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Ganz unten: Mit einer Dokumentation der Folgen Taschenbuch – 1. Januar 1985


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Ganz unten: Mit einer Dokumentation der Folgen + Der Aufmacher: Der Mann, der bei Bild Hans Esser war + Aus der schönen neuen Welt: Expeditionen ins Landesinnere erweiterte Neuauflage
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: KiWi-Taschenbuch (1. Januar 1985)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462019244
  • ISBN-13: 978-3462019247
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 2,8 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 41.833 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Die Person Günter Wallraff ist untrennbar verbunden mit den Rollen, in die der Autor und Journalist für seine Recherchen geschlüpft ist. So war er als Hans Esser vier Monate als "BILD"-Reporter tätig, und erlebte als Türke Ali Levent am eigenen Leib, womit Gastarbeiter in Deutschland zu kämpfen haben. Seine Erfahrungen publizierte Wallraff: 1977 erschien "Der Aufmacher. Der Mann, der bei BILD Hans Esser war", 1985 wurde "Ganz unten" publiziert und machte den Autor quasi über Nacht berühmt. Dabei schrieb Wallraff, der 1942 in der Nähe von Köln geboren wurde, in den 1950er-Jahren zunächst Gedichte und arbeitete als Buchhändler. Erst seine zurückgewiesene Wehrdienstverweigerung machte ihn zum politischen Kämpfer, der noch immer in verschiedene Rollen schlüpft, um Missstände anzuprangern.

Produktbeschreibungen

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Dunkle Kontaktlinsen, ein schwarzes Haarteil und gebrochenes Deutsch reichen aus, um das Ausmaß der beruflichen und gesellschaftlichen Diskriminierung zu erfahren, die Millionen sogenannter Ausländer täglich widerfährt. Zwei Jahre lang (von 1983 bis 1985) war Günter Wallraff Ali Levent, ein Türke, der kein Türkisch spricht. In seiner Odyssee durch die Arbeitswelt fängt er zu sieben Mark die Stunde in einem Reitstall bei Köln als "Drecksarbeiter" an, wird bald des Diebstahls bezichtigt und kündigt wegen der andauernden Repressalien. Auf einem Bauernhof wird er wie ein Nutztier gehalten, darf nicht in die Stadt, um den Hof nicht in Verruf zu bringen. Um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren, nimmt er jede Arbeit an. Er besucht Kneipen -- wo ihm Haß und Ablehnung entgegenschlagen -- und den politischen Aschermittwoch der CSU: Als Türke Ali Levent wird er von den "gemütlichen" Bayern zwar nicht zum Bier eingeladen ("Geh, schleich dich, aber hurtig!" -- "Wißt ihr net, wo ihr hiegehört?"), als angeblicher Vertreter des türkischen Faschisten-Chefs Türkes ("Tod allen dreckigen Juden, kommunistischen Hurensöhnen und griechischen Hunden!") bekommt er jedoch von Franz-Josef Strauß persönlich einen unterschriebenen Bildband ("Für Ali mit herzlichem Gruß"). Man muß eben unterscheiden zwischen erwünschten und unerwünschten Ausländern, wie es ein CSU-Politiker kürzlich formulierte.

Bei einem Fußball-Länderspiel verleugnet Wallraff alias Levent seine Scheinexistenz, da er sonst um sein Leben fürchten muß -- Neonazis grölen "Sieg heil", "Deutschland den Deutschen", "Türken raus" und werfen "Ali" Zigaretten ins Haar und gießen ihm Bier über den Kopf, obwohl der plötzlich Hochdeutsch spricht und nur noch die deutsche Mannschaft anfeuert. Als Bulettenbrater bei McDonald's sieht er zu, wie mit Toilettenputzlappen die Tische gewischt werden bzw. mit dem Grillschaber ein Klo gereinigt wird. Als Illegaler auf der Baustelle arbeitet er zehn Stunden am Tag unter ständigen Diskriminierungen und Ausgrenzungen und miserablen Arbeitsbedingungen. Er bemüht sich als bekehrungswilliger Moslem um die katholische Taufe, doch nur ein Priester in einer abschüssig gelegenen armseligen Dorfkirche gibt ihm den Segen -- unter Scheinargumenten versuchen die übrigen Pfarrer, ihn desto heftiger abzuwimmeln, je höher sie in der kirchlichen Hierarchie stehen. Beim Arzneimittelversuch stellt "Ali" am eigenen Leib fest, daß Marktzwänge auch Menschenversuche möglich machen.

Und seine schlimmsten und ausführlichsten Erfahrungen sammelt Wallraff als Lohnsklave, als Leiharbeiter bei Thyssen, vermittelt durch eine dubiose Vermieterfirma, die den Großteil seines Lohns einsackt und ihn unter erbärmlichen Bedingungen tage- und nächtelang schuften läßt. Die Schichten seiner Kollegen dauern bis zu 72 Stunden lang -- ohne Schlaf. Seine Gesundheit leidet aufgrund des ständig eingeatmeten Drecks, und er sieht sich gezwungen, mit einer List zum Chauffeur des Chefs der Leiharbeiterfirma aufzusteigen, wo er den Alltag eines modernen Sklaventreibers aus erster Hand beobachten kann.

Ganz unten ist erschütternd, es ist bewegend und sehr aufschlußreich. Spannend und provokant schildert Wallraff Praktiken, die normal und gängig waren und es teilweise heute noch sind, beschreibt eine Gesellschaft, in der die Diskriminierung in Wirtschaft, Medien und Politik fast schon institutionalisiert ist. Wer sich abseits einer Medienberichterstattung, die zumindest teilweise mit Fug und Recht als tendenziös bezeichnet werden kann, über die tatsächliche Arbeits- und Lebenswelt "ganz unten" informieren will, der muß dieses Buch gelesen haben. --Erik Möller

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Ganz unten
OA 1985 Form Reportage Epoche Gegenwart
In Ganz unten berichtet Günter Wallraff von seinen Erfahrungen als angeblicher türkischer Arbeiter, als der er sich in Betriebe einschlich, um die Arbeitswelt von innen zeigen zu können. Wallraff verdeutlicht, wie mit türkischen Arbeitern umgegangen wird, die sich gegen Ausbeutung oft nicht wehren können.
Inhalt: 1983 verkleidet sich Wallraff als türkischer Arbeiter Ali Levent Sigirlioglu und hält diese Rolle zwei Jahre lang durch. Er arbeitet als ungelernte Hilfskraft bei McDonald’s, auf einer Großbaustelle und in einer Leiharbeiter-Kolonne. Bei verschiedensten Gelegenheiten – etwa auf einer CDU-Feier, auf der er sich als türkischer Abgeordneter ausgibt, oder bei dem Versuch, sich katholisch taufen zu lassen – erlebt er hautnah, dass Türken beschimpft, bedroht und nicht akzeptiert werden.
Seine erste längere Anstellung hat Wallraff bei McDonald’s. Er bekommt einen sehr geringen Stundenlohn und muss unter Zeitdruck sowie ohne Sicherheitsvorkehrungen zwischen siedendem Frittierfett und Heizplatten arbeiten. Auf dem Bau verrichtet er Schwerstarbeit, wird ausgelacht und von den »Kollegen« schikaniert. Schlimmer noch ist die Situation bei einem Subunternehmen, das für Thyssen und das Atomkraftwerk Würgassen Arbeiter zur Verfügung stellt. Keiner der Arbeiter hat Papiere oder ist sozial- und krankenversichert, der Lohn ist gering. Im Atomkraftwerk werden die Arbeiter gefährlich hohen Strahlendosen ausgesetzt; bei Thyssen muss Wallraff bei Minusgraden, ohne Schutzkleidung und ausreichendes Gerät festgefrorene Schlacke entfernen. Viele Arbeiter werden gezwungen, Doppel- oder Mehrfachschichten zu fahren; Unfälle wegen Übermüdung werden von den Vorarbeitern in Kauf genommen. Wehren können sich die Arbeiter nicht – einige sind illegal in Deutschland, andere von der Ausweisung bedroht.
Struktur: In 13 Kapiteln erzählt Wallraff von seinen Erlebnissen als Arbeiter, der sich »ganz unten« in der Hierarchie befindet, und bezieht auch Berichte anderer Arbeiter ein. Hinter all diesen Geschichten steht die moralische Autorität des Autors, der sich den oft unmenschlichen Bedingungen selbst unterworfen und unter ihnen gelitten hat. Überdeutlich ist aber auch der moralische Zeigefinger; aus jeder Zeile spricht die Entrüstung, mit der Wallraff Mitgefühl beim Leser zu wecken versucht.
Wirkung: Das Buch verkaufte sich in nur sechs Wochen 1,6 Millionen Mal. Von seinen Gegnern wurde Wallraff als »sozialistischer Hetzer« beschimpft, bespitzelt und mehrfach verklagt. Wallraffs Buch hatte jedoch auch positive Folgen: Thyssen stellte die meisten Leiharbeiter fest ein, in der Öffentlichkeit wurden die Praktiken der Subunternehmer bekannt, gesetzliche Bestimmungen und Sicherheitsvorschriften wurden verschärft. Auch im Ausland wurde Ganz unten zu einem großen Erfolg. Der Verlag publizierte in Deutschland zusätzlich eine türkische Ausgabe. G. Pa.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von buechermaxe am 12. Dezember 2007
Format: Taschenbuch
Günter Wallraffs Buch Ganz unten ist ein Klassiker, ja inzwischen Weltliteratur im Bereich des sozialkritischen Journalismus. Was Günter Wallraff hier leistete (und es auf vielen anderen Feldern noch heute tut), ist unüberholt und sucht nach wie vor seinesgleichen. Durch ihn – man kann es ohne Scheu und in aller Überzeugung sagen – ist diese Republik, diese Demokratie auf deutschem Boden besser geworden, als sie ohne ihn hätte sein können.

Und – was mich bis heute verblüfft – das Buch hat an seiner Aktualität (fast) nichts eingebüßt. Oder seine Aktualität ist noch um Einiges gestiegen in diesen Zeiten, in denen die Menschen ihren Platz und Ort in einer Welt der Globalisierung erst noch finden müssen. Dieses Buch ist daher in jeder Weise so hoch engagiert, wie es schon immer war – und vor allem lesenswert!

Meine Bewertung generell lautet: 5 Sterne = absolut herausragend; 4 Sterne = sehr gut, sehr zu empfehlen; 3 Sterne = wirklich gut, zu empfehlen; 2 Sterne = lesenswert, aber nicht ganz überzeugend; 1 Stern = abzuraten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nikko am 10. März 2011
Format: Taschenbuch
Ich glaube kaum, dass sich viel in der Zwischenzeit geändert hat und gerade deshalb ist das Buch noch sehr aktuell.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Kundenrezensionen TOP 500 REZENSENT am 5. Januar 2011
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Sollte jeder mal gelesen haben. Sehr interessantes Buch, teilweise etwas spröde, was jedoch eher am Thema, als am Autor liegt.

Obwohl das Buch alt ist, immer noch topaktuell!
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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 24. August 1999
Format: Taschenbuch
Man kann sich oft nicht vorstellen, wie so etwas in heutiger Zeit noch möglich ist. Günter Wallraff hat eine düstere Dokumentation über das Leben als Ausländer in Deutschland zum Besten gebracht, unter Risiko seiner Gesundheit. Auch wenn das Buch schon in den 80er Jahren erschienen ist, behandelt es eine Problematik, die bis heute brand(!)aktuell geblieben ist. Interessant auch die Dokumentation der kläglichen Versuche diverser Großunternehmen (u.a. auch McDonalds), die Veröffentlichung dieses Buches zu verhindern.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von E. Nguyen am 21. Juli 2006
Format: Taschenbuch
Auch wenn dieses Buch von Günter Wallraff heute nicht mehr ganz zeitgemäß ist (viele Themen sind überholt), so ist es doch ein Meisterwerk! Ohne die eigene Würde, die eigene Gesundheit oder sonst irgendein eigennütziges Motiv zu berücksichtigen, hat sich Günter Wallraff in dieses düstere Abenteuer gestürzt um aufzuzeigen wie es wirklich ist (war)! Dies nenne ich Zivilcourage PUR und Günter Wallraff hat entscheidend dazu beigetragen, dass sich in Deutschland für ausländische Mitbürger einiges geändert hat (wenn auch beiweitem nicht alles und niemals genug)!

Man muss Wallraffs politische Meinung nicht teilen um seinen Mut und sein fast heldenhaftes Engagment zu bewundern. Ich habe das Buch das erste Mal 1985 noch zu Schulzeiten gelesen und in den seitdem vergangengen 20 Jahren möchte ich GANZ UNTEN in meinem Bücherregal nicht missen, wenn auch nur, um es immerwieder mal rauszuholen und und sich selbst wieder etwas mehr auf den Boden zurück zu holen. Um über Missstände zu lesen, die man zu Glück niemals selbst miterleben musste, um sich selbst gegen auftauchende Vorurteile zu ermahnen und nicht zuletzt um den Idealismus der 70er und 80er Jahre zu missen, den diese Gesellschaft heute so gut wie verloren hat.
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23 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 30. August 1999
Format: Taschenbuch
Wer mit der die Behandlung ausländischer Arbeitskräfte betreffenden Verfahrensweise der Industriekonzerne nie so ganz einverstanden war, wird in diesem Buch viel Bestätigung finden. Die in diesem Buch angeprangerte Schikanierung ausländischer Mitarbeiter ist oft an der Tagesordnung, das gilt für MC Donalds, die vielen Baustellen oder große Stahlproduzenten wie Thyssen, die alle in diesem Buch nur Stellvertreter ihrer Branchen sind. Die Doppelmoral in unserem Land zum Thema Ausländer ist Grund genug für aufkommende Übelkeit. Diese verstärkt sich nach der Lektüre des Buches von Wallraff noch. Auch wenn in letzter Zeit immer mehr Gerüchte aufkamen, daß der Autor angeblich selbst erlebte Geschichten von anderen erleiden ließ, ändert das nichts an der Tatsache, daß eine tiefe Unmenschlichkeit auch in hochentwickelten Industrienationen wie bei uns in Deutschland auf der Tagesordnung steht. Das sollte den Leser sensibilisieren, jeden Funken dieser schrecklichen Krankheit zu löschen. Denn schließlich besteht jedes für Verbrechen verantwortlich gemachte System nur aus Menschen, die diese mit mehr oder weniger Verantwortungsbewußtsein ausüben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Peter Panski am 26. Juni 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Das Buch ist ein fantastischer Beitrag zur Integrationsdebatte und sollte Pflichtlektüre für jeden Deutschen sein. Allerdings habe ich mir angesichts der langen und tiefgehenden Recherche mehr Informationen, auch zu den Folgen des Buches, erwartet. Viele Themen und Probleme werden in kurzen Kapiteln abgehandelt. Der Schreibstil ist authentisch aber für die heutige Zeit ungewohnt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Joachim Lehmann am 6. März 2008
Format: Taschenbuch
Ich habe schon einige Bücher gelesen, aber keines hat mich bisher so in Mark und Bein erschüttert wie dieses. Und obwohl dieses Buch schon etwas älter ist, so hat sich wohl kaum etwas geändert.

Es ist sehr wichtig, dass die Deutschen und alle anderen die hier leben für dieses Thema sensiblisiert werden.

Wort reichen nicht, jeder muss bei sich selbst etwas tun.
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