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Die Geschichte dreht sich um seinen Aufstieg zum nominellen Gangsterboss im London der 60er-Jahre und wird in Rückblenden von seinem heutigen Ich (ein gleichermaßen fesselnder Malcolm McDowell) erzählt. Seine Gier nach Macht lässt nicht zu, dass sich ihm (in welcher Inkarnation auch immer) irgendetwas in den Weg stellt, vor allem nicht das geckenhafte Sich-in-Positur-Werfen des eigentlichen Gangsterbosses Freddie Mays (David Thewlis).
Diese Geschichte über Machtgier unterscheidet sich von allen anderen dieser Art dadurch, dass der Gangster (der im Übrigen nie genannt wird) Freddie nicht nur ersetzen, sondern wirklich Freddy sein möchte. Saffron Burrows spielt die leidende Gangsterbraut zwischen den Fronten dieses Persönlichkeitskonflikts und bietet so ziemlich den einzigen klaren Kopf in diesem sonst äußerst gewalttätigen und äußerst despektierlichen Drehbuch. Nichts für Zartbesaitete! --Paul Tonks
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Psycho-Paule ist die No. 1,
Von
Rezension bezieht sich auf: Gangster No. 1 (DVD)
Solide Handlung, hervorragende Schauspieler und alles mit dem unnachahmlich "britischen" Touch, welcher hauptsächlich in der englischen Originalfassung durchkommt. Zarte Gemüter oder Leute, denen bei Blut und rauhen Umgangsformen eher mulmig wird, sollten diesen Film besser meiden, denn davon gibt es reichlich.David Thewlis gibt dem Gangsterboss Freddie Mays Stil, und Paul Bettany brilliert als der junge Emporkömmling, dem jedes Mittel recht ist, um seinen Mentor schließlich auszubooten. Zimperlich ist in seinem Arbeitsalltag nicht (ein Wort: Bohrmaschine) - und nach dem Sehen dieses Films hat man noch stundenlang eine Restgänsehaut von Bettanys durchdringendem Blick. Man kann an zwei Händen abzählen, wie oft er im Film blinzelt! Altstar Malcolm McDowell verkörpert das ältere Ich des bis zum Schluß namenlosen Gangsters mit dem Nachdruck und leicht manischen Touch, den man von ihm gewohnt ist, denn er spielt ja nie sonderlich sympathische Zeitgenossen. Auf jeden Fall ist der Film ein Juwel von nahezu Independent-Film-Qualität, definitiv sehenswert, und das gilt nicht nur für Fans der Darsteller. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Man möchte ihn nicht zum Feind haben ... zum Freund aber auch nicht!,
Rezension bezieht sich auf: Gangster No. 1 (DVD)
Gangster No. 1 war der erste Film, in dem ich Paul Bettany je sah - und wahrscheinlich der Hauptgrund, warum Paul Bettany heute mein Lieblingsschauspieler ist.1968. Gangster arbeitet für Freddie Mays, dem Butcher von Mayfair. Er mag seinen Job: das Geld, die Anzüge, die Macht. Und Gangster ist gut in dem, was er tut. Wer nicht rechtzeitig seine Schulden bei Freddie Mays bezahlt, bekommt Besuch von Gangster und Gangster ist nicht zimperlich. Doch bald schon reicht es ihm nicht mehr, nur für die Nummer Eins zu arbeiten - Gangster trachtet selbst nach dem Chefplatz auf dem Ledersofa. Als sich die Gelegenheit ergibt, ergreift er sie, räumt sowohl seinen Boss als auch dessen Rivale Lennie Taylor aus dem Weg und katapultiert sich selbst an die Spitze. Paul Bettany spielt den jungen Gangster, Malcolm McDowell sein älteres Ego. Und beide sind meiner Meinung nach Idealbesetzungen. Schon allein der Blick von Paul Bettany lässt einem kalte Schauer über den Rücken laufen. Die Kaltblütigkeit, die er seiner Figur verpasst, die absolute Undurchschaubarkeit - genialst! Den von Bettany und McDowell verkörperten Gangster möchte ich nicht zum Feind haben ... zum Freund aber auch nicht. Denn man weiß nie, wie lange er noch dein Freund ist oder ob er nicht vielleicht schon längst deine Vernichtung geplant hat. Und er ist so verdammt cool! Ich weiß nicht mehr, wie oft ich den Film schon gesehen habe, aber ich könnte ihn mir jeden Tag aufs Neue ansehen. Der Film hat einige so geniale Szenen ... "I'll never let you go. Why? Because I love you ..." Ja, der Film ist blutig. Sehr blutig. Aber man kann nun mal keinen gewalttätigen Gangster ohne Gewalt porträtieren. Die Gewalt ist nötig, um das Wesen von Gangster richtig verstehen zu können. Und es reicht dabei nicht aus, ihn in einer Szene mit einer Pistole in der Hand zu sehen und in der nächsten Szene Zeuge zu werden, wie er einen Teppich mit Füßen aus der Hintertür trägt. Das mag in anderen Filmen gehen, aber Gangster funktioniert so nicht. Man muss sehen, WIE Gangster die Gewalt anwendet, welche Werkzeuge er benutzt, seine Emotionen bei der Ausübung der Gewalt. Zu dieser DVD selbst kann ich nicht wirklich was sagen, da ich die UK-Import Version besitze. Sollte diese DVD aber zusätzlich zur deutschen auch die englische Fassung enthalten, dann kriegt sie ein dickes Plus von mir, denn den Film muss man sich einfach im Original ansehen, sofern man des Englischen mächtig ist. Der starke Londoner Akzent gehört einfach dazu. Fazit: Nichts für schwache Nerven und schon gar nicht für Leute, die kein Blut sehen können. Aber unbedingt sehens- und empfehlenswert für Leute, die der Bandenkrieg und das Gangsterleben im London der sechziger Jahre interessiert und die nicht gleich vom Stuhl kippen, wenn bei einer Mordszene der Kameramann mal draufhält anstatt sich wegzudrehen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Als Psycho-Gangster die No.1!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Gangster No. 1 (DVD)
Also, zeitweilig hat mich dieser Film in den Ohrensessel gepresst. So ein brutaler Irrer! Eiskalt und sadistisch diese Type, mein Deutschlehrer war nichts dagegen. Gerade wenn man sich in die Situation seiner Opfer versetzt, kopiert sich deren Angstschweiß auf die eigene Stirn. Malcolm McDowell schafft es, einem in den Glauben zu lassen, man hätte ihn den ganzen Film über gesehen bzw. gehasst; oder sollte man sagen, Paul Bettany schafft es zu vermitteln, er wäre die ganze Zeit der junge McDowell gewesen. Fakt: Jung wie alt, nie ein Sympathieträger aber klasse gespielt.Nichts für zarte Gemüter. Wer knallharte Unterhaltung mag und nicht in jedem Film eine Identifikationsfigur sucht (sollte hier schwer fallen), wird hier bestens bedient. Schade fand ich nur: Keine Extras auf der DVD! Sachen wie ein Making-of hätten der Scheibe gut getan. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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