Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
ein wenigbeachtetes Juwel, 6. März 2004
Rezension bezieht sich auf: A Gap in Nature: Discovering the World's Extinct Animals (Gebundene Ausgabe)
Überall dort, wo der Mensch zum ersten Mal auf unberührte Natur traf, hinterließ er seine Spuren - allzu oft in Form einer "Gap in Nature", also einer Lücke in der einstigen Vielfalt der Natur. Dieses wunderschöne und zugleich traurige Buch zeigt am Beispiel von 103 ausgestorbenen Arten, welch verheerenden Einfluss der Mensch direkt oder indirekt auf die Artenvielfalt, besonders auf die der Inseln, hatte und wohl weiterhin haben wird. Zu Beginn gibt Tim Flannery eine Einführung in der er auch erklärt, dass die genauen Umstände des Aussterbens sich oft nicht mehr rekonstruieren lassen. Im Hauptteil werden dann die 103 "extinct animals" portraitiert. Flannery versucht, sämtliche Informationen zur Lebensweise der Tiere zusammenzutragen und ihren Niedergang nachzuzeichnen. Wirklich beeindruckend sind die hervorragenden Illustrationen von Peter Schouten, die so naturgetreu wie möglich nach ausgestopften Museumsexemplaren, Beschreibungen und anderen Abbildungen angefertigt wurden. Ich möchte dieses Buch jedem ans Herz legen, der sich für das Schicksal der Tierwelt interessiert und auch vor englischer Literatur nicht zurückschreckt (leider ist das Buch nicht auf Deutsch erschienen). Wer zusätzlich tiefer in die Materie einsteigen und erfahren möchte, warum ausgerechnet Inselarten stark vom Aussterben bedroht sind, sollte David Quammens "Der Gesang des Dodo" ("Song of the Dodo") lesen. Darin bedauert Quammen einmal, es gebe vom Dodo nur Darstellungen, die ihn als hässlich, plump und unwirklich erscheinen ließen und nicht viel mehr als Karikaturen seien. Auch der Dodo auf dem Titel von "A Gap in Nature" ist nur rekonstruiert, doch er wirkt nicht wie ein Tier, das plump und hässlich war. Es war einzigartig.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
ein wenig beachtetes Juwel, 16. März 2004
Überall dort, wo der Mensch zum ersten Mal auf unberührte Natur traf, hinterließ er seine Spuren - allzu oft in Form einer "Gap in Nature", also einer Lücke in der einstigen Vielfalt der Natur. Dieses wunderschöne und zugleich traurige Buch zeigt am Beispiel von 103 ausgestorbenen Arten, welch verheerenden Einfluss der Mensch direkt oder indirekt auf die Artenvielfalt, besonders auf die der Inseln, hatte und wohl weiterhin haben wird. Zu Beginn gibt Tim Flannery eine Einführung in der er auch erklärt, dass die genauen Umstände des Aussterbens sich oft nicht mehr rekonstruieren lassen. Im Hauptteil werden dann die 103 "extinct animals" portraitiert. Flannery versucht, sämtliche Informationen zur Lebensweise der Tiere zusammenzutragen und ihren Niedergang nachzuzeichnen. Wirklich beeindruckend sind die hervorragenden Illustrationen von Peter Schouten, die so naturgetreu wie möglich nach ausgestopften Museumsexemplaren, Beschreibungen und anderen Abbildungen angefertigt wurden. Ich möchte dieses Buch jedem ans Herz legen, der sich für das Schicksal der Tierwelt interessiert und auch vor englischer Literatur nicht zurückschreckt (leider ist das Buch nicht auf Deutsch erschienen). Wer zusätzlich tiefer in die Materie einsteigen und erfahren möchte, warum ausgerechnet Inselarten stark vom Aussterben bedroht sind, sollte David Quammens "Der Gesang des Dodo" ("Song of the Dodo") lesen. Darin bedauert Quammen einmal, es gebe vom Dodo nur Darstellungen, die ihn als hässlich, plump und unwirklich erscheinen ließen und nicht viel mehr als Karikaturen seien. Auch der Dodo auf dem Titel von "A Gap in Nature" ist nur rekonstruiert, doch er wirkt nicht wie ein Tier, das plump und hässlich war. Es war einzigartig.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
5.0 von 5 Sternen
Wunderschön und traurig zugleich, 12. August 2011
Rezension bezieht sich auf: A Gap in Nature: Discovering the World's Extinct Animals (Gebundene Ausgabe)
A Gap in Nature is zweierlei: Zum einen das meines Wissens unfangreichste populärwissenschaftliche Werk über ausgestorbene Tiere und zum anderen ein wunderschöner Bildband. Zahlreiche ausgestorbene Tiere werden in wirklich lebensnahen Darstellungen gezeigt und erklärender Text erläutert was über das Tier bekannt war - was oft recht wenig ist. Um dieses Buch zu gestalten, haben die Autoren die Kammern der Museen durchleuchtet, um alles zu finden, was einen Eindruck der Tiere vermittelt. Das Ergbnis ist ein Buc zum Blättern und zum Stöbern. Man endtdeckt vor allem sehr viele Vögel (bestimmt 1/3 der Tiere), aber auch Känguruhs, Robben und natürlich den Beutelwolf. Einzig das berühmte Quagga fehlt, ist es doch keine Spezies, sondern eine Unterart. Für alle Interessierten Pflicht!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
|