihrer Blues-Lastigkeit nicht mochte kann hier getrost zugreifen. Nein, eigentlich kann man hier nicht zugreifen, man muss (!). Es ist das mit Abstand beste Coverwerk, das ich je gehört habe. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mal was neues!,
Rezension bezieht sich auf: Garage Inc. (Audio CD)
"Garage Inc." ist anders. Metallica covern ihre Lieblingssongs. Und das auf 2 CD's. Komischerweise ist sie doch akzeptiert bei den engstirnigen "alten" Fans, obwohl sie eine Metal Todsünde begehen und Lieder nachspielen. Wie sie es jedoch tun, ist grandios.Die erste CD besteht aus 11 brandneuen Covers, die die 4 aus San Francisco innerhalb von nur 3 Wochen im Jahre 1997 eingespielt haben. Auf der Zweiten CD finden sich ältere Covers, die zuvor bereits als B-Seiten, EP's oder Bonustracks veröffentlicht wurden. Aber der Reihe nach. CD 1 beginnt mit dem Punk-Klassiker "Free speech for the dumb", dessen Text nur aus 4 Zeilen besteht, die James Hetfield wütend in die Welt hinaus brüllt. Nach diesem 2.35 Min. kurzen Opener fliegen auch weiter die Fetzen. Metallica entdecken den Rock'n'Roll mit dem filigranen und geschmeidigen "It's electric" und mit der alten Black Sabbath-Hymne "Sabbra Cadabra", die gewaltig daherkommt. Vielleicht nicht allzu hart, aber die 4 Horsemen führen ihre Rock'n'Roll angehauchte und miut "Load" und "ReLoad" begonnene Ära weiter. Diese Versionen kommen an die Originale heran, übertreffen sie aber nicht. Bis "Turn the Page" kommt. Die erste Single des Albums ist eine Bob Seger Coverversion und die erste Ballade. Ein herzerreissender Song', der von James Hetfield derart überzeugend dargeboten wird, dass man sich fragt, ob nicht er der heimliche Komponist dieses Titels gewesen ist. Ein absoluter Volltreffer! Mit dem Misfits Track "Die, die my darling", gleichzeitig die 3. Single, gibt's dann wieder mächtig auf die Ohren. 2.29 Min. voller Energie. Der härteste Track auf CD 1. Dann "Loverman". Ein Musikjournalist bezeichnete die Nik Cave Coverversion als die vielleicht beste Gesangsleistung von Hetfield überhaupt. Und dem kann man nur zustimmen. Er erzeugt während der Strophen Gänsehautatmopsphäre, da er relativ tief singt. Und dann der Vulkanartige Ausbruch im Refrain, der einem den Teufel persönlich vor Augen erscheinen lässt. Intensiv und böse. Absolut Weltklasse! Der "Mercyful fate" Medley ist zwar mit über 11 Min. der längste je veröffentlichte und von Metallica gespielte Song, aber mich kann er nicht überzeugen. DIe Lyrics sind Satanistisch blutrünstig, auf dieses Niveau hätte sich die größte Heavy Band aller Zeiten nicht herabbegeben müssen. Auch wenn Mercyful fate ihre alten Heroes sind. "Astronomy" wird von vielen unterschätzt und geht in der Masse der vielen guten Tracks unter. Tatsächlich ist jedoch der Refrain ein sehr intensives Stück Musik, das gesanglich voll überzeugt. "Whiskey in the Jar" ist das wahrscheinlich bekannteste Lied der Platte. Das Irische Traditional darf auf keinem Grillfest fehlen und erzeugt immer wieder Partystimmung. Ungewöhnlich für eine Heavy Metal Band, aber trotzdem ein lohnenswertes Experiment. Lustig auch das Video, in dem die Band ein gesamtes Haus zerlegt. "Tuesday's gone", ursprünglich von Lynyrd Skynyrd, ist eine weitere Humoreske Großtat. In den 9 Minuten geben sich James Hetfield (Vocals, Rhythmus Gitarre), Kirk Hammett (Lead Gitarre), Lars Ulrich (Drums) und Jason Newsted (Bass) einer gigantischen Southern-Rock Orgie hin, die nur mit Akustischen Gitarren begleitet wird und schon fast einem Sauflied gleicht. Der Refrain jedoch verleitet spätestens beim zweiten mal zum lauten Mitgröhlen. "The more I see" bietet der insgesamt 65 Minütigen Hommage an alte Rock Veteranen einen guten Abschluss. Das Riff knallt richtig rein, die kompakte Spielzeit verstärlt den sehr druckvollen Eindruck, den dieser Abschlusstrack vermittelt. CD 1 ist wieder ein Meisterwerk der 4 Amerikaner, von denen einer eigentlich keiner ist, und die Songs wirken fast, als hätten sie Metallica selbst geschrieben. Auf jeden Fall wurden sie würdig gecovert. CD 2 beginnt mit der "Garage Days Re-Revisited" Ep aus dem Jahre 1987, die u.a. tolle Speed Granaten wie "Hepless" oder "Last Caress/Green Hell" enthält. Mein Highlight ist jedoch "The Wait" mit einem sehr geilen Riff. Es folgen Kracher wie "Am I evil?", einer DER Liveklassiker, "Blitzkrieg" oder das Queen - Cover "Stone cold crazy". Weitere Highlights sind das flotte "Killing time" und das obszön-dreckige "So what". CD 2 wird durch die "Motörheadache-EP" abgeschlossen, auf der Metallica 4 Motörhead Klassiker covern. Insgesamt lässt die Doppel-CD keine Wünsche offen: CD 1 bietet teilweise sehr melodiösen, gut gemachten Metal, CD 2 die eher brachialen Speed Metal-Granaten von 1984-1995. Rundum wieder ein gelungenes Album, das erneut die Vielseitiges des Quartettes beweist, das auch dem Covern exzellent gewachsen ist und wieder seinen absoluten Ausnahmestatus in der Metal-Szene unterstreicht! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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