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Diese Neuauflage wurde u. a. erweitert um Übungen zur semantischen Reaktionsdifferenzierung und um Ausführungen zur Form von Interventionen sowie zu Prozess- und Zustandsqualitäten. Das Glossar zur systemischen Strukturaufstellungsarbeit wurde ebenfalls ergänzt.
"Die Autoren entwickeln hier ein Interventionsrepertoire, das mit zu den wichtigsten professionellen Erfindungen zählt, die wir in den letzten Jahren auf dem therapeutisch-beraterischen Feld beobachten können." OrganisationsEntwicklung -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
77 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
'Querdenkerbuch' ist weit untertrieben,
Von Stephan Kleiber "buchtippse.de" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Ganz im Gegenteil. Tetralemmaarbeit und andere Grundformen Systemischer Strukturaufstellungen - für Querdenker und solche, die es werden wollen (Taschenbuch)
°Die beiden Autoren, Matthias Varga von Kibed und Insa Sparrer, sind bekannt für ihre systematische Erforschung und Weiterentwicklung systemischer Strukturaufstellungsarbeit. Wer die Möglichkeit hat, sollte die beiden unbedingt auch einmal 'live' in Abendgruppe oder Seminar erleben, es lohnt sich. Mit dem vorliegenden Werk 'Ganz im Gegenteil' laden sie Querdenker dazu ein, Grenzen bisherigen Denkens zu erforschen und neue Wege im Umgang mit Problem und Lösungssuche zu beschreiten. Dabei greifen sie ganz tief in ihre Werkzeugkisten und lassen den Leser mindestens ebenso weit hinter die theoretischen Kulissen ihrer pragmatischen, lösungsorienterten Arbeit blicken. In theoretischer wie praktischer Hinsicht ist dieses Buch sicherlich für Systemaufsteller, Therapeuten und Coaches eine anspruchsvolle Bereicherung und Erweiterung vorhandener Kenntnisse. Neben zahlreichen Übungen finden sich interessante Ausführungen vor allem zu Tetralemma-, Glaubenspolaritäten- und anderen Arten von Aufstellungen. Logisch aufgebaut bieten die Autoren dazu eine Vielzahl an nachvollziehbaren, sinnvollen Unterscheidungen bei Systembildern und Wahrnehmungen - zumindest ich kenne bisher kein vergleichbares, ebenso fundiertes Buch zum Thema. Aufschlussreich auch die Idee der 'versehentlichen Aufstellungen', die unter bestimmten Konstellationen im Alltag unbemerkt auftreten können. Durchwegs lassen Kibed und Sparrer im Buch ihre lösungsorientierte und -offene, wie herzlich positive Grundhaltung mit einfließen. Der Schreibstil ist präzise und gleichzeitig mit einem durchgehenden, feinen Sinn für Humor, was zur Lesefreude nicht unerheblich beiträgt;-) Dennoch ist es ein anspruchsvolles S/Fachbuch mit einem Schatz von Gedanken, die gerade gegen Ende des Buchs so dicht werden, dass gut und gerne weitere 50 oder 100 Seiten hätten gefüllt werden können. Daher würde ich ganz ohne Vorwissen in Systemaufstellungen ('Fremdgefühle') oder NLP (Bodenanker, etc.) dieses Buch nur bedingt empfehlen - es könnte sonst evtl. 'trocken' oder 'abgehoben' wirken. Mein Fazit: In diesem Buch wird durchgängig mächtig viel an Wissenswertem und ein reicher Erfahrungsschatz mit einer guten Prise Humor zu einem leckeren Querdenker-Menü verzaubert. Mir hats sehr gefallen und Buch wie Autoren haben sicher mindestens 5 Sterne verdient. Hier noch das Inhaltsverzeichnis ~ Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gutes Einstiegsbuch,
Von Klaus Roth "Aufstellungen und Kurztherapie" (Gruppe bei wkw) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 100 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Ganz im Gegenteil. Tetralemmaarbeit und andere Grundformen Systemischer Strukturaufstellungen - für Querdenker und solche, die es werden wollen (Taschenbuch)
Die Lektüre dieses Buchs würde ich jedem als Erstes empfehlen, der sich selbst allgemein entwickeln oder sich mit der systemischen Strukturaufstellung vertraut machen will.Zum allgemeinen Stil des Buchs Im Gegensatz zu vielen äusserst lesenswerten Büchern von etwa Watzlawick, de Shazer, Selvini Palazzoli, Erickson oder ähnlichen bietet dieses Buch etwas gänzlich anderes. Die genannten Autoren betonen immer wieder die Wichtigkeit der praktischen Umsetzung und des "Handelns". Dem gegenüber werden in "Ganz im Gegenteil" durchgehend Fragen und Aufgaben an den Leser gestellt, sodass er sich nicht um die praktische Umsetzung winden kann. Zur Systemischen Strukturaufstellung In einer Rezension kann man diesen genialen Ansatz eigentlich absolut nicht darstellen. Ich habe so ziemlich alle Rezensionen vor den ersten Buchkäufen angesehen und konnte mir trotz intensivster Mühe keinerlei Vorstellung davon machen, wie das aussehen sollte. Grob umrissen würde ich sagen, können verschiedene Dinge(Personen, Gruppen, Themen, Kreativität, Wörter, Organe, Überzeugungen und eigentlich alles erdenkliche) aufgestellt werden. Diese werden "aufgestellt", indem man dazu z. B. Karten auf einem Tisch, Bodenanker oder Personen in einem Raum verwendet. Diese einfachen Schritte führen zu ungeahnten Einsichten und Möglichkeiten. Bei den im Buch verwendeten Aufgaben für den Leser geschieht die Aufstellung durch eine Zeichnung auf einem Blatt oder durch sogenannte Bodenanker(Gegenstände im Raum). Ich verwendete selbst bei Aufgaben, in denen Bodenanker verlangt sind, die Zeichnung auf einfache A4-Blätter. Die Variante bewährte sich bisher sehr gut und liegt mir mehr als die Arbeit mit Bodenankern, diese erwiesen sich für mich stets als sehr verwirrend. Abstände und "Blickrichtungen" zwischen den sogenannten "Repräsentanten" geben ihr Verhältnis zueinander an viel. Inhalt dieses Buchs In diesem Buch wird langsam an das Thema herangeführt und anschließend werden - "Problem-Aufstellung", - "Aufstellung des ausgeblendeten Themas", - "Tetralemma-Aufstellung", - "Glaubenspolaritäten-Aufstellung", - "Versehentliche Aufstellung" und - "Drehbuch-Austellung" ausgiebig erklärt und praktisch durchgespielt. In den Folgebüchern werden diese Aufstellungen nie wieder so ausgiebig erklärt, sondern häufig nur noch kurz erwähnt. Auch die Grammatik wird niemehr so im Einzelnen ausgeführt. Die Folgebücher zeigen zunehmend weniger praktische Übungen und mehr Verfeinerungen des hier präsentierten. Auch kommen immer wieder neue Aufstellungsarten hinzu. Daher kann ich dem Leser dieses Buch als Einstiegsbuch wirklich sehr ans Herz legen. Wer denkt, er könne etwa mit "Wunder, Lösung und System" oder "Systemische Strukturaufstellungen" von Insa Sparrer seinen Streifzug beginnen, der wird es sehr schwer haben bzw. dort wesentlich weniger verstehen, als mit der Vorkenntnissen aus "Ganz im Gegenteil". Zur Haltung des Lesers Der Leser muss schon ein gewisses Mass an Offenheit und Einsatzbereitschaft mitbringen. Ein Philosoph oder Theoretiker wird sich hier sicher nicht lang wohlfühlen. Hier wird gehandelt, hier passiert was. Gleichzeitig muss ich auch sagen, das der schon von meinen Vorrezensenten erwähnte feine Humor der beiden Autoren den Einstieg wirklich leicht macht. In den Nachfolgern "Wunder, Lösung und System" sowie "Systemische Strukturaufstellungen" wird wesentlich weniger aufgefordert und mehr vorausgesetzt, dass der Leser von selbst ins selbstständige Umsetzen kommt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
45 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Querdenken als Methode, mann könnte sich daran gewöhnen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Ganz im Gegenteil (Taschenbuch)
Über dem kreativen Umgang mit Gegensätzen: Die Tetralemmaaufstellung, das ist der Titel eines Kapitels und für mich auch ein Grundgedanke des Buches. Der kreative Umgang mit Gegensätzen und Widersprüchen als "Türöffner" für neue Perspektiven, das war ein Gedanke, der mir ausserordentlich gefiel. Das Buch hat mich angeregt, ab und zu ein bisschen quer zu denken und ich erlaube mir manchmal einen Widerspruch stehen zu lassen.Wenn es mir gelingt, bei einer festgefahrenen Situation die Perspektive etwas zu verändern, so sehe ich oft neue Optionen, die mir weiterhelfen. Hierfür finde ich das (Denk)Schema des Tetralemmas sehr hilfreich. Dabei geht es z.B. bei einer Aufstellung darum, zwei Gegenpole, nennen wir sie mal "das Eine" und "das Anderde" um mindestes zwei Positionen zu erweitern. Diese wären dann "Beides" und "keines von Beiden". Durch das Einnehmen dieser Positionen (sei es in Gedanken oder bei einer Aufstellungsarbeit) gewinnt man neue Perspektiven und neue Lösungsoptionen. Das Buch hat auch sonst viel anregendes zum Thema Aufstellungsarbeit zu bieten. Z.B. ein Kapitel befasst sich mit den Kategorien der bei der Aufstellungen auftretenden Körperenpfindungen und Wahrnehmungen. Ich finde, sie helfen die Aussagen der aufgestellten Stelvertreter besser einzuorden. Ein Buch, das ich unbedingt weiterempfehlen kann. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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